{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083038,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083038,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3038","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Grundausbildungs- und Fortbildungsdienste der Truppe der Armee. Wirtschafts- und ausbildungsfreundliche Planung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Pr\u00fcfung der Zeitplanung der Milit\u00e4rdienste unter folgenden Gesichtspunkten durchzuf\u00fchren:</p><p>1. Grundausbildungsdienste (GAD), wie die Rekrutenschule (RS), sind zeitlich in Anlehnung an den Kalender der Hochschulen und anderer Bildungsinstitutionen, inklusive der Berufsbildung, zu planen.</p><p>2. Fortbildungsdienste (FDT), wie die Wiederholungskurse (WK), sind so flexibel zu gestalten, dass die Wirtschaftsunternehmen, die Hochschulen und andere Bildungsinstitutionen entlastet werden.</p>","ReasonText":"<p>Die Milit\u00e4rdienstpflicht, welche in der Schweiz nach wie vor Geltung hat, ist immer schwieriger mit dem zivilen Leben zu vereinbaren. Insbesondere die Terminplanung der Milit\u00e4rdienste der Angeh\u00f6rigen der Armee (AdA) wird immer komplexer. Heute kommt es vermehrt vor, dass Aus- und Weiterbildungen kurzfristig in Angriff genommen werden k\u00f6nnen, was eine langfristige Einplanung der Milit\u00e4rdienste erschwert. Leider harmonieren die Termine der Grundausbildungsdienste (GAD) nicht mit dem akademischen Kalender. Dies zwingt viele Absolventen von Berufslehren und Gymnasien, ein Zwischenjahr einzulegen, was zu einer Verz\u00f6gerung der Ausbildung und zu finanziellen Problemen f\u00fchren kann. Ein Einpassen der GAD in den akademischen Kalender ist hier also sinnvoll und auch mit bescheidenem Aufwand realisierbar.</p><p>W\u00e4hrend dem Studium oder der Weiterbildung sind auch die Wiederholungskurse (WK) ein Problem, da sie vielfach in Pr\u00fcfungszeiten fallen und so verschoben werden m\u00fcssen. Aber gerade in der Wirtschaft, welche vorwiegend aus KMU zusammengesetzt ist, gibt es immer wieder Probleme. Der extreme Termindruck des Wettbewerbes erfordert von den Mitarbeitenden viel Pr\u00e4senzzeit und eine hohe Produktivit\u00e4t bei gleichbleibender Qualit\u00e4t. Die Arbeits- und Auftragsplanung der Unternehmen wird dabei durch das heutige WK-System massiv erschwert. Ein WK von drei Wochen bedeutet die Einstellung einer kurzfristigen tempor\u00e4ren Arbeitskraft, welche je nach Komplexit\u00e4t der Arbeit einige Tage Einarbeitungszeit ben\u00f6tigt. Das Resultat ist ein massiver R\u00fcckgang der Produktivit\u00e4t und damit eine Einbusse bei der Wirtschaftlichkeit, die bei kleinen Unternehmungen besonders ins Gewicht f\u00e4llt. Zus\u00e4tzlich entstehen Kosten, die bei der Einstellung einer Ersatzarbeitskraft anfallen. In vielen F\u00e4llen kann auch die Qualit\u00e4t der Arbeit nicht entsprechend gew\u00e4hrleistet werden, da es schwierig ist, eine gute Fachkraft mit viel Erfahrung in einem kleinen Unternehmen gleichwertig zu ersetzen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit der zunehmenden Komplexit\u00e4t sowohl der zivilen als auch der milit\u00e4rischen Ausbildung ist ein friktionsloses Nebeneinander nicht immer m\u00f6glich. Das 3-Start-Modell mit der unterbruchslosen Weiterausbildung nimmt jedoch in optimaler Weise R\u00fccksicht auf die Bed\u00fcrfnisse des zivilen Bereichs. Damit werden das Studium und/oder die Berufst\u00e4tigkeit von den zum Teil sehr langen Grundausbildungsdiensten entlastet. Das milit\u00e4rische Ausbildungsmodell wird auch konstant an die zivilen Bed\u00fcrfnisse angepasst, so zum Beispiel mit der Vorverschiebung des RS-Starts um eine Woche ab 2007 als Reaktion auf das Bologna-Modell, damit Maturanden RS und Studium weiterhin unter einen Hut bringen k\u00f6nnen. F\u00fcr Absolventen einer Berufslehre besteht die M\u00f6glichkeit, die RS direkt nach der Lehrabschlusspr\u00fcfung oder, falls der Lehrvertrag bis Ende Juli dauert, ab Anfang November (3. Start) zu absolvieren. Im Notfall ist die Arbeitslosenversicherung bereit, allf\u00e4llige stellenlose Zeiten im Rahmen eines vereinfachten und an die Bed\u00fcrfnisse angepassten Verfahrens zu \u00fcberbr\u00fccken. Studenten, die eine milit\u00e4rische Weiterausbildung absolvieren, sind im Einvernehmen mit den Hochschulen gut beraten, daf\u00fcr die zivile Ausbildung f\u00fcr ein Jahr zu unterbrechen. Mit der heutigen Regelung der Soldzulage w\u00e4hrend Bef\u00f6rderungsdiensten bis Stufe Subalternoffizier sind finanzielle Probleme sehr selten, wie die Statistiken des Sozialdienstes der Armee (SDA) belegen.</p><p>Fortbildungsdienste der Truppe (z. B. WK) sind von k\u00fcrzerer Dauer, sodass sie in der Regel weder das Studium noch die Berufst\u00e4tigkeit wesentlich beeintr\u00e4chtigen. Der Spielraum f\u00fcr die Planung der Dienste ist durch die Aufrechterhaltung der Bereitschaft und die immer knapper werdenden Ressourcen (Infrastrukturen, Lehrpersonal usw.) sehr eng. Die Statistiken der Dienstverschiebungen zeigen jedoch, dass die Praxis sehr grossz\u00fcgig gehandhabt wird. Vor und w\u00e4hrend Pr\u00fcfungen werden Angeh\u00f6rige der Armee in Ausbildung grunds\u00e4tzlich vom Dienst dispensiert. Auch bei zwingenden betrieblichen Bed\u00fcrfnissen wird in der Regel grossz\u00fcgig Urlaub gew\u00e4hrt oder sogar eine Bewilligung zur Dienstverschiebung ausgestellt. Die Armee verfolgt hier im Rahmen des gesetzlich vorgegebenen Rahmens eine m\u00f6glichst grosse Flexibilit\u00e4t.</p><p>Im Rahmen der Kommission \"Koordination der zivilen und milit\u00e4rischen Ausbildung\", in der neben Vertretern der Armee auch s\u00e4mtliche Bereiche der zivilen Ausbildung und die Arbeitgeber vertreten sind, wird die Entwicklung st\u00e4ndig verfolgt, und entsprechende Verbesserungsmassnahmen werden erarbeitet. Insbesondere wurde auch durch diese Kommission die entsprechende Informationsbrosch\u00fcre \"Koordination von ziviler und milit\u00e4rischer Ausbildung\" erstellt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1211328000000)\/","SubmittedBy":"Wasserfallen Christian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1434585600000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9","Category":null,"Modified":"\/Date(1750810505287)\/","SubmissionDate":"\/Date(1204761600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4802,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik"}}