{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083286,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083286,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3286","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Berufsbildung im Gesundheitswesen. Gesamtkonzeption","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In den vergangenen Jahren wurde die Ausbildung im Bereich Gesundheitsberufe reformiert und ausgebaut. W\u00e4hrend neue Berufslehren und neue M\u00f6glichkeiten bis hin zu Bachelor- und Master-Studieng\u00e4ngen an Fachhochschulen und Universit\u00e4ten geschaffen wurden, liess die Schaffung niederschwelliger Ausbildungsangebote (Attestausbildung) lange auf sich warten. Angesichts dieser Entwicklungen bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Besteht bei den Gesundheitsberufen ein durchg\u00e4ngiges Bildungskonzept? Welches sind die Eckwerte?</p><p>2. Gibt es Studien zum Spannungsverh\u00e4ltnis Ausbildung-Gesundheitskosten?</p><p>3. Welcher Stellenwert soll in Zukunft niederschwelligen Ausbildungen zukommen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bund hat von der ihm mit der Totalrevision der Bundesverfassung im Jahre 1999 \u00fcbertragenen Kompetenz, auf Gesetzesstufe die Ausbildung in der Gesundheit zu regeln, im Berufsbildungs- (in Kraft seit dem 1. Januar 2004) und im Fachhochschulbereich (in Kraft seit dem 5. Oktober 2005) Gebrauch gemacht. Damit sind in der Ausbildung der Gesundheit auf Bundesebene Voraussetzungen geschaffen worden, gemeinsam mit den Kantonen und der Nationalen Dachorganisation der Arbeitswelt Gesundheit (OdA Sant\u00e9), die Berufsbildung und die Fachhochschulen gesamtschweizerisch einheitlich zu steuern. Bund, Kantone und Arbeitswelt nehmen die Aufgabe gemeinsam wahr. Die Zusammenarbeit der Partner funktioniert gut, und es sind erste Erfolge und Wirkungen sichtbar:</p><p>- Beschluss von OdA Sant\u00e9 und der Schweizerischen Dachorganisation der Arbeitswelt Soziales zur Einf\u00fchrung einer zweij\u00e4hrigen beruflichen Grundbildung (Eidgen\u00f6ssischer Berufsattest, EBA) im Gesundheits- und Sozialbereich. Die Abgabe der ersten EBA an Lernende ist nach Planung der beiden Dachorganisationen im Jahre 2014 vorgesehen.</p><p>- Reform und \u00dcberf\u00fchrung der Bildungsverordnung Fachfrau bzw. Fachmann Gesundheit EFZ in Bundesrecht im Jahre 2009 mit dem Ziel, die Ausbildung auf der Sekundarstufe II gesamtschweizerisch zu konsolidieren; dabei sollen auch die Schnittstellen zu den vor- und nachgelagerten Ausbildungen pr\u00e4zisiert, soll die Attraktivit\u00e4t der Ausbildung generell gesteigert und die Berufsidentit\u00e4t gest\u00e4rkt werden.</p><p>- Einf\u00fchrung von Rahmenlehrpl\u00e4nen (RLP) auf der Stufe h\u00f6here Fachschulen (HF):</p><p>Bereits in Kraft: RLP Pflege HF, RLP biomedizinisches Labor HF, RLP medizinisch-technische Radiologie HF, RLP Rettungssanit\u00e4t HF.</p><p>Geplante Inkraftsetzung 2008/09: RLP Dentalhygiene HF, RLP Operationstechnik HF, RLP Aktivierung HF, RLP Podologie HF, RLP Orthoptik HF.</p><p>- Das Projekt der gesamtschweizerischen Abstimmung der Abschlussqualifikationen auf Stufe Bachelor und Master l\u00e4uft, mit dem Ziel einer Kl\u00e4rung der Abschlussqualifikationen bis Anfang 2009.</p><p>Damit sind wesentliche Eckpunkte f\u00fcr ein gesamtschweizerisch einheitliches Bildungskonzept bei den Gesundheitsberufen gelegt.</p><p>2. Bis zur \u00dcberf\u00fchrung der Regelung der Ausbildung im Gesundheitswesen in den Zust\u00e4ndigkeitsbereich des Bundes bildeten die Ausbildungskosten Bestandteil der Spitalkosten der Kantone. Neu bilden diese Kosten mit einem entsprechenden Bundesanteil einen erheblichen Posten bei den Bildungsausgaben der Kantone. Studien \u00fcber das Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen Ausbildung und Gesundheitskosten sind uns auf gesamtschweizerischer Ebene keine bekannt. Der OECD/WHO-Bericht \u00fcber das Gesundheitssystem der Schweiz (2006) beleuchtet insbesondere das \"Anschwellen der Humanressourcen\" und die damit verbundene kostentreibende Wirkung. Die Frage, ob eine zweckm\u00e4ssige funktionale Differenzierung der Gesundheitsberufe kostend\u00e4mpfende Effekte hat, ist bisher lediglich in Einzelf\u00e4llen und namentlich in grossen Zentrumsspit\u00e4lern auf betrieblicher Ebene angegangen worden.</p><p>3. Mit der Zielsetzung der Einf\u00fchrung der zweij\u00e4hrigen beruflichen Grundbildung (Attestausbildung) wird auch im Gesundheitswesen das Anliegen der Bildungspolitik eingel\u00f6st, in den einzelnen Branchen Ausbildungen auf allen Qualifikationsstufen anzubieten und Ausbildungs- und Entwicklungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr alle zu schaffen. Dieser Schritt steht auch im Einklang mit dem zunehmenden Bedarf des Arbeitsmarktes nach Mitarbeitenden in den Bereichen Pflege und Betreuung. In der Praxis wird sich weisen, welchen Stellenwert und welche Einsatzgebiete namentlich im station\u00e4ren Langzeitbereich und in der Spitex Inhaberinnen und Inhaber einer Attestausbildung einnehmen k\u00f6nnen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1220400000000)\/","SubmittedBy":"H\u00e4berli-Koller Brigitte","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1223048200973)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1779238052840)\/","SubmissionDate":"\/Date(1212624000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4804,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}