{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083099,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083099,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3099","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Familienausfl\u00fcge mit den SBB f\u00f6rdern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, von den SBB die Einf\u00fchrung von preislich sehr attraktiven Wochenend-Angeboten f\u00fcr Familien zu verlangen. Das Grundkonzept w\u00e4re, dass eine Person zahlt und eine zweite gratis mitreist. Der Fahrausweis f\u00fcr eine Person w\u00e4re also f\u00fcr zwei Personen g\u00fcltig. Es muss f\u00fcr unm\u00fcndige Kinder einfacher werden, in Begleitung ihrer Eltern zu einem sehr g\u00fcnstigen Tarif zu reisen.</p>","ReasonText":"<p>Die Ergebnisse des Mikrozensus 2005 zum Verkehrsverhalten zeigen, dass Freizeitaktivit\u00e4ten beim motorisierten Individualverkehr die gr\u00f6sste Wachstumsrate generieren. Es ist deshalb wichtig, dass die Nutzung der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel auch f\u00fcr Freizeitbet\u00e4tigungen attraktiver gemacht wird.</p><p>Leider sind die Tarife der SBB f\u00fcr Freizeitausfl\u00fcge, die ja h\u00e4ufig Familienausfl\u00fcge sind, vergleichsweise wenig attraktiv, da die Preise f\u00fcr Zugfahrten in der Regel mit der Anzahl der Reisenden multipliziert werden, w\u00e4hrend Autofahrten unabh\u00e4ngig von der Anzahl Mitreisenden immer gleich viel kosten. Mit Halbtax- oder Kinderabonnementen kann dies zum Teil vermieden werden, aber f\u00fcr Personen, die nur selten mit dem Zug reisen, lohnt sich eine solche Anschaffung nicht unbedingt. Ausser f\u00fcr Stammkunden ist das preisliche Angebot der SBB f\u00fcr Familien folglich nicht attraktiv. Aber gerade die unregelm\u00e4ssige Kundschaft der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel muss vermehrt auf deren Vorz\u00fcge aufmerksam gemacht werden.</p><p>In Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Ausfl\u00fcge am Wochenende unternommen werden und dass die Z\u00fcge der SBB an diesen Tagen nicht ausgelastet sind, sollte ein preislich sehr attraktives Angebot ohne grosse Verluste f\u00fcr das Unternehmen eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.</p><p>Konkret k\u00f6nnten die Kundinnen und Kunden der SBB an Samstagen und Sonntagen ein Billett f\u00fcr eine Person l\u00f6sen und damit zu zweit reisen. Wenn also eine erwachsene Person im Besitz eines g\u00fcltigen Fahrausweises ist (Billett, Billett zum halben Tarif oder GA), kann eine Begleitperson mitreisen, ohne eine zus\u00e4tzliche Fahrkarte zu kaufen. F\u00fcr Kinder ist eine entsprechende Regelung vorzusehen.</p><p>Jahreskarten zu reduzierten Tarifen, wie die Juniorkarte, sind eine gute Sache, nur leider schrecken Familien, die eher selten mit den SBB unterwegs sind, vor den einmaligen Kosten zur\u00fcck. Ein System mit Familienrabatten am Wochenende, f\u00fcr die keine Jahreskarten notwendig sind, ist deshalb zu bevorzugen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Ein attraktiver \u00f6ffentlicher Personenverkehr ist im Interesse des Bundes. Der Bundesrat legt im Rahmen der Eignerstrategie die Zielsetzungen f\u00fcr die SBB fest. Diese sehen f\u00fcr den Personenverkehr vor, dass der Personenfernverkehr \u00fcberproportional am Verkehrswachstum partizipiert und im Regionalverkehr der hohe Marktanteil beibehalten werden kann. Gleichzeitig sollen die SBB den Fernverkehr eigenwirtschaftlich f\u00fchren.</p><p>Das Angebot des \u00f6ffentlichen Verkehrs ist in der Schweiz im internationalen Vergleich sehr attraktiv. Dank dem Taktfahrplan und dem Knotenprinzip von Bahn 2000 besteht f\u00fcr die gesamte Schweiz ein regelm\u00e4ssiges und zuverl\u00e4ssiges Angebot. Dieses Angebot wird laufend ausgebaut. Im Dezember 2004 konnte ein erster Angebotsschritt im Rahmen von Bahn 2000 erzielt werden. Seit Dezember 2007 ist mit dem L\u00f6tschberg-Basistunnel auch die erste Achse der Neat in Betrieb. Diese beiden Angebotsverbesserungen haben zu einem enormen Anstieg der Nachfrage gef\u00fchrt. Zwischen 1996 und 2005 haben die Personenkilometer im \u00f6ffentlichen Personenfernverkehr um 27,5 Prozent zugenommen. Das gr\u00f6sste Wachstum von 7 Prozent wurde 2005 verzeichnet, im ersten Jahr des Angebotes von Bahn 2000. Seit der Er\u00f6ffnung des L\u00f6tschberg-Basistunnel ist die Zahl der Zugreisenden ins Wallis um etwa 60 Prozent gestiegen.</p><p>Der Freizeitverkehr gewinnt an Bedeutung und macht gem\u00e4ss Mikrozensus 2005 bereits 30 Prozent der Fahrten aus. Bei der zur\u00fcckgelegten Distanz und der Zeit fallen sogar gegen 50 Prozent auf den Freizeitverkehr. Ebenfalls trifft zu, dass der Freizeitverkehr mit 9 Prozent aller Etappen einen schlechteren Modal Split aufweist als der Pendlerverkehr zur Arbeit mit 15 Prozent oder zur Ausbildung mit 21 Prozent (Mikrozensus 2005). Ein gewisses Potenzial ist f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Verkehr somit noch vorhanden.</p><p>Die vom Motion\u00e4r geforderte, sehr konkret formulierte Massnahme ist aus der Sicht des Bundesrates jedoch aus folgenden Gr\u00fcnden nicht zielf\u00fchrend.</p><p>1. Die Kompetenz der Preisgestaltung im \u00f6ffentlichen Verkehr liegt gem\u00e4ss Artikel\u00a09 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1985 \u00fcber den Transport im \u00f6ffentlichen Verkehr (TG; SR 742.40) bei den Transportunternehmen. Die Transportunternehmen m\u00fcssen jedermann gleich behandeln, und allf\u00e4llige Verg\u00fcnstigungen m\u00fcssen f\u00fcr Kunden in vergleichbarer Lage vergleichbar sein (Art. 10 TG).</p><p>2. Die Transportunternehmen bieten f\u00fcr Familien eine Juniorkarte zum Preis von 20 Franken pro Jahr an. Diese berechtigt Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren, in Begleitung eines Elternteils die im Halbtax-Bereich angeschlossenen Transportunternehmen gratis zu ben\u00fctzen. Dank ihres tiefen Tarifs ist die Juniorkarte nicht nur f\u00fcr regelm\u00e4ssige Benutzer des \u00f6ffentlichen Verkehrs attraktiv. Mit der Enkelkarte f\u00fcr 60 Franken haben daneben 6- bis 16-J\u00e4hrige in Begleitung ihrer Grosseltern freie Fahrt auf Schweizer Bahnen und auf vielen Tram- und Buslinien. Familien haben ausserdem die M\u00f6glichkeit, von reduzierten Generalabonnementspreisen zu profitieren. Die Kindertageskarte (15 Franken f\u00fcr die zweite und 30 Franken f\u00fcr die erste Klasse) erlaubt einem erwachsenen GA- oder Halbtax-Besitzer, Kinder einen Tag auf Reisen im Schweizer \u00d6V-Netz mitzunehmen. Zudem bieten die SBB Freizeitangebote im Rahmen von Railaway verg\u00fcnstigt an. Unter dem Titel \"click &amp; rail\" offerieren die SBB des Weiteren \u00fcbers Internet g\u00fcnstige Billette f\u00fcr eine wechselnde Auswahl von Z\u00fcgen und Strecken. Von solchen Angeboten k\u00f6nnen sowohl regelm\u00e4ssige wie gelegentliche Benutzer des \u00f6ffentlichen Verkehrs profitieren. Da die Familien bei den SBB bereits heute starke Verg\u00fcnstigungen geniessen, dr\u00e4ngt sich eine weitere Privilegierung dieses Kundensegments nicht auf.</p><p>3. Die Ziele des Bundesrates f\u00fcr die SBB im \u00f6ffentlichen Personenverkehr werden mit dem bestehenden Tarifsystem erreicht. Gem\u00e4ss Mikrozensus 2005 ist der Anteil des \u00f6ffentlichen Verkehrs gegen\u00fcber dem Mikrozensus 2000 um 3 Prozent von 18 auf 21 Prozent gestiegen.</p><p>Der Bundesrat sieht somit keinen Anlass, in die Tarifgestaltung der Transportunternehmen einzugreifen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1211328000000)\/","SubmittedBy":"Hodgers Antonio","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1268956800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690539328387)\/","SubmissionDate":"\/Date(1205798400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4802,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}