{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073186,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20073186,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.3186","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Arbeitslosenversicherung. K\u00fcrzung der Leistungen f\u00fcr Jugendliche ohne Unterst\u00fctzungspflicht","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine \u00c4nderung von Artikel\u00a027 Absatz\u00a02 Avig zu unterbreiten, sodass Personen unter 25 Jahren, welche keine Unterst\u00fctzungspflicht haben (ohne Familie und Kinder), nur noch eine H\u00f6chstzahl von 30 Taggeldern beanspruchen k\u00f6nnen. Personen ohne Unterst\u00fctzungspflicht zwischen 25 und 35 Jahren sollen lediglich Anspruch auf eine H\u00f6chstzahl von 100 Taggeldern haben. F\u00fcr den Rest der Bez\u00fcger sollen die Fristen unver\u00e4ndert beibehalten werden.</p>","ReasonText":"<p>Ein grosses Problem in der Arbeitslosenversicherung ist, dass die Anreize f\u00fcr junge Leute zu gering sind, im Falle eines Arbeitsplatzverlustes sofort eine neue Besch\u00e4ftigung zu suchen. Dies muss sich \u00e4ndern. Junge Arbeitnehmer, welche keine Unterst\u00fctzungspflicht haben, sollen nur noch eine minimale Unterst\u00fctzung seitens der Arbeitslosenversicherung erhalten. Sie m\u00fcssen einen Anreiz haben, sich schnell in den Arbeitsprozess zu integrieren. Gerade bei Studienabg\u00e4ngern ist heute eine regelrechte Mentalit\u00e4t der Art \"ich will nicht arbeiten und gehe auf Reisen, dazu beanspruche ich Arbeitslosengeld\" entstanden. Dies ist falsch. Junge Leute sollten m\u00f6glichst schnell Eingang in den Arbeitsmarkt finden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie nie mehr in den Arbeitsprozess integriert werden k\u00f6nnen. Dies h\u00e4tte fatale Folgen f\u00fcr Volkswirtschaft und Sozialversicherungen. Im Unterschied zu L\u00e4ndern wie etwa den Niederlanden, welche f\u00fcr junge Arbeitslose gar keine Unterst\u00fctzung gew\u00e4hren, soll aber eine minimale Taggeldunterst\u00fctzung beibehalten werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Ziel der Arbeitslosenversicherung (ALV) ist es, arbeitslose Personen rasch und dauerhaft in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Die Unterst\u00fctzung durch die ALV umfasst dabei nicht nur die Auszahlung von Taggeldern an Bezugsberechtigte, sondern auch die kompetente Beratung und Unterst\u00fctzung bei der Stellensuche durch die regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) sowie bei Bedarf die Inanspruchnahme  arbeitsmarktlicher Massnahmen. Die versicherten Personen haben dabei die Kontrollvorschriften einzuhalten und werden bei Missbrauch sanktioniert.</p><p>Die vom EVD eingesetzte Expertenkommission zur Neuregelung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes f\u00fcr die l\u00e4ngerfristige Finanzierung der Arbeitslosenversicherung hat sich auch stark mit der Eingliederung Jugendlicher in den Arbeitsmarkt und den M\u00f6glichkeiten von Gesetzesanpassungen befasst.</p><p>Die Expertenkommission schl\u00e4gt dem Bundesrat eine Erh\u00f6hung der Wartezeit vor f\u00fcr Jugendliche, welche sich im Anschluss an die schweizerische obligatorische Schulpflicht oder ihre Ausbildung bei der Arbeitslosenversicherung anmelden.</p><p>Dabei gilt es zu ber\u00fccksichtigen, dass die Arbeitslosigkeit Jugendlicher oft von kurzer Dauer ist und stark von der konjunkturellen Lage der Schweizer Wirtschaft abh\u00e4ngt. Infolge der momentan guten Wirtschaftslage zeigt sich in den letzten Monaten denn auch ein \u00fcberdurchschnittlicher R\u00fcckgang der Jugendarbeitslosigkeit.</p><p>Am 22. November 2006 hat der Bundesrat vom Bericht der Expertenkommission vom 10. Oktober 2006 Kenntnis genommen und das weitere Vorgehen festgelegt. Er hat dabei das EVD beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage zur \u00c4nderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes vorzulegen, die in den wesentlichen Elementen ein ausgewogenes Verh\u00e4ltnis zwischen Mehreinnahmen und Einsparungen anstrebt. Im Rahmen der laufenden Arbeiten wird der Bundesrat das Problem der Integration Jugendlicher in den Arbeitsmarkt weiter pr\u00fcfen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1189555200000)\/","SubmittedBy":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1198081666190)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1779237807233)\/","SubmissionDate":"\/Date(1174521600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4716,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}