{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20081079,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20081079,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.1079","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Trichinellenuntersuchung in der Schweizer Schweinefleischproduktion","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Aufgrund der bilateralen Abkommen mit der EU m\u00fcssen seit 1. Januar 2007 alle Schlachth\u00f6fe das Schweinefleisch auf Trichinellen untersuchen; so soll nachgewiesen werden, dass der Schweizer Schweinebestand nicht damit infiziert ist. Potenzielle Exporteure von Fleisch f\u00fcr den europ\u00e4ischen Markt sehen sich gezwungen, diese Untersuchungen durchzuf\u00fchren. Es ist aber bekannt, dass der Schweinebestand in der Schweiz frei von Trichinellen ist. Die Durchf\u00fchrung derartiger Untersuchungen verursacht hohe Kosten, die von der betreffenden Branche getragen werden m\u00fcssen. Sie tr\u00e4gt nichts zur Verhinderung einer Seuchenverbreitung bei, sondern ist eine reine Alibi\u00fcbung. Die dadurch entstehenden hohen Kosten sind also umsonst. Sind zwei Jahre einer solchen \"Pflicht\u00fcbung\" nun genug, um den Anforderungen der EU gerecht zu werden? Falls nicht, wie lange werden diese Untersuchungen noch andauern?</p><p>Es ist undenkbar, dass die Schweinefleischbranche weiterhin f\u00fcr die Kosten dieser Untersuchungen aufkommt, wenn diese - ohne etwas zum Konsumentenschutz beizutragen - noch l\u00e4nger andauern werden.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Aufgrund des bilateralen Abkommens mit der EU \u00fcber den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen ist die Schweiz seit 1. Dezember 2006 verpflichtet, bei allen Schlachtk\u00f6rpern von Tieren der Schweinegattung eine Trichinellenuntersuchung durchzuf\u00fchren. Ausnahmen von der Untersuchungspflicht k\u00f6nnen bis 31. Dezember 2009 bei Schlachtungen in Betrieben mit geringer Kapazit\u00e4t durch die kantonalen Veterin\u00e4rbeh\u00f6rden erteilt werden. Nach Ablauf dieser Frist sind s\u00e4mtliche Schlachtbetriebe verpflichtet, die Trichinellenuntersuchung durchzuf\u00fchren.</p><p>Aufgrund der Anzahl untersuchter Schweine (im Jahr 2007 etwa 2,4 Millionen) besteht keine gen\u00fcgend fundierte Grundlage zur Reduktion der Probemenge. Zudem hat ein noch weiter auszubauendes Wildtiermonitoring (insbesondere F\u00fcchse, Luchse und W\u00f6lfe) einen grossen Befall der untersuchten Wildtiere mit Trichinellen ergeben. Die Schweiz kann somit nicht als frei von Trichinellen erkl\u00e4rt werden. Sie wird aber im Rahmen des gemischten Veterin\u00e4rausschusses nichts unversucht lassen, um den Untersuchungsaufwand m\u00f6glichst zu reduzieren.</p><p>Die Trichinellenuntersuchungspflicht gilt gleichermassen f\u00fcr die EU-Mitgliedstaaten. Eine Aufhebung der Untersuchungspflicht ist bisher einzig f\u00fcr D\u00e4nemark gutgeheissen worden, wo \u00fcber 200 Millionen Schweine negativ auf Trichinellen untersucht worden sind und das Wildtiermonitoring keinen Trichinellenbefall nachweisen konnte.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1227052800000)\/","SubmittedBy":"Favre Laurent","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1227052800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779237707190)\/","SubmissionDate":"\/Date(1221696000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4805,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}