{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073641,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20073641,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.3641","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Physiotherapie-Praktika in Privatpraxen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Physiotherapie-Grundausbildung, die zu einer Berufsbef\u00e4higung f\u00fchrt, findet seit Herbst 2006 schweizweit auf der Stufe Fachhochschule statt. </p><p>In der Ausbildungszeit m\u00fcssen die Studierenden Praktika absolvieren. Dabei lernen die Studierenden die reale, praktische Anwendung und den Transfer der in der Schule erlernten Theorien auf die Arbeit am Patienten. </p><p>Diplomierte Physiotherapeutinnen und -therapeuten arbeiten in Spit\u00e4lern wie auch in Privatpraxen. Von den 7400 Mitgliedern des Schweizer Physiotherapie-Verbandes sind \u00fcber 4500 Selbstst\u00e4ndigerwerbende. Diese haben zum Teil auch diplomierte Physiotherapeuten angestellt. Daraus folgt, dass mehr als die H\u00e4lfte der physiotherapeutischen Arbeit in Privatpraxen erledigt wird. Das Patientengut von Privatpraxen unterscheidet sich von jenem in Spit\u00e4lern. </p><p>Seit der Einf\u00fchrung des KVG ist die Ausbildung von Studierenden in Privatpraxen nicht mehr m\u00f6glich (insbesondere wegen den Art. 46 und 47 KVG sowie 59 KVV und 5 KLV).</p><p>Die Grundausbildung der Physiotherapie bildet somit die Realit\u00e4t der Arbeitswelt in der Physiotherapie nur etwa zur H\u00e4lfte ab. </p><p>Zudem scheint sich eine Knappheit an Praktikumspl\u00e4tzen in Spit\u00e4lern abzuzeichnen. </p><p>Aus diesen Gr\u00fcnden wird der Bundesrat eingeladen, folgende Fragen zu beantworten: </p><p>1. Teilt er die Ansicht, dass eine Ausbildung, die zu einer Berufsbef\u00e4higung f\u00fchrt, ein generalistisches Bild der zuk\u00fcnftigen Arbeitssituation vermitteln sollte? </p><p>2. Teilt er die Ansicht, dass f\u00fcr die Physiotherapie-Grundausbildung auch die praktische Ausbildung in Privatpraxen zugelassen werden sollte? </p><p>3. Teilt er die Ansicht, dass mittels einer \u00c4nderung der KVV und/oder der KLV dieses Problem gel\u00f6st werden k\u00f6nnte?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./2. Mit Ausnahme einiger auslaufender Ausbildungsg\u00e4nge erfolgt die Ausbildung in der Physiotherapie ab dem Jahr 2007 ausschliesslich an Fachhochschulen. An das Hauptstudium schliesst ein obligatorisches Zusatzmodul in klinischer Praxis an. Das Studium f\u00fchrt zum Bachelor of Science (Name der Fachhochschule) in Physiotherapie. Ungef\u00e4hr zwei Drittel des Hauptstudiums absolvieren die Studierenden an einer Fachhochschule, im restlichen Drittel leisten sie studienbegleitende Praxisarbeit. Sowohl der wissenschaftliche Aspekt als auch der praxisbezogene Aspekt und die Absolvierung von Praktika sind ein sehr wichtiger Teil der Ausbildung und sollen dem Studierenden auch ein generalistisches Bild der zuk\u00fcnftigen Arbeitssituation vermitteln.</p><p>Es ist Angelegenheit der Ausbildungsst\u00e4tte, f\u00fcr die Ausbildungspl\u00e4tze zu sorgen beziehungsweise die Studierenden bei der Suche zu unterst\u00fctzen. Im Gegensatz zu anderen Fachbereichen weist die Physiotherapie wie auch die anderen Studieng\u00e4nge im Fachbereich Gesundheit einen sehr hohen Anteil an praktischer Ausbildung auf. Heute wird die praktische Ausbildung \u00fcberwiegend in Spit\u00e4lern absolviert, welche einen entsprechenden Leistungsauftrag erf\u00fcllen oder zumindest Kantonsbeitr\u00e4ge erhalten. </p><p>Grunds\u00e4tzlich kann die praktische Ausbildung zur Berufsbef\u00e4higung im Allgemeinen oder im Rahmen der Physiotherapiegrundausbildung im Speziellen auch bei privaten Therapieeinrichtungen absolviert werden. Allerdings stellt sich hier die Frage nach der Finanzierung einer solchen Ausbildung, welche jedoch nicht einheitlich und nicht explizit geregelt ist.</p><p>3. Das Bundesgesetz \u00fcber die Krankenversicherung vom 18. M\u00e4rz 1994 (KVG) regelt die Versicherung des Krankheitsrisikos und dessen Kostenfolgen. Das Gesetz h\u00e4lt fest, dass die obligatorische Krankenpflegeversicherung die Kosten f\u00fcr die gesetzlichen Leistungen \u00fcbernimmt, sofern sie von einem zur T\u00e4tigkeit zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zugelassenen Leistungserbringer erbracht werden. Im KVG wird explizit festgelegt, dass die Krankenversicherer im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung keine anderen Kosten \u00fcbernehmen d\u00fcrfen als diejenigen f\u00fcr die gesetzlichen Leistungen. </p><p>Sowohl f\u00fcr die Zulassung der Medizinalpersonen als auch f\u00fcr die Zulassung der auf \u00e4rztliche Anordnung hin t\u00e4tigen Berufsleute ist der Nachweis erforderlich, dass diese \u00fcber die f\u00fcr die entsprechende T\u00e4tigkeit notwendige Aus- und Weiterbildung verf\u00fcgen. In der Krankenversicherung wird somit davon ausgegangen, dass zur Erbringung dieser Leistungen grunds\u00e4tzlich nur fertig ausgebildete Personen mit abgeschlossener Ausbildung herangezogen werden, und zwar sowohl im station\u00e4ren als auch im ambulanten Bereich. Dies ergibt sich vor allem aus der gesetzlichen Zielsetzung der qualitativ hochstehenden, aber kosteng\u00fcnstigen Versorgung. Die Entrichtung von Beitr\u00e4gen an die Ausbildung von Leistungserbringern ist damit nicht zul\u00e4ssig. </p><p>Der Bundesrat sieht daher keine M\u00f6glichkeit und auch keine Notwendigkeit, die Finanzierung von Praktika von Physiotherapeutinnen und -therapeuten in Ausbildung durch eine \u00c4nderung der Verordnung \u00fcber die Krankenversicherung oder die Verordnung des EDI \u00fcber Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zu regeln.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1197590400000)\/","SubmittedBy":"Markwalder Christa","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1206023430027)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763105873373)\/","SubmissionDate":"\/Date(1191456000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4718,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Gesundheit"}}