{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083405,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083405,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3405","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Weiterbildung im Sozial- und Gesundheitsbereich unterst\u00fctzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die gesetzlichen Bestimmungen auszuarbeiten, die notwendig sind, damit die Weiterbildungsprogramme f\u00fcr Fachleute im Sozial- und Gesundheitsbereich staatlich finanziert werden k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Dass Weiterbildung etwas Wichtiges ist, braucht nicht mehr bewiesen zu werden. Ihre Bedeutung wird von Bundesrat und Parlament anerkannt. Das Schweizervolk hat sich mit der Zustimmung zum neuen Verfassungsartikel \u00fcber die Weiterbildung ebenfalls dazu bekannt.</p><p>Jenseits der politischen Absichtserkl\u00e4rungen zeigt sich aber, dass es im Weiterbildungsbereich enorme Ungleichheiten gibt, sowohl was den Zugang zur Weiterbildung als auch was deren konkrete Bedingungen (vor allem die Finanzierung) angeht. Je nach beruflicher T\u00e4tigkeit sind die Unterschiede gross. Der \"return on investment\" des Arbeitgebers wirkt sich direkt auf den Zugang zur Weiterbildung aus. In manchen Wirtschaftszweigen werden Weiterbildungskosten vollumf\u00e4nglich von den Arbeitgebern getragen. In anderen Branchen, ganz besonders in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens, deren Finanzierung von den \u00f6ffentlichen Gemeinwesen und damit von den Zw\u00e4ngen der Sparprogramme abh\u00e4ngt, sind es die Weiterbildungswilligen selber, die f\u00fcr die Kosten aufkommen m\u00fcssen. Wenn der Grundsatz gilt, dass Weiterbildung aus der eigenen Tasche zu bezahlen ist, so ist dies f\u00fcr die Betroffenen mit hohen Kosten verbunden. Der finanzielle Aufwand kann angesichts der Einkommensverh\u00e4ltnisse der betroffenen Erwerbst\u00e4tigen v\u00f6llig unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig sein. L\u00e4nger dauernde Weiterbildungen k\u00f6nnen sie sich faktisch nicht leisten.</p><p>Unbestritten ist auch, dass die Abschaffung jeglicher Unterst\u00fctzungsbeitr\u00e4ge f\u00fcr die Weiterbildung den Institutionen, die Ausbildungen in \"nichtmerkantilen\" Bereichen anbieten - wie die Fachhochschulen in den Bereichen Gesundheit und Sozialarbeit -, schwerwiegende Probleme bereitet.</p><p>Im Anschluss an die Einf\u00fchrung des Master-Plans hat die Leitung der Fachhochschule der Westschweiz (HES-SO) beschlossen, f\u00fcr die gesamte Fachhochschule die \"Certificates of Advanced Studies\" und die \"Diplomas of Advanced Studies\" nicht mehr finanziell zu unterst\u00fctzen. Nur die k\u00fcnftigen \"Masters of Advanced Studies\" (MAS) werden noch teilsubventioniert. Dieser Entscheid gef\u00e4hrdet den Weiterbildungsauftrag der Fachhochschulen und erschwert es den Fachleuten im Sozial- und Gesundheitsbereich, vertiefte Weiterbildungsangebote aus finanziellen Gr\u00fcnden \u00fcberhaupt noch ins Auge zu fassen.</p><p>Im Endeffekt bringt diese Massnahme zahlreiche Fachleute im Sozial- und Gesundheitsbereich um die M\u00f6glichkeit, eine weiterf\u00fchrende Ausbildung anzupacken - und dies in Berufsfeldern, in denen es unerl\u00e4sslich ist, sich zu spezialisieren und die eigenen Kenntnisse immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Der Bund muss auf diese Massnahme reagieren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die stete Weiterbildung ist ein Schl\u00fcsselfaktor f\u00fcr die Arbeitsmarktf\u00e4higkeit jedes Einzelnen und letztlich f\u00fcr die Konkurrenzf\u00e4higkeit der schweizerischen Volkswirtschaft. Die F\u00e4higkeit und Bereitschaft, sich in einer schnell wandelnden Welt neues Wissen anzueignen, ist f\u00fcr alle ein Muss: sowohl f\u00fcr die Wettbewerbs- und Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit als auch f\u00fcr die soziale Integration und die pers\u00f6nliche Entwicklung. </p><p>Die Bereitschaft, sich weiterzubilden, verdanken wir in der Schweiz haupts\u00e4chlich der Eigenverantwortung jedes Einzelnen und der Initiative der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Der Staat hat dies subsidi\u00e4r mit g\u00fcnstigen Rahmenbedingungen wie zum Beispiel der Verbesserung der Koordination und Transparenz sowie Leistungsauftr\u00e4gen an seine Institutionen zu unterst\u00fctzen. Um gesamtschweizerisch eine koh\u00e4rente und wettbewerbsorientierte Weiterbildungspolitik zu definieren, hat der Bundesrat einen Bericht in Auftrag gegeben, der den Handlungsbedarf vertieft abkl\u00e4ren und Entscheidungsgrundlagen f\u00fcr eine k\u00fcnftige Weiterbildungspolitik des Bundes erarbeiten soll. Bei staatlichen Massnahmen zur F\u00f6rderung von Weiterbildungsaktivit\u00e4ten sind unter anderem damit verbundene administrative Aufwendungen, allf\u00e4llige Mitnahmeeffekte sowie die Auswirkungen auf andere Bildungsangebote und -bereiche zu analysieren und auf ein Minimum zu beschr\u00e4nken. Die Analyse wird dem Bundesrat Anfang 2009 vorgelegt. </p><p>In der Regel sollen Weiterbildungsangebote kostendeckend sein. Darauf haben sich die Kantone bei den Anschlussgesetzgebungen zum neuen Berufsbildungsgesetz verst\u00e4ndigt. Desgleichen haben das Eidgen\u00f6ssische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) und die Kantone im Rahmen des Master-Plans Fachhochschulen 2004-2007 entschieden, in der Weiterbildung marktgerechte Angebote ohne Subventionierung zu schaffen. Dies hat zur Folge, dass die Weiterbildung an den Fachhochschulen seit 2007 nicht mehr mit \u00f6ffentlichen Geldern des Bundes finanziert wird. </p><p>Da nur der Weiterbildungssektor insgesamt, nicht aber das einzelne Angebot kostendeckend gef\u00fchrt werden muss, ist jedoch eine Quersubventionierung zwischen \"lukrativen\" und weniger eintr\u00e4glichen Angeboten weiterhin m\u00f6glich. Den Fachhochschulen bleibt damit ein breiter Spielraum f\u00fcr ihre Weiterbildungsstrategien, und es gibt heute gerade im Fachhochschulbereich in allen Fachbereichen ein breites Angebot an Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten. </p><p>Ein funktionierendes und leistungsf\u00e4higes Gesundheits- und Sozialwesen ist auf qualifizierte Fachkr\u00e4fte angewiesen. Die Qualit\u00e4t beruflicher Weiterbildungsangebote wird namentlich dadurch sichergestellt, dass sie von den entsprechenden Organisationen der Arbeitswelt getragen werden. Aus ordnungs- und bildungspolitischer Sicht ist deshalb eine generelle Subventionierung der Weiterbildungsangebote im Gesundheits- und Sozialbereich abzulehnen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1221004800000)\/","SubmittedBy":"Rossini St\u00e9phane","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1241019452800)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779237627193)\/","SubmissionDate":"\/Date(1213315200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4804,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung"}}