{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073535,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20073535,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.3535","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Direkte Zugsverbindung zwischen Bern und Br\u00fcssel","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu pr\u00fcfen,</p><p>- wie die Tagesverbindung zwischen Bern und Br\u00fcssel erhalten werden kann;</p><p>- ob eine Nachtverbindung Bern-Br\u00fcssel wieder aufgenommen werden soll.</p>","ReasonText":"<p>Mit der HGV-Anbindung investiert der Bund hohe Summen f\u00fcr die Verbesserung der Infrastruktur. So ist es m\u00f6glich, attraktive internationale Zugsverbindungen von und zu den Zentren der Schweiz sicherzustellen. Um den Marktanteil des internationalen Schienenverkehrs effektiv zu erh\u00f6hen, ist es wichtig, dass auch attraktive, direkte internationale Zugsverbindungen angeboten werden. </p><p>Es ist ein Muss, direkte internationale Zugsverbindungen zwischen Bern als Hauptstadt der Schweiz und der belgischen Hauptstadt Br\u00fcssel auch in Zukunft sicherzustellen, um den Marktanteil der Schiene zwischen der Schweiz und Belgien zu erh\u00f6hen. Davon profitieren Gesch\u00e4ftsreisende ebenso wie Touristinnen und Touristen. </p><p>Gem\u00e4ss Fahrplanentwurf soll die Tagesverbindung (Brig-)Bern-Br\u00fcssel ab Dezember 2007 gestrichen werden. Die direkte Nachtverbindung zur belgischen Hauptstadt gibt es seit einigen Jahren nicht mehr. </p><p>\u00dcber gr\u00f6ssere Distanzen sind direkte Nachtverbindungen ebenso attraktiv wie Tagesverbindungen, da die effektive Reisedauer bei Nachtz\u00fcgen sekund\u00e4r ist, solange die Z\u00fcge am Morgen p\u00fcnktlich ankommen. Die direkten Wagen (Schlaf- und Liegewagen) zwischen (Brig-)Bern und Br\u00fcssel waren sehr beliebt. </p><p>Der Bund als Eigner der SBB soll seinen Einfluss geltend machen, dass die direkte Tagesverbindung zwischen Bern und Br\u00fcssel nicht verschwinden wird. Die SBB sollen sowohl eine direkte Tages- wie eine Nachtverbindung auch in Zukunft (wieder) anbieten, zusammen mit den internationalen Partnern. </p><p>Das Betreiben direkter Zugsverbindungen ist prim\u00e4r Sache der Bahnen. Doch hat auch der Bundesrat Einflussm\u00f6glichkeiten. Als positives Beispiel sei hier die im Dezember 2002 wieder eingef\u00fchrte Nachtverbindung zwischen Z\u00fcrich und Prag genannt. Der Anstoss zu dieser Nachtverbindung kam vom Schweizerischen Botschafter in Prag.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit der Bahnreform 1 wurde die Aufgabenteilung zwischen Bund und SBB klar festgelegt: Der Bund setzt die strategischen, politischen und finanziellen Rahmenbedingungen fest. So gibt die Leistungsvereinbarung Bund-SBB vor, dass die SBB den Fernverkehr eigenwirtschaftlich zu betreiben haben. Die Verantwortung f\u00fcr die operative F\u00fchrung der Unternehmung liegt bei den SBB.</p><p>Die Gestaltung des Fahrplanangebots im Fernverkehr ist ein sehr komplexer Ablauf und liegt grunds\u00e4tzlich in der Zust\u00e4ndigkeit der Transportunternehmen. Die SBB konsultieren jedoch beim Fernverkehrskonzept regelm\u00e4ssig die betroffenen Kantone. Ein grenz\u00fcberschreitendes Bahnangebot wird unter allen beteiligten Bahnen ausgehandelt, im vorliegenden Fall also zwischen den Staatsbahnen von Frankreich, Luxemburg, Belgien (bzw. bei anderer Streckenwahl Deutschland und Belgien) und der SBB AG. Der Bundesrat vermeidet bewusst Eingriffe in die Fahrplangestaltung der SBB, welche auf der operativen Ebene angesiedelt ist. Auf Basis der Stellungnahme der SBB nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung.</p><p>Die direkten Bahnverbindungen zwischen Bern und Br\u00fcssel wurden in der Tat in den letzten Jahren stark abgebaut. Gab es 2001 noch zwei t\u00e4glich verkehrende Zugpaare und einen direkten Nachtzug, ist im Fahrplan 2008 kein t\u00e4glich direkt verkehrendes Zugpaar und schon seit 2004 kein direkt verkehrender Nachtzug mehr vorgesehen.</p><p>Es ist vorgesehen, den EuroCity Vauban, der momentan Interlaken mit Br\u00fcssel verbindet, ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 von Z\u00fcrich nach Br\u00fcssel zu f\u00fchren. Von Bern aus wird es daher keine direkte Zugverbindung in die belgische Hauptstadt mehr geben. </p><p>- Die Verbindung war wegen der langen Reisezeit (7 Stunden und 30 Minuten) nicht attraktiv genug. Der Anteil der Bahn, der auf dieser langsamen und kurvenreichen Strecke verzeichnet wurde, war nicht optimal. Heute sind die Reisezeiten \u00fcber Basel-K\u00f6ln oder Basel-Paris, wo man allerdings umsteigen muss, attraktiver.</p><p>- Die Nachfrage des belgischen und luxemburgischen Marktes ist st\u00e4rker auf Z\u00fcrich ausgerichtet. Aus diesem Grund haben die SBB entschieden, den EC Vauban neu ab Z\u00fcrich und nicht mehr ab Interlaken zu f\u00fchren. </p><p>- In Frankreich und in Belgien geh\u00f6rt dieser Zug zum regionalen Verkehrsangebot, das von den Regionen finanziert wird. Aus diesem Grund sind auf dieser Strecke viele Halte zu verzeichnen (11 Halte zwischen Luxemburg und Br\u00fcssel f\u00fcr 2008), was das Interesse an dieser Verbindung zus\u00e4tzlich schm\u00e4lert. </p><p>- Aufgrund des ver\u00e4nderten Takts in Frankreich (infolge der Einf\u00fchrung des TGV Est) und der Einschr\u00e4nkungen durch die Einbindung in den regionalen Bahnverkehr wird es ab Dezember 2007 nicht mehr m\u00f6glich sein, den EC Vauban in den Intercity-Takt zwischen Basel und Interlaken zu integrieren. Der Produktionsablauf des Zuges (unvermeidlicher Lokomotivwechsel in Bern) h\u00e4tte zudem eine Weiterfahrt in Richtung Interlaken verhindert. </p><p>Was den Nachtzug zwischen Bern und Br\u00fcssel angeht, war dieser stark defizit\u00e4r. Darum wurde diese Verbindung 2003 gestrichen. </p><p>Die Verbindung Basel-Luxemburg-Br\u00fcssel wird in Zukunft im Rahmen einer Arbeitsgruppe, in der die verschiedenen Bahnunternehmungen vertreten sind (SNCF, CFL, SNCB und SBB), gepr\u00fcft werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1188950400000)\/","SubmittedBy":"Teuscher Franziska","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1244764800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690488494233)\/","SubmissionDate":"\/Date(1182470400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4717,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}