{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073791,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20073791,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.3791","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Maximal 2 Grad globale Erw\u00e4rmung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, seine Klimapolitik auf eine maximale globale Erw\u00e4rmung der Erdoberfl\u00e4che von plus 2 Grad auszurichten.</p>","ReasonText":"<p>Wie Bundesrat Leuenberger in seinem am 16. August 2007 vorgestellten Klimabericht festh\u00e4lt, best\u00e4tigten mehrere Studien, dass ab einer globalen Temperaturerh\u00f6hung von mehr als 2 Grad Celsius mit f\u00fcr Mensch und Umwelt gef\u00e4hrlichen Klimaver\u00e4nderungen gerechnet werden muss. Diese Studien untermauern den Entscheid des EU-Ministerrates, dass es das Ziel der Klimapolitik sein muss, eine Erw\u00e4rmung von mehr als 2 Grad zu verhindern.</p><p>Der dieses Jahr publizierte vierte IPCC-Bericht, welcher den aktuellen wissenschaftlichen Konsens zur Klimaerw\u00e4rmung festh\u00e4lt, best\u00e4tigt die negativen Auswirkungen einer globalen Erw\u00e4rmung von mehr als 2 Grad. Zudem geht der IPCC-Bericht davon aus, dass bei einer h\u00f6heren Erw\u00e4rmung die terrestrische Biosph\u00e4re von einer CO2-Senke zu einer CO2-Quelle wird, womit die Klimaerw\u00e4rmung sich selber verst\u00e4rken w\u00fcrde.</p><p>Die maximale Erw\u00e4rmung von 2 Grad betrifft den globalen Schnitt. Kontinente erw\u00e4rmen sich jedoch st\u00e4rker als die Ozeane. So betrug gem\u00e4ss OcCC-Bericht der Temperaturanstieg auch in der Schweiz im 20. Jahrhundert etwa 1,3 Grad (1,6 Grad in der Deutschschweiz, 1,3 Grad in der Westschweiz und 1 Grad auf der Alpens\u00fcdseite), w\u00e4hrend die globale Temperatur um 0,6 Grad zugenommen hat. Demnach bedeutet eine globale Erw\u00e4rmung von 2 Grad f\u00fcr die Schweiz eine Erw\u00e4rmung von etwa 4 Grad. Bereits diese Erw\u00e4rmung wird in der Schweiz zu vielen - f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung \u00fcberwiegend negativen - Ver\u00e4nderungen f\u00fchren.</p><p>Um eine st\u00e4rkere Erw\u00e4rmung zu verhindern, soll sich die Schweiz an internationalen Klimaverhandlungen und in der nationalen Klimapolitik f\u00fcr eine globale Erw\u00e4rmung von weniger als 2 Grad einsetzen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die EU will den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf weniger als 2 Grad Celsius \u00fcber dem vorindustriellen Niveau begrenzen. Dadurch werden die negativen Auswirkungen des Klimawandels und die Wahrscheinlichkeit, dass \u00d6kosysteme massiv und unwiderruflich gest\u00f6rt werden, vermindert. Eine globale Temperaturerh\u00f6hung von 2 Grad wird in der Schweiz zu einer Erh\u00f6hung der Temperaturen um 3 bis 4 Grad f\u00fchren. Es besteht international ein breiter Konsens, dass das 2-Grad-Ziel einer globalen Klimaschutzstrategie dient. Die Uno-Klimakonvention verlangt die Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration auf einem ungef\u00e4hrlichen Niveau (Art. 2).</p><p>Das Erreichen dieses Zieles setzt grosse Reduktionen der globalen Treibhausgasemissionen voraus. Diese m\u00fcssen vor 2025 ihren H\u00f6chststand erreichen und danach bis zum Jahr 2050 um mindestens 50 Prozent im Vergleich zum Niveau von 1990 zur\u00fcckgehen. Die entwickelten L\u00e4nder m\u00fcssen dabei eine F\u00fchrungsrolle \u00fcbernehmen und massgeblich zu den weltweiten Bem\u00fchungen zur Reduktion der Emissionen beitragen.</p><p>Der Bundesrat hat am 20. Februar 2008 das UVEK beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage zur Revision des CO2-Gesetzes auszuarbeiten. Betreffend die Reduktionsziele sind zwei Varianten vorzulegen: Als eine Variante will sich der Bundesrat an den Reduktionszielen der EU orientieren. Diese will die Treibhausgasemissionen bis 2020 mindestens um 20 Prozent unter das Niveau von 1990 senken. Bei einem vergleichbaren Engagement der wichtigen Emittenten will die EU dieses Ziel auf 30 Prozent erh\u00f6hen. Als andere Variante will der Bundesrat das Konzept einer klimaneutralen Schweiz in die Vernehmlassung schicken. Die Idee der klimaneutralen Schweiz basiert auf der Grundidee, dass aller oder zumindest ein Teil des CO2-Ausstosses in der Schweiz durch Kompensation im Ausland \"neutralisiert\" wird. Dies entspricht also dem wesentlich ambiti\u00f6seren Reduktionsziel von bis zu minus 100 Prozent.</p><p>Die Bandbreite der angestrebten Reduktionsziele reicht daher von minus 20 bis minus 100 Prozent.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1207094400000)\/","SubmittedBy":"Gr\u00fcne Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1260489600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690485772547)\/","SubmissionDate":"\/Date(1197244800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4801,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}