{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073513,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20073513,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.3513","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Schaffung neuer Berufsbilder und Lehrstellen in Wachstumsbranchen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, inwiefern der Bund in Wachstumsbranchen die Schaffung neuer Berufsbilder und damit neuer Lehrstellen aktiv f\u00f6rdern kann.</p>","ReasonText":"<p>Das Berufsbildungsgesetz definiert die Berufsbildung als gemeinsame Aufgabe von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt. Dieser arbeitsmarktbezogene Ansatz verlangt, dass bei neuen Berufsfeldern die Initiative vonseiten der Wirtschaft respektive der Organisationen der Arbeitswelt auszugehen hat. Dieser Ansatz ist unbestrittenermassen richtig. Trotzdem k\u00f6nnen dadurch Potenziale m\u00f6glicher neuer Berufsbilder und Lehrstellen ungenutzt bleiben, wenn die Wirtschaft - gerade in Wachstumsbranchen - sich dieser Thematik nicht annimmt.</p><p>Als Beispiel dazu sei der wachsende Bereich der Telekommunikation genannt: J\u00e4hrlich werden in der Schweiz zwischen 2,5 und 2,8 Millionen Mobiltelefone verkauft. Diese Produkte und die dazugeh\u00f6renden Dienstleistungen werden heute immer mehr in daf\u00fcr spezialisierten Shops verkauft, wie z. B. mobilezone (125 Filialen), Swisscom-Shops (130 Filialen), The Phonehouse (64 Filialen), Orange-Shops (47 Filialen), sunrise-Shops (46 Filialen), sowie bei lokalen H\u00e4ndlern. Somit hat es in der Schweiz heute \u00fcber 500 Spezialgesch\u00e4fte f\u00fcr Mobiltelefonie und Telekommunikation. Im spezialisierten Verkauf arbeiten \u00fcber 2000 Verkaufsmitarbeitende. K\u00f6nnten in diesem neuen Berufsbild \"Telekom-Verk\u00e4uferin und -Verk\u00e4ufer\" Lehrlinge ausgebildet werden, s\u00e4hen Branchenspezialisten ein j\u00e4hrliches Potenzial von etwa 200 Lehrstellen, Tendenz steigend.</p><p>Der Bundesrat wird eingeladen, dem Parlament Bericht zu erstatten, inwieweit der Bund aktiv die Schaffung neuer Berufsbilder in solchen Wachstumsbranchen f\u00f6rdern k\u00f6nnte.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Es ist dem Bundesrat ein Anliegen, dass ein m\u00f6glichst vielf\u00e4ltiges Angebot beruflicher Grundbildungen zur Verf\u00fcgung steht. Dieses Angebot muss den inhaltlichen und qualitativen Anspr\u00fcchen der Wirtschaft gen\u00fcgen. Zudem soll es den Jugendlichen eine breite Ausbildung mit Zukunft garantieren. Spezialisierungen und die Ausbildungen in kurzlebigen Trendbereichen geh\u00f6ren in die berufsorientierte Weiterbildung.</p><p>Gerade in Wachstumsbranchen ist es wichtig, den beiden Aspekten Nachhaltigkeit und Breite der Ausbildung besonders Rechnung zu tragen. Die Produkte im Telekommunikations- und Multimediabereich entwickeln sich schnell, und der Multifunktionalit\u00e4t kommt immer gr\u00f6ssere Bedeutung zu. Die Detailhandelsbranche \"Consumer Electronics\" tr\u00e4gt diesem Umstand Rechnung und hat die Ausbildungsziele breit formuliert. Es stehen eine zwei- und eine dreij\u00e4hrige Grundbildung zur Auswahl, die neben anderem auch den Bereich Mobiltelefon umfassen.</p><p>Grosse Telekommunikationsunternehmen bieten die vielseitige Ausbildung in der Branche \"Consumer Electronics\" heute schon an. F\u00fcr kleinere und spezialisiertere Unternehmen besteht die M\u00f6glichkeit, gemeinsam mit anderen Unternehmen in sogenannten Lehrbetriebsverb\u00fcnden das ganze Spektrum der Ausbildung abzudecken. Der Bund unterst\u00fctzt die Ausgestaltung solcher Verb\u00fcnde.</p><p>Die Berufsbildung in der Schweiz funktioniert verbundpartnerschaftlich. Die Initiative zur Schaffung neuer Berufe kann grunds\u00e4tzlich von allen beteiligten Partnern (Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt) ergriffen werden. Neue berufliche Grundbildungen sind dann ein Erfolg, wenn sie ein Bed\u00fcrfnis der Wirtschaft abdecken, die Betriebe in der Lage sind, die Lernenden in den angestrebten Bereichen auszubilden, und wenn die ausgebildeten Personen eine Anstellung finden.</p><p>Gew\u00e4hr f\u00fcr die Erf\u00fcllung dieser Erfolgsfaktoren bieten die Organisationen der Arbeitswelt. Ist die Wirtschaft in neuen Berufsfeldern noch nicht organisiert, so setzt sich der Bund daf\u00fcr ein, dass Tr\u00e4gerschaften f\u00fcr neue Berufsbilder entstehen. Dies war namentlich im Bereich Mediamatik und Informatik der Fall.</p><p>Der Bundesrat betrachtet das Postulat als bereits erf\u00fcllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1189555200000)\/","SubmittedBy":"Bruderer Wyss Pascale","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1241018776360)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779238119723)\/","SubmissionDate":"\/Date(1182470400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4717,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung"}}