{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083170,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083170,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3170","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Maturaarbeiten. Potenzial nutzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Maturaarbeiten schweizweit in einer Datenbank zu erfassen und in benutzerfreundlicher Form (im Internet mit Suchfunktionen) der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich zu machen.</p>","ReasonText":"<p>In Vollzug von Artikel\u00a010 der Maturit\u00e4ts-Anerkennungsverordnung (MAV) werden j\u00e4hrlich 17 000 Maturaarbeiten erstellt. Sie stellen ein riesiges, wenig ausgesch\u00f6pftes Wissenspotenzial dar. Oft werden spezialisierte Fragestellungen bearbeitet. Viele Arbeiten haben einen lokalen Bezug mit Themen, welche im Mainstream der professionell betriebenen Forschung wenig gepflegt werden, aber von grossem Interesse sind. Zudem gibt es Arbeiten, die durchaus auch zur professionellen Hochschul-Forschung beitragen k\u00f6nnen.</p><p>Voraussetzung f\u00fcr eine effiziente Nutzung dieser Arbeiten ist deren \u00f6ffentliche Zug\u00e4nglichkeit, verbunden mit einer benutzerfreundlichen Suchm\u00f6glichkeit. Einzelne Kantonsschulen stellen Maturaarbeiten bereits heute ins Internet. W\u00fcnschenswert w\u00e4re aber eine l\u00fcckenlose Erfassung und Erschliessung. Maturanden b\u00f6te dies einen stets wachsenden Fundus an n\u00fctzlichen Anregungen, der \u00fcber die heute \u00fcbliche Begrenzung auf die eigene Schule weit hinausreichte. Maturaarbeiten sind bereits heute auch Objekt der p\u00e4dagogisch-didaktischen Forschung. Diese w\u00fcrde mit der vorgeschlagenen Datenbank verbessert, indem Querschnittsstudien \u00fcber Zehntausende von Arbeiten m\u00f6glich w\u00fcrden. Ausserdem w\u00fcrde es eine solche Datenbank erleichtern, Plagiate aufzusp\u00fcren.</p><p>Verglichen mit dem Wert der Hunderttausende von Arbeitsstunden, die von Maturanden sowie Lehrkr\u00e4ften und beigezogenen Gew\u00e4hrspersonen allj\u00e4hrlich investiert werden, w\u00e4ren die Kosten f\u00fcr Aufbau und Betrieb der Datenbank gering. Synergien mit Bibliotheken k\u00f6nnten genutzt werden. Im Rahmen des Netzwerks \"Nebis\" sind Kataloge von gegen hundert Hochschul- und Forschungsbibliotheken vernetzt. Schweizer Universit\u00e4tsbibliotheken sind international f\u00fchrend in der Bereitstellung von sogenannten Open Repositories (Dokumentenserver, in denen wissenschaftliche Artikel im Rahmen der sogenannten Open-Access-Bewegung kostenlos ins Internet gestellt werden). Die ETH Z\u00fcrich hat z. B. s\u00e4mtliche zwischen 1909 und 1950 sowie ab 1999 erstellten Dissertationen ins Netz gestellt und wird die bestehende L\u00fccke schliessen. Das Know-how und die technischen Mittel f\u00fcr ein Repository der Maturaarbeiten w\u00e4ren somit vorhanden und leicht zu nutzen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Beim Erarbeiten eines Schwerpunktthemas versuchen die Mittelsch\u00fclerinnen und Mittelsch\u00fcler zum ersten Mal, ein Thema im Rahmen einer gr\u00f6sseren Arbeit zu definieren, Fragestellungen zu erarbeiten, sinnvoll zu gliedern und schlussendlich sorgf\u00e4ltig auszuarbeiten. Dieser erste Zugang ist im Hinblick auf die angestrebte Hochschulreife ein sehr wichtiges Lernfeld. Eine Maturit\u00e4tsarbeit entspricht aber nicht einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit.</p><p>Der Bundesrat ist daher der Ansicht, dass der gr\u00f6sste Nutzen einer schweizweiten Datenbank der Maturaarbeiten darin best\u00e4nde, dass Plagiate rasch erkannt werden k\u00f6nnten. Unter dem wissenschaftlichen Aspekt aber ist der Nutzen eher bescheiden. Der Aufwand f\u00fcr die Registrierung der Maturaarbeiten und die sachgerechte Betreuung einer entsprechenden Datenbank darf nicht untersch\u00e4tzt werden. Die geforderte Datenbank m\u00fcsste mit den Kantonen zusammen (EDK) aufgebaut und betreut werden, da in erster Linie kantonale Maturit\u00e4tsschulen betroffen sind.</p><p>Aufgrund der heutigen Rechtslage hat der Bund keine M\u00f6glichkeit, sich an Kosten (Sch\u00e4tzung: einmalige Kosten - Einrichtung: etwa 60 000 Franken, j\u00e4hrlich wiederkehrende Kosten: etwa 150 000 Franken) f\u00fcr die gew\u00fcnschte Datenbank zu beteiligen. Allenfalls k\u00f6nnte das Anliegen des Motion\u00e4rs als Anregung an die EDK weitergeleitet werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1211328000000)\/","SubmittedBy":"Reimann Lukas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1268956800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690547522470)\/","SubmissionDate":"\/Date(1205971200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4802,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}