{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073511,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20073511,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.3511","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Feuerbrandbek\u00e4mpfung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament so schnell wie m\u00f6glich einen Bericht zu unterbreiten, wie er die Bek\u00e4mpfung von Feuerbrand in Obstanlagen rechtzeitig und effizient durchf\u00fchren will. Im Bericht soll aufgezeigt werden, welche Gegenmassnahmen vorgesehen sind.</p>","ReasonText":"<p>Die Ausbreitung von Feuerbrand in der Schweiz und vor allem in der Ostschweiz hat Ausmasse angenommen, wie sie noch nie beobachtet wurden. W\u00e4hrend vor zwei Jahren mehrheitlich Birnb\u00e4ume betroffen waren, sind es jetzt vor allem Apfelb\u00e4ume. Es sind Niederstamm- wie auch Hochstammanlagen, die befallen sind. F\u00fcr einzelne Bauernfamilien f\u00fchrt diese Baumkrankheit zu finanziellen Engp\u00e4ssen und kann die Existenz bedrohen. W\u00e4hrend in den Nachbarl\u00e4ndern die Anwendung von Antibiotika an der Tagesordnung ist, wird in der Schweiz am Verbot weiterhin festgehalten. Ohne gezielte Gegenmassnahmen wird die Zukunft unserer Obstanlagen langfristig nicht mehr gesichert werden k\u00f6nnen. </p><p>Die Einfuhr von Obst aus dem Ausland wird dazu f\u00fchren, dass Fr\u00fcchte in den Regalen unserer Verkaufsstellen angeboten werden, die aus Betrieben stammen, in denen sie mit Antibiotika behandelt wurden. </p><p>Damit w\u00fcrde das Verbot unterlaufen, und unsere Obstproduzenten w\u00e4ren die Benachteiligten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Strategie zur Feuerbrandbek\u00e4mpfung ist in einer Richtlinie festgehalten, die im Jahr 2000 erstellt und 2006 zusammen mit den zust\u00e4ndigen Kantonsbeh\u00f6rden vollst\u00e4ndig \u00fcberarbeitet wurde. Die Zielsetzungen h\u00e4ngen von der phytosanit\u00e4ren Situation im jeweiligen Gebiet ab:</p><p>a. In befallsfreien Gebieten sollen die Massnahmen die Einschleppung des Feuerbrandes \u00fcber Vermehrungsmaterial verhindern, das f\u00fcr den Anbau von Kulturen eingesetzt wird.</p><p>b. In Gebieten mit einzelnen Befallsherden bezwecken die Massnahmen deren Tilgung.</p><p>c. In Befallszonen, in denen der Feuerbrand verbreitet und eine Tilgung nicht mehr m\u00f6glich ist, haben die Massnahmen die Reduktion des Infektionspotenzials zum Ziel, um die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Obstproduktion und die Erzeugung von Obstgeh\u00f6lzen zu erhalten.</p><p>Allen Bek\u00e4mpfungsmassnahmen ist gemeinsam, dass sie das Infektionspotenzial m\u00f6glichst gering halten und dadurch die Gefahr der Ansteckung von Obstg\u00e4rten, Baumschulen und anderen schutzw\u00fcrdigen Hochstammkulturen eind\u00e4mmen sollen. Die wichtigsten Bek\u00e4mpfungsmassnahmen gegen den Feuerbrand sind:</p><p>- Kontrolle des Gesundheitszustandes des in Baumschulen produzierten Pflanzenmaterials, gest\u00fctzt auf die Bestimmungen \u00fcber den Pflanzenpass;</p><p>- vorsorgliche Rodung von Wirtspflanzen des Feuerbrandes in der N\u00e4he von Obstg\u00e4rten und Baumschulen;</p><p>- Rodungsaktionen bez\u00fcglich befallener Pflanzen zur Verhinderung der Ansteckung von noch gesunden Pflanzen.</p><p>Die Umsetzung dieser Massnahmen ist Aufgabe der Kantone. Der Bund gew\u00e4hrt den Kantonen eine finanzielle Unterst\u00fctzung in der H\u00f6he von 50 Prozent der durch die Massnahmen entstandenen Kosten. Seit 1997 wurden an die Kantone 29,5 Millionen Franken ausgerichtet. </p><p>Die direkte Bek\u00e4mpfung der Feuerbrandinfektionen zum Zeitpunkt der Kernobstbl\u00fcte ist mit einer bestimmten Anzahl von bereits zugelassenen Pflanzenschutzmitteln ebenfalls m\u00f6glich. Diese wirken indessen nur teilweise.</p><p>Der Antibiotika-Einsatz gegen den Feuerbrand wirft die Frage nach dem Risiko f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit auf. Dieser Aspekt ist sorgf\u00e4ltig zu untersuchen. In der Zwischenzeit ist ein Gesuch eingegangen, das Anlass gibt, den Einsatz von Streptomycin zu untersuchen. Klar ist bereits heute: Ein Streptomycin-Einsatz kann schliesslich nur als Erg\u00e4nzung zu den obengenannten Massnahmen in Betracht gezogen werden. </p><p>Unabh\u00e4ngig von der Frage des Antibiotika-Einsatzes zur Feuerbrandbek\u00e4mpfung ist der Einfluss der Obstbaustruktur bestimmter Gebiete auf die Entwicklung dieser Krankheit zu analysieren. Die Verflechtung von Erwerbsobstanlagen und Baumschulen mit Hochstamm-Obstg\u00e4rten auf den Feldern scheint problematisch zu sein und bedarf daher einer Abkl\u00e4rung. Der Einsatz bereits zugelassener Pflanzenschutzmittel ist ebenfalls zu unterst\u00fctzen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1189555200000)\/","SubmittedBy":"B\u00fcchler Jakob","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1276732800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779237801933)\/","SubmissionDate":"\/Date(1182470400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4717,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}