{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083366,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083366,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3366","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Kampf der hohen Zahl von Suiziden in der Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten: </p><p>1. Auskunft dar\u00fcber zu geben, ob und wie er in Zusammenarbeit mit den Kantonen und Organisationen hohe Suizidraten in der Schweiz, notabene auch die Rate des Suizids im Alter (ab 60 Jahren), angehen will und ob er bereit ist, das Programm \"Aktionsb\u00fcndnis gegen Depression\" spezifisch auf den Bereich Alter auszudehnen. </p><p>2. eine Strategie der Fr\u00fcherkennung von Depressionen und weiteren psychischen Krankheitsbildern zu formulieren und umzusetzen, die sich an Gesundheitszielen orientiert und die Aus- und Weiterbildung von Medizinalpersonen mit einbezieht.</p>","ReasonText":"<p>Der Bericht \"Suizid und Suizidpr\u00e4vention\" des BAG vom April 2005 zeigt anhand soziodemografischer Merkmale auf, dass die Suizidrate bei M\u00e4nnern in j\u00fcngeren Altersgruppen (15-24 Jahre) stark ansteigt. Er zeigt aber auch auf, dass bei M\u00e4nnern ab 65 Jahren die Rate der Selbstt\u00f6tungen geradezu steil in die H\u00f6he schnellt. Die Suizidrate habe bei \u00e4lteren Menschen generell zugenommen und \"werde in den n\u00e4chsten Jahrzehnten bei den \u00fcber 65-J\u00e4hrigen weiter deutlich ansteigen\", so der Bericht. Es stellt sich demnach die dr\u00e4ngende Frage nach den Ursachen, z. B. nach nichterkannten psychischen Krankheiten wie verdeckten Depressionen, nach dem Einfluss der Pensionierungsguillotine oder der M\u00f6glichkeit assistierter Suizide. Vor allem aber sei die Frage nach einer Strategie der Fr\u00fcherkennung und der Pr\u00e4vention von Altersdepressionen und psychischen Schwierigkeiten im Alter gestellt, auch der nachweislichen Bek\u00e4mpfung der hohen Suizidrate anhand vorg\u00e4ngig formulierter konkreter Gesundheitsziele. Auffallend ist, dass der Bericht des Bundesrates \"Strategie f\u00fcr eine schweizerische Alterspolitik\" dieses anerkannte Problem, \u00fcber das leider gerne geschwiegen wird, nicht aufnimmt. Die Schweiz sollte sich ein Beispiel an der WHO nehmen, die bereits 1998 (die SGGP 2002) entsprechende Gesundheitsziele formuliert: \"Bis 2020 sollen die Suizidraten mindestens um einen Drittel zur\u00fcckgehen\" (WHO).</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Dem Bundesrat ist bekannt, dass aufgrund der demografischen Entwicklung die Depressionskrankheit und die Suizidrate im h\u00f6heren Alter zunehmen. Bereits seit dem Jahr 2002 unterst\u00fctzt der Bund die Erarbeitung von Grundlagen zu dieser Thematik. Im April 2005 haben Bund und Kantone im Rahmen des Dialogs \"Nationale Gesundheitspolitik\" den Referenzrahmen psychische Gesundheit zur Kenntnis genommen und den interessierten Kreisen zur Umsetzung empfohlen. Der Bund hat sich hierbei bereiterkl\u00e4rt, die in seiner Zust\u00e4ndigkeit liegenden Grundlagen f\u00fcr eine langfristige Probleml\u00f6sung f\u00fcr die psychische Gesundheit in der Gesamtbev\u00f6lkerung der Schweiz im Rahmen seiner Ressourcen zu erarbeiten.</p><p>Der Bundesrat hat am 25. Juni 2008 die Vernehmlassung zum Vorentwurf des Bundesgesetzes \u00fcber Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung er\u00f6ffnet. Darin ist vorgesehen, Massnahmen zur Verh\u00fctung und Fr\u00fcherkennung von physischen und psychischen Krankheiten des Menschen zu erm\u00f6glichen, die \u00fcbertragbar, stark verbreitet oder b\u00f6sartig sind. Im Weiteren werden politische Steuerungsinstrumente festgelegt, mit denen zuk\u00fcnftig die Priorit\u00e4ten in den Bereichen Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung gesetzt werden: die nationalen Ziele f\u00fcr Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung (alle acht Jahre) und die bundesr\u00e4tliche Strategie f\u00fcr Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung (alle vier Jahre). Im Rahmen der Erarbeitung der bundesr\u00e4tlichen Strategie f\u00fcr Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung und der Festlegung von nationalen Zielen wird auch eine Strategie der Fr\u00fcherkennung von Depressionen und psychischen Krankheiten gepr\u00fcft. In diesem Sinne ist der Bundesrat bereit, das Postulat entgegenzunehmen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1219795200000)\/","SubmittedBy":"Heim Bea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1276819200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690485785657)\/","SubmissionDate":"\/Date(1213228800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4804,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}