{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083040,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083040,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3040","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Praxisgerechte Feuerbrandstrategie einleiten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, in einem Bericht darzulegen, ob und wie er eine praxisgerechte Feuerbrandstrategie unterst\u00fctzt. Unter \"praxisgerecht\" ist unter anderem zu verstehen: der Einbezug der Erfahrungen der Obstbauern sowie das systematische Sammeln von Informationen bez\u00fcglich Verhalten der B\u00e4ume bei Feuerbrandbefall und der Austausch von Wissen zwischen Bund, Kantonen und Obstproduzenten.</p>","ReasonText":"<p>Die bisherige Feuerbrandstrategie des Bundes hat versagt. Die Bakterienkrankheit breitet sich stetig gegen Westen aus. In jedem Kanton wurde das Bakterium schon nachgewiesen. Trotzdem h\u00e4lt das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit den kantonalen Pflanzenschutzdiensten und der Forschungsanstalt W\u00e4denswil an seiner Strategie \"Verhindern, Tilgen und Eind\u00e4mmen\" fest. Sp\u00e4testens seit dem starken Befallsjahr 2007 ist klar, dass der Feuerbrand in der Schweiz nicht mehr auszurotten ist und die Bauern und Privatpersonen mit Obstgarten lernen m\u00fcssen, mit dieser Krankheit umzugehen. </p><p>Weil der Feuerbrand die Hochstammobstb\u00e4ume und Weissdornhecken zus\u00e4tzlich gef\u00e4hrdet, gilt es, eine Bek\u00e4mpfungsstrategie zu entwickeln, die den Feuerbrand eind\u00e4mmt, ohne jedoch den R\u00fcckgang der Hochstammobstb\u00e4ume zus\u00e4tzlich zu beschleunigen und eine Flurbereinigung zu bewirken. </p><p>Aus den Erfahrungen der letzten Jahre muss gelernt und das Wissen aus der Praxis ber\u00fccksichtigt werden. Deshalb ist die Richtlinie Nr. 3 zu ersetzen, und die bisherige Strategie ist vollst\u00e4ndig zu \u00fcberarbeiten. </p><p>Dies aus folgenden Gr\u00fcnden:</p><p>1. Die Richtlinie Nr. 3 setzt falsche Anreize. Aufgrund der Finanzierung durch den Bund sind die Kantone daran interessiert, entweder nicht in die Befallszone zu gelangen oder aber m\u00f6glichst grosse Schutzobjekte in der Befallszone zu haben, damit sich der Bund an der Finanzierung von wirtschaftlichen Sch\u00e4den oder finanziellen Einbussen beteiligt. </p><p>2. Die Richtlinie Nr. 3 ermuntert die Kantone nicht, eine differenzierte Strategie zwischen Hochstammobstwiesen und Niederstammanlagen einzuf\u00fchren. Ebenso legt sie keinen Wert darauf, die Hochstammobstb\u00e4ume vor einer Rodung zu bewahren. </p><p>3. Die Pflege, \u00dcberwachung und Neuanpflanzung von Hochstammobstb\u00e4umen, die in vielen Regionen die Landschaft pr\u00e4gen und wichtige Lebensr\u00e4ume bieten, kosten die Bauern viel Arbeitszeit, die durch Direktzahlungen nicht gedeckt wird.</p><p>4. Die Auslegung der Richtlinie Nr. 3 erfolgt je nach Kanton unterschiedlich, und so kommt es vor, dass dies- und jenseits von Kantonsgrenzen v\u00f6llig unterschiedliche Bek\u00e4mpfungsstrategien verfolgt werden. Eine Kommunikation der angewendeten Massnahmen ist darum sehr schwierig. Die Bev\u00f6lkerung und die betroffenen Bauern sind sehr verunsichert und k\u00f6nnen keine einheitliche Strategie erkennen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat am 7. Dezember 2007 in Beantwortung von zwei parlamentarischen Vorst\u00f6ssen zur Feuerbrandbek\u00e4mpfung (Postulat 07.3299 der Fraktion der Schweizerischen Volkspartei vom 5. Juni 2007, \"Effiziente Bek\u00e4mpfung des Feuerbrandes\", und Postulat 07.3511 B\u00fcchler vom 22. Juni 2007, \"Feuerbrandbek\u00e4mpfung\") einen ausf\u00fchrlichen Bericht zuhanden des Parlamentes vorgelegt. Darin wird die Bek\u00e4mpfungsstrategie, basierend auf phytosanit\u00e4ren Prinzipien der Quarant\u00e4ne, eingehend erl\u00e4utert und werden flankierende Massnahmen (Forschung, Einsatz von Pflanzenschutzmitteln) dargestellt. Zur Bek\u00e4mpfung des Feuerbrands im Jahr 2008 wurde das Antibiotikum Streptomycin Ende Januar 2008 zugelassen, ein allf\u00e4lliger Einsatz findet unter strengen Auflagen statt. Weiter wurde im Februar 2008 ein Pflanzenschutzmittel auf der Basis von nat\u00fcrlichen Antagonisten (Hefepilzpr\u00e4parat) f\u00fcr das Jahr 2008 zugelassen.</p><p>Die Richtlinie Nr. 3 des Bundesamts f\u00fcr Landwirtschaft bildet weiterhin die Basis der Feuerbrandbek\u00e4mpfung in der Schweiz. Sie erm\u00f6glicht den Kantonen, differenziert gegen diese Krankheit vorzugehen. Die Bek\u00e4mpfungsmassnahmen orientieren sich an der Befallssituation in einer Region. Dem Kanton wird der notwendige Handlungsspielraum einger\u00e4umt, damit lokal sinnvolle, angepasste Massnahmen getroffen werden k\u00f6nnen. Die Bek\u00e4mpfungsrichtlinie des Bundes wurde mit den Kantonen (Fachstellen Pflanzenschutz sowie Obstbau) im Jahr 2007 eingehend diskutiert, und sie wird von diesen unterst\u00fctzt, ebenso vom Schweizerischen Obstverband.</p><p>In der Befallszone, die bereits einen betr\u00e4chtlichen Teil der Schweiz umfasst, muss mit dem Feuerbrand gelebt werden. Entsprechend besteht das Ziel in der Befallszone nicht mehr in der Ausrottung der Krankheit. Im Hinblick auf eine nachhaltige Obstwirtschaft k\u00f6nnen die Kantone in der Befallszone definierte Schutzobjekte ausscheiden. Die zu treffenden Sanierungsmassnahmen in Schutzobjekten werden aufgrund einer Fachbeurteilung vor Ort festgelegt. Aus dem Feuerbrandjahr 2007 wurden im Hinblick auf die k\u00fcnftige Bek\u00e4mpfung des Feuerbrands Lehren gezogen. Auch haben einige Kantone ihre Bek\u00e4mpfungsstrategie im Rahmen der Richtlinie angepasst.</p><p>Seit dem Erscheinen des obenerw\u00e4hnten Berichts vom 7. Dezember 2007 liegen keine neuen Erkenntnisse vor.  Aus diesen Gr\u00fcnden er\u00fcbrigt sich ein erneuter Bericht.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1212105600000)\/","SubmittedBy":"Graf Maya","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1308096000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779237505683)\/","SubmissionDate":"\/Date(1204761600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4802,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}