{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073725,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20073725,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.3725","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Gewalt in der Familie","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, in einem Aktionsplan konkrete Massnahmen vorzuschlagen, wie Kinder besser vor Gewalt in der Familie gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Gem\u00e4ss neusten Zahlen aus Deutschland werden 37 Prozent der Frauen mindestens einmal pro Leben Opfer von Gewalt. Jede siebte Frau erlebt dabei schwere sexuelle Gewalt. Kinder und Jugendliche sind in 60 Prozent der F\u00e4lle Zeuginnen und Zeugen der Gewalt. Wir m\u00fcssen davon ausgehen, dass die Situation in der Schweiz nicht anders ist.</p><p>Kinder und Jugendliche werden einerseits indirekt (beispielweise wenn sie die Mutter verteidigen wollen) zu Opfern. Sie sind aber auch in vielen F\u00e4llen direkte Opfer von Gewalt. Die Formen der Gewalt in der Familie sind vielf\u00e4ltig. Schl\u00e4ge als \"Erziehungsmethode\" gelten nach wie vor in vielen Kreisen als tolerabel. Dem\u00fctigungen, Herabsetzungen sind weitere Formen von Gewalt, die oft auf eine mangelnde Erziehungskompetenz der Eltern zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Kinder erleben auch neue Formen von Gewalt, z. B., wenn sie im Familienverband dazu angehalten werden, Videos mit pornografischem und brutalem Inhalt zu konsumieren. Auch Suchterkrankungen in der Familie erh\u00f6hen das Risiko, Opfer von Gewalt zu werden, deutlich. </p><p>Die Federf\u00fchrung im Kampf gegen Gewalt in der Familie liegt bei den Kantonen. Doch das Beispiel Deutschland zeigt: Ein koordinierter Aktionsplan, der die Aufgaben von Gemeinden, Kantonen und Bund aufeinander abstimmt, kann den Einsatz gegen die Gewalt in der Familie massgeblich verst\u00e4rken. (Aktionsplan des Bundesministeriums f\u00fcr Familien, Senioren, Frauen und Jugend: http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/gleichstellung,did=101002.html)</p><p>Der Aktionsplan soll die Massnahmen so darstellen, dass klarwird, wer was tun kann, um die innerfamili\u00e4re Gewalt einzud\u00e4mmen. Angesprochen sind staatliche Stellen auf allen Ebenen, aber auch Fachorganisationen und Dienstleistungen wie Beratungsangebote usw. Es geht um Massnahmen in s\u00e4mtlichen Politikfeldern, die einen Beitrag zur Verminderung der innerfamili\u00e4ren Gewalt leisten k\u00f6nnen, namentlich in der Kinderrechtspolitik, der Familienrechtspolitik, der Bildungspolitik, der Familienpolitik, der Gleichstellungspolitik, der Integrationspolitik, der Sicherheitspolitik und der Suchtpolitik.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat schenkt dem Schutz der Kinder grosse Beachtung. Er will die Aktivit\u00e4ten im Bereich der Pr\u00e4vention von Kindesmisshandlungen weiterf\u00fchren, indem er insbesondere Projekte und Verb\u00e4nde unterst\u00fctzt, die in diesem Bereich oder in der Elternbildung t\u00e4tig sind.</p><p>Der Bundesrat erinnert daran, dass das Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen (BSV) Ende 2005 den Expertenbericht \"Gewalt gegen Kinder: Konzept f\u00fcr eine umfassende Pr\u00e4vention\" (http://www.bsv.admin.ch/themen/</p><p>kinder_jugend_alter/00066/index.html?lang=de) mit einer Reihe von Empfehlungen ver\u00f6ffentlicht hat, die sich sowohl an Bund, Kantone und Gemeinden als auch an Eltern, betroffene Verb\u00e4nde und Fachleute richten.</p><p>Das Eidgen\u00f6ssische B\u00fcro f\u00fcr die Gleichstellung von Frau und Mann ist daran, einen Bericht \u00fcber die Ursachen h\u00e4uslicher Gewalt, die sich auch negativ auf Kinder auswirkt, auszuarbeiten. Der Bericht geht auf das Postulat Stump 05.3694 zur\u00fcck. Der vom Bundesrat voraussichtlich in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2008 zu verabschiedende Bericht wird m\u00f6gliche Ursachen von Gewalt in Ehe und Partnerschaft aufzeigen und eine Bestandesaufnahme und W\u00fcrdigung der in den letzten Jahren in der Schweiz getroffenen Massnahmen enthalten.</p><p>Nach Ansicht des Bundesrates m\u00fcssen bei der Bek\u00e4mpfung und Pr\u00e4vention der verschiedenen Formen von Gewalt gegen Kinder noch Fortschritte erzielt werden. Derzeit laufen im BSV Vorbereitungs- und Konzeptarbeiten f\u00fcr die Umsetzung eines nationalen Programms zum Schutz der Kinder. Das Projekt soll ab 2009 im Rahmen einer \"Public Private Partnership\" (PPP) realisiert werden und die wichtigsten Akteure des Bereichs einbeziehen. Dies erm\u00f6glicht die Koordination, F\u00f6rderung und Umsetzung von konkreten und gezielten Massnahmen und Projekten, welche die Anliegen dieses Postulates aufgreifen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1196985600000)\/","SubmittedBy":"Fehr Jacqueline","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1378166400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1763106890070)\/","SubmissionDate":"\/Date(1191542400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4718,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}