{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083330,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083330,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3330","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Kompetenz der Eltern im Fr\u00fchbereich und in kritischen entwicklungsbedingten \u00dcberg\u00e4ngen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird eingeladen, bis 2010 einen Bericht zu folgenden Fragen vorzulegen: </p><p>1. Zu welchen Zeitpunkten k\u00f6nnen Eltern am besten \u00fcber soziale und gesundheitliche Risiken informiert werden, die l\u00e4ngerfristig negativen Einfluss auf die gesunde Entwicklung oder die Integration ihrer Kinder in die Gesellschaft haben k\u00f6nnen? </p><p>2. Wann und wie kann die Selbstkompetenz von Eltern in Sachen Bildung, Erziehung, Gesundheit sowie das entsprechende Verantwortungsbewusstsein gegen\u00fcber ihren Kindern gest\u00e4rkt und verbessert werden? </p><p>3. \u00dcberm\u00e4ssiges bzw. abnormes Sucht-, Gewalt- und Risikoverhalten von Kindern und Jugendlichen ist oft die Spitze des Eisbergs einer psychisch bzw. psychosozial instabilen Situation. Wie kann sichergestellt werden, dass die entsprechenden Massnahmen insbesondere Familien mit besonderen sozialen, gesellschaftlichen oder gesundheitlichen Risikofaktoren zugutekommen?</p>","ReasonText":"<p>Ungen\u00fcgende Bildung, eine schlechte gesellschaftliche Integration oder permanente schwere, innerfamili\u00e4re Konflikte verst\u00e4rken sich gegenseitig und gef\u00e4hrden die gesunde Entwicklung und die Leistungsf\u00e4higkeit der heranwachsenden Kinder. Experten betonen, dass die massgeblichen Pr\u00e4gungen f\u00fcr die sp\u00e4tere Entwicklung vom letzten Schwangerschaftsdrittel bis etwa zum 3. Lebensjahr stattfinden. Die Kompetenz der Erziehungsberechtigten im Fr\u00fchbereich entscheidet massgeblich dar\u00fcber, ob die Entwicklung ihrer Kinder nachhaltig positiv oder negativ gesteuert wird.</p><p>In dieser Phase vor der Einschulung sind Familien und Alleinerziehende mit besonderen sozialen Risiken durch Fachpersonen kaum zu erreichen, und spezialisierte staatliche und private Programme sind weitgehend inexistent.</p><p>Ohne die Erziehungskompetenz der Eltern einzuschr\u00e4nken, ist es angezeigt, eine geeignete Beratung und Unterst\u00fctzung zur Verbesserung der Selbstkompetenz und St\u00e4rkung der Eigenverantwortung der Erziehungsberechtigten im Fr\u00fchbereich anzubieten. Die Massnahmen m\u00fcssen zum Ziel haben, die soziale und gesellschaftliche Kompetenz zu st\u00e4rken und damit die Integrations- und Leistungsf\u00e4higkeit der heranwachsenden Kinder in Familie, Beruf und Gesellschaft zu verbessern.</p><p>Die empirischen Daten f\u00fcr die rechtzeitige familienbasierte Pr\u00e4vention sind bekannt. Der Bericht soll Empfehlungen zuhanden der zust\u00e4ndigen Stellen in Kantonen, Gemeinden und Fachstellen erarbeiten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat die vom Bund initiierten bzw. unterst\u00fctzten Massnahmen bereits in seiner ablehnenden Stellungnahme zur fast gleichlautenden Motion Gallad\u00e9 08.3189, \"Familienbasierte Pr\u00e4vention im Fr\u00fchbereich\", welche ein erh\u00f6htes finanzielles Engagement des Bundes im Bereich der familienbasierten Pr\u00e4vention im Fr\u00fchbereich verlangte, aufgelistet. Die aufgef\u00fchrten Massnahmen werden in jenen thematischen Zusammenh\u00e4ngen umgesetzt, welche die Postulantin explizit nennt: Gesundheit, Bildung, Erziehung und Integration. Wie in der genannten Stellungnahme ebenfalls bereits ausgef\u00fchrt worden ist, wird der Bundesrat im Rahmen der Umsetzung der Motion SGK-N 06.3001, \"Strategie zur Armutsbek\u00e4mpfung\", die soziale Dimension der Problematik vertieft analysieren. Im Weiteren hat der Bundesrat am 25. Juni 2008 die Vernehmlassung zum Vorentwurf des Bundesgesetzes \u00fcber Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung er\u00f6ffnet. In diesem Rahmen soll auch die Problematik der gesundheitlichen Risiken f\u00fcr den fr\u00fchkindlichen Bereich gepr\u00fcft werden.</p><p>F\u00fcr den Bundesrat besteht unter diesen Umst\u00e4nden kein weiterer Handlungsbedarf, weshalb sich auch die Erstellung einer zus\u00e4tzlichen Studie zum jetzigen Zeitpunkt nicht rechtfertigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1220400000000)\/","SubmittedBy":"Gallad\u00e9 Chantal","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1276819200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690489038323)\/","SubmissionDate":"\/Date(1213142400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4804,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}