{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083309,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083309,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3309","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Sportpolitik. F\u00f6rderung von Spitzensport","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im \"Konzept f\u00fcr eine Sportpolitik in der Schweiz\" vom 30. November 2000 stellt der Bundesrat fest, dass der Bund nach dem Subsidiarit\u00e4tsprinzip Aufgaben im Sinne von konkreten F\u00f6rderungsmassnahmen im Bereich Spitzensport wahrnehmen kann, wobei in erster Linie Marktl\u00f6sungen zu finden seien. Im Entwurf \"Spitzensport-Konzept Schweiz 2016\" von Swiss Olympic, welches in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt f\u00fcr Sport erarbeitet wurde, werden u. a. \"Internationale Anerkennung\" und \"\u00d6konomische Bedeutung\" als Richtwerte f\u00fcr die F\u00f6rderung von Spitzensportlern aufgef\u00fchrt.</p><p>In diesem Zusammenhang ersuche ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Ist er sich der Tatsache bewusst, dass Vertreter von weniger bekannten Sportarten wie Synchronschwimmen oder Fechten nicht die gleichen Chancen auf das Einbringen von Sponsorengeldern oder auf internationale Anerkennung haben wie Spitzenathleten aus international bekannten Sportarten (beispielsweise Fussball oder Tennis)?</p><p>2. Kann er sich eine gezielte F\u00f6rderung von Spitzensportlern - durch zus\u00e4tzliche F\u00f6rdergelder - von weniger bekannten Sportarten wie beispielsweise Synchronschwimmen oder Fechten vorstellen? Allenfalls analog der Kulturf\u00f6rderung, wo weniger bekannte, aber talentierte K\u00fcnstler gezielt unterst\u00fctzt werden?</p>","ReasonText":"<p>Swiss Olympic hat im Mai 2008 bekanntgegeben, dass das gleichm\u00e4ssige Verteilen von Geldern auf s\u00e4mtliche Sportvereine keine gute L\u00f6sung sei. </p><p>Bundesgelder fliessen heute gem\u00e4ss Giesskannenprinzip den einzelnen Sportverb\u00e4nden zu, ohne dass die genaue Wirksamkeit bekannt ist. </p><p>Sportverb\u00e4nde mit grossen privaten Sponsoreneinnahmen wie beispielsweise Tennis, Fussball oder Eishockey profitieren ebenso von Bundesgeldern wie Sportarten mit geringerem Bekanntheitsgrad, beispielsweise Fechten, Schwimmen oder Synchronschwimmen. Dennoch sind Synchronschwimmerinnen regelm\u00e4ssig an Weltmeisterschaften oder an den Olympischen Spielen im Einsatz, wobei sie oftmals einen grossen Teil der Kosten selber bezahlen m\u00fcssen. Um ihre schlechte finanzielle Situation zu verbessern, versuchen Sportverb\u00e4nde vermehrt nach professionellem System zu arbeiten. Dies ist aber nur m\u00f6glich, wenn ein Sportverband durch private Sponsoren unterst\u00fctzt wird.</p><p>Hierbei dr\u00e4ngt sich ein Vergleich mit der Kultur auf: Im kulturellen Bereich werden erfolgreiche K\u00fcnstler nicht durch Bundesgelder unterst\u00fctzt, weil dies nicht notwendig ist. Die Gelder fliessen als Unterst\u00fctzung zu weniger bekannten K\u00fcnstlern.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a010 des Bundesgesetzes \u00fcber die F\u00f6rderung von Turnen und Sport (SR 415.0) unterst\u00fctzt der Bund den Schweizerischen Olympischen Verband (Swiss Olympic) und ihm angeschlossene Sportverb\u00e4nde. Das Konzept des Bundesrates f\u00fcr eine Sportpolitik in der Schweiz vom 30. November 2000 umschreibt Rolle und Aufgaben des Bundes im Bereich der Sportf\u00f6rderung.</p><p>Der Schwerpunkt der staatlichen Sportf\u00f6rderung liegt im Breitensport. Im Spitzensport schafft der Bund nach Massgabe des Subsidiarit\u00e4tsprinzips gute Rahmenbedingungen. In diesem Zusammenhang kann er auch konkrete F\u00f6rderungsmassnahmen ergreifen. Das Zusammenwirken und die Aufgabenteilung zwischen dem Bundesamt f\u00fcr Sport (Baspo) und Swiss Olympic sind in einer Kooperations- und Leistungsvereinbarung geregelt. So liegt etwa die Hauptverantwortung im Bereich der Nachwuchs- und Spitzensportf\u00f6rderung bei Swiss Olympic, w\u00e4hrend das Baspo diesbez\u00fcglich Unterst\u00fctzungsleistungen erbringt.</p><p>Der Bundesrat beantwortet die konkreten Fragen wie folgt:</p><p>1. Der Bundesrat ist sich der Tatsache bewusst, dass Randsportarten ohne massgebliche Unterst\u00fctzung von Swiss Olympic und teilweise auch des Bundes kaum Chancen haben, im internationalen Leistungsvergleich zu bestehen. Heute ist die H\u00f6he der Unterst\u00fctzung durch Swiss Olympic vor allem abh\u00e4ngig von den internationalen Erfolgen, insbesondere von den Resultaten an den Olympischen Spielen.</p><p>Im Rahmen der Erarbeitung des neuen Spitzensportkonzepts von Swiss Olympic wird zurzeit diskutiert, auch die gesellschaftliche Bedeutung einer Sportart in die strategischen \u00dcberlegungen mit einzubeziehen. Die einzelnen Sportarten sollen mit differenzierten F\u00f6rderinstrumenten bedient werden, weil deren Sponsoringpotenzial sehr unterschiedlich ist. Gemessen am Gesamtbudget des jeweiligen Verbandes erhalten bereits heute Randsportarten mit hohem Leistungspotenzial einen prozentual h\u00f6heren Beitrag von Swiss Olympic als die grossen Hauptsportarten (z. B. Ski Alpin, Leichtathletik, Schwimmen). S\u00e4mtliche Entscheide \u00fcber die k\u00fcnftigen Strategien der Spitzensportf\u00f6rderung trifft der Exekutivrat von Swiss Olympic.</p><p>2. Der Entwurf des neuen Spitzensportkonzepts von Swiss Olympic sieht vor, die weniger bekannten Athletinnen und Athleten mit Entwicklungspotenzial gezielter zu unterst\u00fctzen. Aus sportpolitischer Sicht ist diese Entwicklung zu begr\u00fcssen, und sie wird auch vom Baspo unterst\u00fctzt: So stehen die Anlagen des Baspo f\u00fcr das Synchronschwimmen und das Fechten bereits heute zu Trainingszwecken zur Verf\u00fcgung. Eine gezielte F\u00f6rderung von talentierten Spitzenathleten aus weniger bekannten Sportarten kann nur \u00fcber Swiss Olympic (im Rahmen von Olympiaprojekten) erfolgen.</p><p>Im Bereich der Nachwuchsf\u00f6rderung unterst\u00fctzt der Bund die Verb\u00e4nde im Rahmen des Programms \"Jugend und Sport Nachwuchsf\u00f6rderung\". Diese Unterst\u00fctzung erfolgt unabh\u00e4ngig von der Bedeutung der Sportart. Eine Umverteilung dieser F\u00f6rderungsbeitr\u00e4ge zugunsten von Randsportarten steht im Widerspruch zum Leitbild von \"Jugend und Sport\". Das Leitbild sieht vor, mit jugendgerechtem Sport die Entwicklung und Entfaltung junger Menschen unter p\u00e4dagogischen, sozialen und gesundheitlichen Gesichtspunkten zu unterst\u00fctzen. An dieser Zielsetzung soll auch in Zukunft festgehalten werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1219795200000)\/","SubmittedBy":"Schmid-Federer Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1223047889003)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690546391187)\/","SubmissionDate":"\/Date(1213142400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4804,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}