{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081065,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20081065,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.1065","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Anerkennung von ausl\u00e4ndischen Diplomen im sozialen Bereich","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Bis 2012 m\u00fcssen alle ausl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4fte im Sozialbereich eine Schweizer Anerkennung vorweisen k\u00f6nnen, die vom BBT vergeben wird. Die meisten Institutionen werden in Zukunft diese Anerkennung verlangen, da diese auch abh\u00e4ngig sind von staatlichen Beitr\u00e4gen an die sozialen Institutionen. F\u00fcr die ausl\u00e4ndischen diplomierten Fachkr\u00e4fte ohne Schweizer Anerkennung andererseits w\u00fcrde es nach 2012 schwierig werden, eine Arbeitsstelle zu finden oder diese gar zu behalten. Diese Situation hat grosse Unsicherheiten ausgel\u00f6st, vor allem bei den ausl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4ften, die seit vielen Jahren in Schweizer Sozialinstitutionen beruflich wertvolle und gesch\u00e4tzte Arbeit leisten.</p><p>Es stellen sich dazu die folgenden Fragen:</p><p>1. Wie sieht die aktuelle Situation mit der Anerkennung von ausl\u00e4ndischen Diplomen im sozialen Bereich aus?</p><p>2. Welche Probleme gibt es, wie lange ist die Warteliste, wie lange die Wartezeit auf einen Entscheid, und wie viele Diplome konnten bereits anerkannt werden?</p><p>3. Gibt es die M\u00f6glichkeit, dass ausl\u00e4ndische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer trotzdem als diplomierte Fachkr\u00e4fte weiterarbeiten, auch wenn ihre Diplome nicht anerkennt werden k\u00f6nnen, weil sie im Vergleich zu Schweizer Diplomen zu verschieden sind?</p><p>4. Welche L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten sieht das BBT?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Anerkennung von ausl\u00e4ndischen Diplomen in sozialer Arbeit ist f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger der EU im Anhang III des Freiz\u00fcgigkeitsabkommens und f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger von Drittstaaten in den Artikeln 69 der Berufsbildungsverordnung und 5 der Fachhochschulverordnung geregelt. Das Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT) ist die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde f\u00fcr die Diplome gem\u00e4ss Artikel\u00a03 Buchstabe\u00a0a der Verordnung \u00fcber die Leistungen des Bundes f\u00fcr den Straf- und Massnahmenvollzug (LSMV); die Universit\u00e4tsabschl\u00fcsse (Art. 3 Bst. b LSMV) werden von den Kantonen anerkannt.</p><p>Das BBT verlangt vor der Erteilung einer Diplomanerkennung, dass jede Inhaberin und jeder Inhaber eines ausl\u00e4ndischen Diploms in sozialer Arbeit eine Landessprache beherrscht sowie eine Zusatzausbildung im Bereich der spezifischen Eigenheiten der sozialen Arbeit der Schweiz absolviert. Das BBT sieht von dieser Ausbildung ab, wenn die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller eine zweij\u00e4hrige Berufserfahrung in der Schweiz im Bereich der sozialen Arbeit nachweisen kann. Zus\u00e4tzliche Ausgleichsmassnahmen werden gelegentlich verlangt, wenn sich die ausl\u00e4ndische Ausbildung von den Schweizer Anforderungen wesentlich unterscheidet.</p><p>2. Das BBT anerkennt durchschnittlich 250 ausl\u00e4ndische Diplome in sozialer Arbeit pro Jahr. Das Verfahren dauert einige Wochen bis vier Monate. Die Ausgleichsmassnahmen sind in diesen Fristen nicht enthalten.</p><p>Die derzeitige Praxis des BBT verursacht keine besonderen Probleme. Die meisten Diplome werden anerkannt, gegebenenfalls mit Ausgleichsmassnahmen. Nichtsdestotrotz ist eine Verweigerung m\u00f6glich, beispielsweise falls die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller \u00fcber einen Abschluss im Gesundheitsbereich statt in Sozialer Arbeit verf\u00fcgt.</p><p>3. Ja, die M\u00f6glichkeit besteht. Gem\u00e4ss Artikel\u00a01 Absatz\u00a02 Buchstabe\u00a0f LSMV m\u00fcssen mindestens drei Viertel des erzieherisch t\u00e4tigen Personals - was s\u00e4mtliche Berufe des Sozialbereichs umfasst - \u00fcber eine anerkannte Ausbildung verf\u00fcgen. Derzeit machen die Personen mit einer anerkannten Ausbildung durchschnittlich 90 Prozent des Personals in beinahe allen anerkannten Einrichtungen aus. Die erforderliche Quote von 75 Prozent ist somit erreicht.</p><p>4. Da die derzeitige Quote an qualifiziertem Personal in den 170 vom Bundesamt f\u00fcr Justiz anerkannten Einrichtungen in fast allen F\u00e4llen die gesetzlichen Bestimmungen bei Weitem \u00fcbersteigt, sieht der Bundesrat keine weiteren Massnahmen vor.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1219795200000)\/","SubmittedBy":"Graf Maya","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1219795200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779236983500)\/","SubmissionDate":"\/Date(1213315200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4804,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung"}}