{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20080457,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20080457,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.457","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Das Bundesgesetz \u00fcber die Landwirtschaft wird wie folgt ge\u00e4ndert:</p><p>Art. 1 Zweck</p><p>Der Bund sorgt daf\u00fcr, dass die Landwirtschaft durch eine nachhaltige, auf den Markt und die Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t ausgerichtete Produktion einen wesentlichen Beitrag leistet zur:</p><p>Bst. a</p><p>sicheren Versorgung ...</p><p>...</p><p>Art. 2 Massnahmen des Bundes</p><p>Abs. 1</p><p>Der Bund trifft namentlich folgende Massnahmen:</p><p>...</p><p>Bst. abis</p><p>Er stellt sicher, dass der Bedarf der Bev\u00f6lkerung vorwiegend durch eine qualitativ hochwertige, nachhaltige und diversifizierte einheimische Produktion gedeckt wird.</p><p>...</p>","ReasonText":"<p>J\u00fcngst haben mehrere Ereignisse auf der ganzen Welt aufgezeigt, welche Gefahren eine nicht antizipierte Knappheit an Grundnahrungsmitteln politisch, wirtschaftlich und sozial mit sich bringen kann. In Regionen, in denen man es nie erwartet h\u00e4tte, sind pl\u00f6tzlich Versorgungsengp\u00e4sse entstanden. Einige traditionelle Exportl\u00e4nder waren nicht mehr in der Lage, die zunehmende einheimische Nachfrage zu decken. Sie gaben deshalb der Versorgung der eigenen Bev\u00f6lkerung Priorit\u00e4t und ergriffen protektionistische Massnahmen. Verschiedene klimatische Ereignisse haben die Situation zus\u00e4tzlich versch\u00e4rft, was zu einer Preisexplosion bei den agrarischen Rohstoffen f\u00fchrte. Dies verdeutlicht, wie wichtig es ist, eine ausreichende Inlandproduktion und somit die Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t sicherzustellen, um auf diese Gefahren reagieren zu k\u00f6nnen. Es ist notwendig, eine stabile und diversifizierte landwirtschaftliche Produktion aufrechtzuerhalten, damit jederzeit eine zufriedenstellende Nahrungsmittelversorgung in unserem Land garantiert werden kann. Die Schweiz ist heute schon ein Nettoimporteur von landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Mehr als 40 Prozent unseres Bedarfs an Nahrungsmitteln werden durch Importe abgedeckt. Eine fr\u00fchzeitig festgelegte Strategie der Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t tr\u00e4gt zur sozialen und wirtschaftlichen Stabilit\u00e4t der Schweiz bei. </p><p>Die Verf\u00fcgbarkeit von Rohstoffen betrifft alle an der Lebensmittelkette Beteiligten. Die Verarbeitungsindustrie muss sich auf eine starke und diversifizierte lokale Produktion abst\u00fctzen k\u00f6nnen, um gemeinsam mit den Partnern der Landwirtschaft auf die Bed\u00fcrfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten eingehen zu k\u00f6nnen. Diese legen immer mehr Wert auf die Herkunft der Produkte. Deshalb d\u00fcrfen bei der Deklaration der Herkunft keine Abstriche gemacht werden. Die Konsumentinnen und Konsumenten m\u00fcssen ihre Wahl der Produkte in vollem Wissen \u00fcber deren Herkunft treffen k\u00f6nnen. Gesch\u00fctzte Ursprungsbezeichnungen (GUB) und gesch\u00fctzte geographische Angaben (GGA) unserer hochwertigen regionalen Produkte sollen nicht nur in der Schweiz bekanntgemacht, sondern auch und vor allem international anerkannt und gesch\u00fctzt werden.</p><p>Die Vielfalt der landwirtschaftlichen Produktion ist gef\u00e4hrdet, wenn einzelne Bereiche davon aufgegeben werden m\u00fcssen. Die Landwirtschaftskrisen in der Schweiz im 19. und 20. Jahrhundert haben gezeigt, wie wichtig es ist, die Leistungsf\u00e4higkeit unserer regionalen Produktion zu erhalten. Dabei sollen sowohl agronomische und \u00f6kologische als auch energetische Grundregeln eingehalten werden. Die getroffenen Massnahmen m\u00fcssen den Landwirtinnen und Landwirten erm\u00f6glichen, ihre T\u00e4tigkeiten nachhaltig zu planen. Der Boden als wichtiger Produktionsfaktor muss erhalten bleiben - dies sowohl zum Schutz der nat\u00fcrlichen Ressourcen als auch im Hinblick auf die Raumplanung. Die n\u00e4chste Revision des Raumplanungsgesetzes soll diesem Aspekt Rechnung tragen. Eine diversifizierte und produktive Landwirtschaft in der Schweiz ist eine grundlegende Voraussetzung f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Sicherung der Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Bourgeois Jacques","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1366156800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":"V","Modified":"\/Date(1779237336780)\/","SubmissionDate":"\/Date(1222646400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4805,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}