{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20075196,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20075196,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.5196","BusinessType":14,"BusinessTypeName":"Fragestunde. Frage","BusinessTypeAbbreviation":"Fra.","Title":"H\u00f6here Lebensmittelpreise gegen\u00fcber der EU","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Frau Bundesr\u00e4tin Leuthard erkl\u00e4rte den Medien gegen\u00fcber schon \u00f6fters, wir h\u00e4tten gegen\u00fcber der EU um 40 Prozent h\u00f6here Lebensmittelpreise.</p><p>Wie erkl\u00e4rt sie sich diese Tatsache, wenn:</p><p>1. heute von einem ausgegebenen Konsumentenfranken bloss noch 20 Rappen beim Bauern ankommen?</p><p>2. der Konsument mit seinem Einkommen heute in der Schweiz im Vergleich zur EU in den Genuss der tiefsten Lebensmittelkosten kommt?</p><p>3. Wer soll denn heute innerhalb der Nahrungsmittelkette billiger werden?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der niedrige Anteil der Bauern am Konsumentenfranken verhindert nicht, dass die Lebensmittelpreise in der Schweiz 30 bis 40 Prozent h\u00f6her sind als in unseren Nachbarl\u00e4ndern. Dies ist so, weil nicht nur die landwirtschaftliche Produktion, sondern auch die Verarbeitung und Verteilung der Lebensmittel in der Schweiz teurer sind als im Ausland. Der Bundesrat hat die entsprechenden Verh\u00e4ltnisse in der Botschaft zur \"Agrarpolitik 2011\" dargelegt (BBl 2006 6369).</p><p>2. Obschon die Preise in der Schweiz h\u00f6her sind als in anderen L\u00e4ndern, braucht die durchschnittliche Schweizer Familie einen relativ kleinen Teil ihres Einkommens, um eine Ware zu kaufen, weil auch die Einkommen h\u00f6her sind. Das trifft nicht nur f\u00fcr die Nahrungsmittel, sondern ganz generell zu und ist Ausdruck des Wohlstandes. Dieser ist im Wesentlichen auf die hohe Produktivit\u00e4t der Schweizer Wirtschaft, ganz besonders in den exportorientierten Industrie- und Dienstleistungsbranchen, zur\u00fcckzuf\u00fchren.</p><p>3. Selbstverst\u00e4ndlich ist die ganze Lebensmittelkette gefordert, ihre Kosten zu senken. Dies gilt f\u00fcr die vor- und nachgelagerten Stufen ebenso wie f\u00fcr die Landwirtschaft. Letztere steht st\u00e4rker im Mittelpunkt der \u00f6ffentlichen Diskussion, weil der Bund ihre Preise nicht nur durch Z\u00f6lle, sondern heute auch noch durch Verarbeitungsbeitr\u00e4ge, -zulagen und -beihilfen st\u00fctzt. Ausserdem ist die Landwirtschaft infolge ihrer hohen Preise und Kosten besonders verletzlich.</p><p>Wenn infolge internationaler Verpflichtungen die Z\u00f6lle gesenkt werden m\u00fcssten, w\u00fcrden die Preise schneller sinken, als sich die Produktionsstrukturen und Kosten anpassen k\u00f6nnen. Entsprechend verfolgt der Bundesrat das Ziel, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der produzierenden Landwirtschaft im Rahmen der \"Agrarpolitik 2011\" und seiner allgemeinen Bem\u00fchungen zur Kostensenkung zu verbessern.</p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1182124800000)\/","SubmittedBy":"Kunz Josef","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1182124800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15","Category":null,"Modified":"\/Date(1779238084043)\/","SubmissionDate":"\/Date(1182124800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4717,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":null,"FirstCouncil1Name":null,"FirstCouncil1Abbreviation":null,"FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft"}}