{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073882,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20073882,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.3882","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Massnahmen zur Eind\u00e4mmung des Jugendalkoholismus","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, folgende Massnahmen zur Eind\u00e4mmung des Jugendalkoholismus zu pr\u00fcfen:</p><p>- \u00c4nderung der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen, damit alkoholische Getr\u00e4nke aller Kategorien nur noch gegen Vorweisung eines g\u00fcltigen Ausweises an Jugendliche ab vollendetem 20. Altersjahr abgegeben werden d\u00fcrfen;</p><p>- \u00c4nderung der gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen, damit alkoholische Getr\u00e4nke aller Kategorien nicht mehr in Selbstbedienung verkauft werden d\u00fcrfen, sondern nur in Abteilungen mit Bedienung;</p><p>- Erh\u00f6hung der Fiskaltaxen auf Spirituosen und alkoholhaltigen Limonaden.</p>","ReasonText":"<p>Jugendalkoholismus tritt zunehmend in der schwerwiegenden Form von Einzel- oder Gruppen-Rauschtrinken auf. Solche Orgien sind nur m\u00f6glich dank einem leichten Zugang der Jugendlichen zu gr\u00f6sseren Mengen kosteng\u00fcnstiger alkoholischer Getr\u00e4nke in L\u00e4den, Restaurants usw. Eine Erh\u00f6hung der bisherigen Altersgrenze auf neu 20 Jahre f\u00fcr die Abgabe von alkoholischen Getr\u00e4nken und deren Durchsetzung durch konsequente Kontrollen sind ein wirksames Vorbeugungsmittel und erschweren den Zugang zu Alkohol. Eine zus\u00e4tzliche Einschr\u00e4nkung des Verkaufs durch Verbot des Verkaufs alkoholischer Getr\u00e4nke in Selbstbedienungsabteilungen erh\u00f6ht zwar den Aufwand f\u00fcr die Verkaufsgesch\u00e4fte, verbessert aber die Kontrollm\u00f6glichkeit beim Alter der Kunden. Eine ad\u00e4quate Verteuerung von alkoholhaltigen Limonaden und Spirituosen durch entsprechende Fiskaltaxen hat ebenfalls bremsende Wirkung. Die vorgeschlagenen Massnahmen w\u00e4ren wirksame erg\u00e4nzende Elemente im Nationalen Programm Alkohol 2008-2012 des BAG (NAP 2008-2012).</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Um den Problemen beim missbr\u00e4uchlichen Alkoholkonsum entgegenzuwirken, hat der Bundesrat das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) mit der Erarbeitung einer nationalen Strategie Alkohol betraut. Unter Mitwirkung verschiedener Bundesstellen sowie weiterer \u00f6ffentlicher und privater Organisationen hat das BAG ein Nationales Programm Alkohol (NPA) ausgearbeitet. Das Programm soll dem Bundesrat in diesem Jahr unterbreitet werden. Die drei Hauptziele des Programms sind: die bestehenden Anstrengungen im Bereich Alkohol zu st\u00e4rken, allf\u00e4lligen zus\u00e4tzlichen Handlungsbedarf auszuweisen und entsprechende Strategien festzulegen. </p><p>Der Bundesrat ist mit dem Postulanten einig, dass der problematische Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen eine Herausforderung f\u00fcr die Gesellschaft darstellt. Anlass zu Besorgnis bereitet vor allem das bereits unter Jugendlichen praktizierte Rauschtrinken; t\u00e4glich werden drei bis vier junge Menschen (bis 23 Jahre alt) aufgrund von Alkoholproblemen in ein Spital eingeliefert, mehr als die H\u00e4lfte mit Vergiftungssymptomen (Gmel et al. 2006). Je fr\u00fcher mit dem Konsum alkoholischer Getr\u00e4nke begonnen wird, desto h\u00f6her ist das Risiko, problematische Konsummuster zu entwickeln. Die priorit\u00e4re Zielgruppe des in der Ausarbeitung begriffenen NPA stellen denn auch die Jugendlichen dar, bei denen der Alkoholkonsum und insbesondere das Rauschtrinken besorgniserregend sind. </p><p>Bei der Erarbeitung des NPA wurden mit den betroffenen Partnern und Kantonen verschiedene Massnahmenvorschl\u00e4ge diskutiert, die sich am aktuellen Wissensstand, an den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und an den Erfahrungen im In- und Ausland orientieren. Zu m\u00f6glichen Massnahmen f\u00fcr einen erh\u00f6hten Schutz der Jugendlichen geh\u00f6ren auch solche in Bezug auf das Abgabealter, auf die Verf\u00fcgbarkeit alkoholhaltiger Getr\u00e4nke im Handel und deren Besteuerung. Im Rahmen der Umsetzung des NPA wird auch die Zweckm\u00e4ssigkeit und Notwendigkeit zus\u00e4tzlicher Massnahmen in diesen Gebieten gepr\u00fcft werden m\u00fcssen. Damit erachtet der Bundesrat die Forderung des Postulats als erf\u00fcllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1204070400000)\/","SubmittedBy":"Waber Christian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1206023050497)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690490602413)\/","SubmissionDate":"\/Date(1198195200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4801,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}