{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073858,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20073858,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.3858","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Ausbildung in der Krankenpflege. Wann wird das BBT f\u00fcr die Fachhochschulen endlich Massnahmen ergreifen?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Mangel an Pflegefachpersonal ist mittlerweile weitherum erkannt, besonders in hochspezialisierten Dom\u00e4nen. Seit 2002 bietet die HES-S2 einen Westschweizer Studiengang f\u00fcr Pflegewissenschaften an. Alle sechs Hochschulen in der Romandie haben neue Studienprogramme eingesetzt, die den Anforderungen der Bologna-Reform entsprechen. Im Herbst 2007 starteten die Bologna-konformen Studieng\u00e4nge der HES-S2-Fachhochschulen zum zweiten Mal und waren wiederum ausgebucht. Die ersten Bachelordiplome werden demn\u00e4chst vergeben. Seit 25 Jahren besitzen in der Romandie 90 Prozent der jungen Erwachsenen, die sich f\u00fcr eine Ausbildung zur Krankenpflegerin oder zum Krankenpfleger entscheiden, einen Maturit\u00e4tsausweis (50 Prozent Fachmaturit\u00e4t DMS/FMS, 40 Prozent gymnasiale Maturit\u00e4t).</p><p>Diese Art von Fachhochschulausbildung entspricht analogen Ausbildungen, die in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern und in Kanada bereits existieren. Sie wird auch von den Spit\u00e4lern und vom Verband Schweizer Assistenz- und Ober\u00e4rztinnen und -\u00e4rzte in seinen \u00dcberlegungen zur zuk\u00fcnftigen Entwicklung des Bedarfes an Pflegefachpersonal begr\u00fcsst. Ausl\u00e4ndische Pflegefachpersonen, die den Personalmangel an Schweizer Spit\u00e4lern kompensieren, verf\u00fcgen also bereits \u00fcber eine solche Fachhochschulausbildung.</p><p>Ich fordere, dass die Fachhochschulausbildung im Bereich der Pflegewissenschaften endlich vollumf\u00e4nglich anerkannt und nicht unter dem Vorwand der schweizweiten Harmonisierung immer wieder infrage gestellt wird.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat weiss um den Personalmangel in der Pflege und die hohe Bedeutung, die einer qualitativ guten Pflege zukommt. Rund ein Drittel des f\u00fcr die Sicherung der Gesundheitsversorgung unseres Landes ben\u00f6tigten Personals wird heute im Ausland rekrutiert. Er ist deshalb \u00fcberzeugt, dass ein ausreichendes Ausbildungsangebot auf beiden Bildungsstufen (h\u00f6here Fachschule/Fachhochschule) erforderlich ist, um eine effiziente Gesundheitsversorgung sicherzustellen.</p><p>Die Ausbildung in der Pflege auf Fachhochschulstufe ist unbestritten. Sie steht im Einklang mit der zunehmenden Komplexit\u00e4t einer optimalen Pflege. Der Bundesrat ist sich der unterschiedlichen Traditionen in den verschiedenen Kultur- und Sprachregionen in der Schweiz bewusst. Es ist nicht das Ziel, das Ausbildungsangebot in der Pflege schweizweit zu vereinheitlichen. Vielmehr soll die Vielfalt des Angebotes auf den verschiedenen Ausbildungsstufen m\u00f6glich bleiben.</p><p>Der Bund ist in der Berufsbildung seit dem 1. Januar 2004 und bei den Fachhochschulen seit dem 5. Oktober 2005 zust\u00e4ndig f\u00fcr die Regelung der Ausbildungen der Gesundheitsberufe. Er erachtet es als seine Aufgabe, namentlich auch in der Pflege, auf der Stufe h\u00f6here Fachschule und Fachhochschule gemeinsam mit den Fachhochschulen, der Nationalen Dachorganisation der Arbeitswelt Gesundheit (OdASant\u00e9) und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) f\u00fcr gesamtschweizerisch einheitliche Rahmenbedingungen zu sorgen.</p><p>Auf der Stufe h\u00f6here Fachschule ist seit dem 1. Januar 2008 der von der OdASant\u00e9 und der Schweizerischen Konferenz Pflegebildungen im Terti\u00e4rbereich erstellte Rahmenlehrplan f\u00fcr die dipl. Pflegefachfrau HF bzw. den dipl. Pflegefachmann HF in Kraft. Auf der Fachhochschulstufe fehlen dagegen verbindliche gesamtschweizerisch g\u00fcltige Anforderungen in der Pflege und damit auch eine Differenzierung der Abschlusskompetenzen zu jenen der h\u00f6heren Fachschulen. F\u00fcr eine effiziente Gesundheitsversorgung, namentlich die interprofessionelle Zusammenarbeit im Pflegebereich in Abstimmung mit den Bed\u00fcrfnissen des Arbeitsmarkts, aber auch f\u00fcr die berufliche Mobilit\u00e4t der Pflegefachleute und die Einordnung und Anerkennung von ausl\u00e4ndischen Abschl\u00fcssen ist es unabdingbar, dass die Anforderungen auch auf der Fachhochschulstufe gesamtschweizerisch definiert sind. Diese Beurteilung teilt auch der Schweizerische Fachhochschulrat der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren. Das BBT hat sich deshalb in enger Zusammenarbeit mit der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz, der OdASant\u00e9 und der GDK die Kl\u00e4rung der Abschlusskompetenzen auf Stufe Fachhochschule zum Ziel gesetzt. Die HES-SO ist dabei ad\u00e4quat in das Projekt eingebunden. Ziel ist es, bis Anfang 2009 einen wesentlichen Teil der Arbeiten abgeschlossen zu haben.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1203465600000)\/","SubmittedBy":"Maury Pasquier Liliane","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1204798642967)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1779238171457)\/","SubmissionDate":"\/Date(1198108800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4801,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Gesundheit"}}