{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083152,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083152,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3152","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Bienensterben in der Schweiz erregt Besorgnis","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In der Schweiz gibt es immer weniger Bienenv\u00f6lker. Seit Mitte der Neunzigerjahre ist sowohl die Zahl der Bienenv\u00f6lker wie auch die Zahl der Bienenz\u00fcchterinnen und -z\u00fcchter um rund einen Drittel gesunken. Aus wirtschaftlicher Sicht bringt die Bienenzucht der Schweiz j\u00e4hrlich um die 300 Millionen Franken ein (Ernte in der Landwirtschaft und Produkte, die mit der Bienenzucht zusammenh\u00e4ngen). Vom \u00f6kologischen Standpunkt her sorgen die Bienen f\u00fcr die Best\u00e4ubung und tragen damit wesentlich zur Biodiversit\u00e4t bei. Angesichts des raschen Strukturwandels auch in der Bienenzucht dr\u00e4ngt es, diese T\u00e4tigkeit besser zu f\u00f6rdern und vor allem die Bienenz\u00fcchterinnen und -z\u00fcchter f\u00fcr die gemeinn\u00fctzigen Leistungen zu entsch\u00e4digen.</p><p>Ich bitte deshalb den Bundesrat um Antwort auf folgende Fragen:</p><p>1. Wie stellt sich der Bundesrat zum beunruhigenden R\u00fcckgang des Bienenbestandes in der Schweiz?</p><p>2. Macht ihm die Zukunft der nat\u00fcrlichen Best\u00e4ubung unserer Flora und insbesondere unserer Obstb\u00e4ume durch Bienen nicht auch Sorgen? Wenn wir nichts tun, sind diese Pflanzen gef\u00e4hrdet.</p><p>3. Will der Bundesrat die Bienenz\u00fcchterinnen und -z\u00fcchter in ihrem Kampf gegen eine noch unbekannte, sicher problematische Krankheit der Bienen unterst\u00fctzen?</p><p>4. W\u00e4re es nicht sinnvoll und w\u00fcnschenswert, unseren qualitativ einwandfreien Schweizer Honig besser zu unterst\u00fctzen? Dies umso mehr, als, wie verschiedene Analysen gezeigt haben, gewisse ausl\u00e4ndische Honige hohe Pestizidr\u00fcckst\u00e4nde aufweisen. Ich weise darauf hin, dass die Schweizer Honigproduktion nur 10 Prozent des Honigkonsums in der Schweiz deckt.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat anerkennt die Wichtigkeit der Schweizer Imkerei, namentlich ihre zentralen Rolle bei der Best\u00e4ubung von Kultur- und Wildpflanzen.</p><p>Zu den einzelnen Fragen nimmt er wie folgt Stellung: </p><p>1. In der Schweiz ging die Zahl der Bienenv\u00f6lker in den vergangenen zehn Jahren zur\u00fcck, und die Winterverluste waren massiv - dies insbesondere in einzelnen Gebieten und bei bestimmten Imkerinnen und Imkern. Es bestehen diesbez\u00fcglich keine genauen Statistiken, doch der Verein deutschschweizerischer und r\u00e4toromanischer Bienenfreunde (VDRB) sch\u00e4tzt den V\u00f6lkerverlust \u00fcber den Winter 2006/2007 in seinem Einzugsgebiet auf 22 Prozent. Das Zentrum f\u00fcr Bienenforschung der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux sucht in Zusammenarbeit mit ausl\u00e4ndischen Instituten f\u00fcr Bienenkunde nach den Ursachen dieser hohen Verluste sowie nach L\u00f6sungsans\u00e4tzen. Die Problematik ist \u00e4usserst komplex, und die Ursachen konnten bisher nicht genau eruiert werden. Die Forschung wird weiter vorangetrieben. Der Bundesrat anerkennt die Bem\u00fchungen der Imkerinnen und Imker, ihren Bienenbestand wieder aufzustocken.</p><p>2. Trotz des r\u00fcckl\u00e4ufigen Bienenbestandes in der Schweiz erm\u00f6glicht es die Bienendichte in den meisten Regionen, die Best\u00e4ubung unserer Kultur- und Wildpflanzen sicherzustellen. Die Bienendichte liegt in der Schweiz bei durchschnittlich vier V\u00f6lkern pro Quadratkilometer und gilt damit als ausreichend. Im Rahmen der AP 2011 hat das Parlament im vergangenen Juni die Einf\u00fchrung eines neuen Absatzes 4 zu Artikel\u00a03 des Landwirtschaftsgesetzes (LwG) beschlossen. Dieser h\u00e4lt fest, in welchen Bereichen der Bund die Bienenzucht und die Bienenhaltung unterst\u00fctzen kann. Hierzu z\u00e4hlt die F\u00f6rderung von Honigabsatz, Bienenforschung, Ausbildung, Beratung und Vorsorgemassnahmen. Bereits heute werden diese Aufgaben mit umfangreichen Mitteln unterst\u00fctzt (siehe Stellungnahme zur Motion Gadient 04.3733). Zurzeit pr\u00fcft eine Arbeitsgruppe Massnahmen zur verst\u00e4rkten Unterst\u00fctzung der Imkerei. Der Bund zieht insbesondere in Betracht, k\u00fcnftig die Bienenzucht zu f\u00f6rdern. Um dies jedoch zu erm\u00f6glichen, m\u00fcssen die Imkerverb\u00e4nde ihre Strukturen anpassen. Diese Projekte sind gegenw\u00e4rtig am Laufen.</p><p>3. Es gibt im Moment etwa ein Dutzend Bienenkrankheiten bzw. Bienensch\u00e4dlinge, welche die Honigbienen bedrohen. Die Tendenz ist zunehmend, weil mit dem globalisierten Warenhandel Krankheiten und Sch\u00e4dlinge in einer Kadenz verbreitet werden, bei welcher keine Koevolution m\u00f6glich ist. Die Bienenforschung versucht f\u00fcr die akuten Bedrohungen m\u00f6glichst rasch nachhaltige Behandlungs- und Bek\u00e4mpfungsmethoden zu entwickeln. Das Imkerhandwerk wird mit diesen heute zwingend notwendigen Behandlungen aufwendiger, und es ist nicht zu vermeiden, dass einzelne Betriebe aufgegeben werden. Der Bundesrat ist sich bewusst, dass eine gut funktionierende Hobby-Imkerei die weitaus g\u00fcnstigste Methode der Best\u00e4ubungssicherung darstellt. Die obenerw\u00e4hnte Arbeitsgruppe des Bundes wird diesen Erw\u00e4gungen Rechnung tragen.</p><p>4. Die Qualit\u00e4t des Schweizer Honigs ist anerkannt: Die Bem\u00fchungen der Imkerkreise, diese zu garantieren, tragen Fr\u00fcchte. Die Schweizer Konsumenten sind bereit, f\u00fcr inl\u00e4ndischen Honig einen gegen\u00fcber dem ausl\u00e4ndischen Honig h\u00f6heren Preis zu bezahlen. Im Rahmen der Massnahmen zur Absatzf\u00f6rderung (Art. 12 LwG) gew\u00e4hrt der Bund dem Verband Schweizerischer Bienenz\u00fcchtervereine f\u00fcr die Jahre 2007 und 2008 je 100 000 Franken zur Finanzierung von Marktanalysen und Massnahmen zur Absatzf\u00f6rderung von inl\u00e4ndischem Honig.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1211328000000)\/","SubmittedBy":"Glauser-Zufferey Alice","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1213373090017)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779237716300)\/","SubmissionDate":"\/Date(1205884800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4802,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}