{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073745,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20073745,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.3745","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Fragen zum unterirdischen Verzweigungswerk Sar\u00e8 im Ceneri-Basistunnel","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Wenn man die angenommenen Kosten f\u00fcr den Gotthard-Basistunnel, der ebenfalls als zweir\u00f6hriger Einspurtunnel erstellt wird, auf diesen offenbar vom Bundesrat angestrebten, schlussendlich bis zu 48 Kilometer langen Ceneri-Basistunnel umrechnet, kostet dieser \"Ultra-Lombardia-Tunnel\" 8883 Millionen Franken! </p><p>Es darf angenommen werden, dass die Schweiz ein solches Vorhaben nicht finanzieren kann und dass weder die Neat noch die Fin\u00f6V von den Stimmb\u00fcrgerinnen und -b\u00fcrgern angenommen worden w\u00e4re, wenn sie von diesem \"Geheimplan\" des Bundesrats gewusst h\u00e4tten. </p><p>1. In den Bauvorhaben von Neat/\"Bahn 2000\" hat es mehrere Verzweigungswerke f\u00fcr den Betrieb mit Hochgeschwindigkeitsz\u00fcgen. </p><p>1a. Wie viel kostete das unterirdische Verzweigungswerk Nidelbad, das im Hinblick auf die Fortf\u00fchrung der Zimmerbergtunnels gebaut wurde? </p><p>1b. Wie viel soll das unterirdische Verzweigungswerk Sar\u00e8 kosten, das im Hinblick auf die Fortf\u00fchrung der Gotthard-Neat nach Italien gebaut werden soll? </p><p>1c. Wie hoch ist der aktuelle Kostenvoranschlag f\u00fcr das Verzweigungsbauwerk zur Erm\u00f6glichung der Neat-Option \"Berg lang geschlossen\"? </p><p>1d. Ist es unter dem Aspekt der Sicherheit besser, eine Abzweigung f\u00fcr Hochgeschwindigkeitsz\u00fcge als unterirdisches \u00dcberwerfungsbauwerk mitten in einem sehr langen Tunnel einzubauen oder es unter freiem Himmel zu erstellen, mit direkter Zug\u00e4nglichkeit im Katastrophenfall? </p><p>2a. W\u00e4re es m\u00f6glich, anstelle des teuren unterirdischen Verzweigungswerkes Sar\u00e8 die Ceneri-Linie aus dem Berg hinauszuf\u00fchren, dort die Abzweigung zu erstellen und anschliessend an einer geeigneten Stelle die Bahn Richtung Italien wieder im Berg verschwinden zu lassen? </p><p>2b. Kommt eine solche L\u00f6sung eher g\u00fcnstiger als ein unterirdisches Verzweigungswerk? Wenn ja, wie viel ungef\u00e4hr? </p><p>2c. Wurden solche Varianten in einem der bisherigen Ceneri-Projekte studiert? </p><p>2d. W\u00e4re eine solche Alternative zur unterirdischen \u00dcberwertung im Raum Taverne m\u00f6glich? </p><p>3. W\u00e4re es m\u00f6glich, dass das aktuelle Ceneri-Projekt (S. Antonino-Vezia mit unterirdischem Verzweigungswerk Sar\u00e8 bei Lugano), sobald es gebaut ist oder aufgrund der Kosten nicht mehr gestoppt werden kann, die Position der Schweiz in den kommenden Verhandlungen mit Italien (und evtl. mit der EU) schw\u00e4cht oder einschr\u00e4nkt? </p><p>4. Was gedenkt er zu tun, wenn Italien kein Interesse an der Fortf\u00fchrung der Gotthard-Neat nach S\u00fcden zeigt? </p><p>4a. K\u00f6nnen die Kosten f\u00fcr das unterirdische Verzweigungswerk Sar\u00e8 teilweise auf Italien \u00fcberw\u00e4lzt werden, falls sich diese Vorinvestition am Ende als unn\u00f6tig erweist (wie voraussichtlich beim Verzweigungswerk Nidelbad)? </p><p>4b. W\u00fcrde er vorschlagen, dass die Schweiz den Anschluss der Gotthard-Neat ans Netz der Ferrovie dello Stato italiane (FS) selber baut und bezahlt?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die vorzeitige Erstellung von Verzweigungsbauwerken gew\u00e4hrleistet den Bau der zuk\u00fcnftigen Fortsetzungen der Schnellbahnlinien, ohne dannzumal den Bahnbetrieb nennenswert einzuschr\u00e4nken zu m\u00fcssen.</p><p>1a. Das Verzweigungsbauwerk Nidelbad mit dem Doppelspurstumpen Richtung Litti dient der m\u00f6glichen sp\u00e4teren Fortsetzung des Zimmerberg-Basistunnels in Richtung Gotthard-Achse. Die Vorinvestition in die Verzweigung betr\u00e4gt etwa 90 Millionen Franken (Preisstand 1998).</p><p>1b. Die Verzweigung Sar\u00e8 im Ceneri-Basistunnel umfasst die kontinuierliche Verbreiterung des Tunnelquerschnitts auf etwa 400 Metern L\u00e4nge und zwei 150 Meter lange Tunnelstumpen f\u00fcr die sp\u00e4tere Fortsetzung Richtung S\u00fcden. Der Verzicht auf die Verzweigung in Sar\u00e8 wurde im Rahmen der Kompensationsplanung Ceneri-Basistunnel im August 2006 untersucht und die resultierende Kostenreduktion von der ATG mit etwa 25 Millionen Franken (Preisstand 1998) ermittelt. Der sp\u00e4tere Bau der Verzweigung h\u00e4tte jedoch eine etwa zweij\u00e4hrige Unterbrechung des Bahnbetriebs im Ceneri-Basistunnel zur Folge und wurde deshalb verworfen.</p><p>1c. Der Kostenvoranschlag f\u00fcr das Verzweigungsbauwerk in Erstfeld f\u00fcr \"Uri Berg lang - Axen\" betr\u00e4gt etwa 60 Millionen Franken (Preisstand 1998).</p><p>1d. Die Eintretenswahrscheinlichkeit eines Unfalles ist in einem unterirdischen Verzweigungsbauwerk kleiner als in einem oberirdischen, da unter Tag mit weniger \u00e4usseren Einwirkungen zu rechnen ist. Das Schadenausmass im Katastrophenfall ist in einem Tunnel in der Regel gr\u00f6sser als im Freien, h\u00e4ngt jedoch stark von der Zug\u00e4nglichkeit und vom \u00f6rtlichen Gefahrenpotenzial ab. </p><p>2a. Eine oberirdische Verzweigung im Raum Vezia k\u00e4me in diesem \u00fcberbauten Gebiet infolge Anpassungen an Geb\u00e4uden und Infrastruktur (Autobahn, Kantons- und Gemeindestrassen, Starkstromleitungen usw.) kaum billiger zu stehen als die unterirdische Verzweigung und w\u00fcrde durch Kanton und Bev\u00f6lkerung auch nicht akzeptiert. Deshalb ist auch eine unterirdische Verzweigung gew\u00e4hlt worden.</p><p>2b. Sofern ein oberirdisches Verzweigungsbauwerk \u00fcberhaupt m\u00f6glich w\u00e4re, k\u00e4me dieses im konkreten vorliegenden Fall aus topografischen Gr\u00fcnden in einen tiefen Terraineinschnitt mit entsprechenden Folgekosten f\u00fcr den Bau und den Landerwerb zu liegen.</p><p>2c. Nein. Aus den obengeschilderten Gr\u00fcnden wurde eine Variante mit offener Linienf\u00fchrung im Bereich der Verzweigungsstellen nicht studiert.</p><p>2d. In der Fin\u00f6V-Botschaft von 1996 und im Alptransitbeschluss von 1998 wurde festgelegt, dass der Ceneri-Basistunnel zwischen Sant'Antonino/Cadenazzo und Lugano (Massagno)/Vezia verl\u00e4uft. Die fr\u00fchere Variante mit einem kurzen Ceneri-Basistunnel zwischen Cadenazzo und Taverne wurde in der Evaluation der Linienf\u00fchrung insbesondere durch den Kanton Tessin verworfen und deshalb nicht mehr weiter verfolgt.</p><p>3. Der Ceneri-Basistunnel schw\u00e4cht die Position der Schweiz in den Verhandlungen mit Italien nicht. S\u00e4mtliche Linienf\u00fchrungsvarianten f\u00fcr die Weiterf\u00fchrung des Hochgeschwindigkeitstrassees in Richtung Mailand kn\u00fcpfen unterirdisch beim Verzweigungsbauwerk Sar\u00e8 im Ceneri-Basistunnel an die Neat an. Die Strecke Chiasso-Milano mit Gronda Est (Verzweigung in Seregno Richtung Osten und S\u00fcden) ist auch f\u00fcr den G\u00fcterverkehr von grosser Bedeutung. Den Bau des Ceneri-Basistunnels zu stoppen w\u00e4re verkehrspolitisch nicht sinnvoll und w\u00fcrde die Position der Schweiz bei zuk\u00fcnftigen Verhandlungen mit Italien schw\u00e4chen. Zudem m\u00fcssten aufgrund der bereits erfolgten Bauarbeiten und Vergaben mehrere Hundert Millionen Franken abgeschrieben werden. </p><p>4. Die Schweiz und Italien haben eine Vereinbarung \u00fcber die Gew\u00e4hrleistung der Kapazit\u00e4t der wichtigsten Anschlussstrecken der Neat an das italienische Hochleistungsnetz abgeschlossen, die seit Mai 2001 in Kraft ist. Die Vereinbarung nennt gemeinsame Ziele und schafft f\u00fcr beide Staaten Verpflichtungen. </p><p>4a. Nein, es gilt das Territorialit\u00e4tsprinzip. Die Infrastrukturkosten f\u00fcr den Ceneri-Basistunnel inklusive der Vorinvestition f\u00fcr die Verzweigung Sar\u00e8 werden \u00fcber den Fin\u00f6V-Fonds finanziert. Eine Beteiligung durch Italien ist nicht vorgesehen.</p><p>4b. Nein. Der Bundesrat geht auch hier vom Territorialit\u00e4tsprinzip aus. Demzufolge wird der Bau von Eisenbahninfrastrukturanlagen durch das Land bezahlt, auf dessen Territorium diese erstellt werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1196985600000)\/","SubmittedBy":"M\u00fcller Geri","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1253863056477)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690545803627)\/","SubmissionDate":"\/Date(1191542400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4718,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}