{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083421,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083421,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3421","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Besch\u00e4ftigungs- und Lohnstatistik in Zusammenarbeit mit der Zentralen Ausgleichsstelle","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Besch\u00e4ftigungsstatistiken werden auf der Basis der eidgen\u00f6ssischen Volksz\u00e4hlung gef\u00fchrt. Volksz\u00e4hlungen finden jedoch nur alle zehn Jahre statt, weshalb die Besch\u00e4ftigungslage nicht regelm\u00e4ssig auf dem aktuellen Stand dargestellt werden kann. Auch die Lohnstrukturerhebung wird zwar nur alle zwei Jahre durchgef\u00fchrt, aber sie liefert Einzelheiten wie Wirtschaftszweige, Qualifikationen usw.</p><p>Angesichts dieses Mangels wird der Bundesrat beauftragt, Massnahmen zu ergreifen, damit die wesentlichen Ziele in diesem Statistikbereich festgelegt werden. Dabei soll eine enge Zusammenarbeit mit der Zentralen Ausgleichsstelle zur Erh\u00f6hung der Wirksamkeit beitragen.</p>","ReasonText":"<p>Obwohl in den Besch\u00e4ftigungs- und Lohnstatistiken zahlreiche aufschlussreiche Elemente ber\u00fccksichtigt werden, braucht es ein leistungsf\u00e4higeres Werkzeug. Da die letzte Volksz\u00e4hlung bereits auf das Jahr 2000 zur\u00fcckgeht, haben wir keine Informationen dar\u00fcber, welche Auswirkungen die Einf\u00fchrung der bilateralen Vertr\u00e4ge auf Lohn und Besch\u00e4ftigung haben, da diesbez\u00fcgliche Statistiken f\u00fcr die Zeit seit Einf\u00fchrung der Bilateralen I fehlen. </p><p>Es w\u00e4re wichtig, die Hauptziele des BFS festzulegen. Die Zahl der K\u00fche in der Schweiz kann genauestens bestimmt werden, aber die Angaben \u00fcber den Schweizer Durchschnittslohn, die werden nicht regelm\u00e4ssig aktualisiert!</p><p>Dabei w\u00e4re es interessant, die Besch\u00e4ftigungs- und Lohnstatistiken unter Verwendung der Statistiken der Zentralen Ausgleichsstelle, die allj\u00e4hrlich auf den neusten Stand gebracht werden, zu erstellen. So h\u00e4tte man regelm\u00e4ssig aktualisierte Angaben \u00fcber den Durchschnittslohn in der Schweiz. </p><p>Allerdings gibt die Zentrale Ausgleichsstelle nicht alle verf\u00fcgbaren Daten wieder. So fehlen zum Beispiel Informationen \u00fcber die Qualifikation, die genaue Funktion der Angestellten und dergleichen. Deshalb k\u00f6nnte ein Fragebogen eingef\u00fchrt werden, den die Unternehmen vervollst\u00e4ndigen und anschliessend ans BFS weiterleiten w\u00fcrden. Was die Meldung der L\u00f6hne bei der Ausgleichskasse betrifft, k\u00f6nnten beispielsweise Qualifikationscodes eingesetzt werden, um das Verfahren zu erleichtern. </p><p>Eine solche L\u00f6sung w\u00fcrde die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dazu bewegen, der Ausgleichskasse bei den Lohnmeldungen mehr Details anzugeben. Gegenw\u00e4rtig m\u00fcssen die Unternehmen doppelte Arbeit leisten, da sie die L\u00f6hne zuerst der Ausgleichskasse melden und die Meldungen danach noch ans BFS weiterleiten m\u00fcssen. Diese Verpflichtung beeintr\u00e4chtigt nicht nur die Effizienz, sondern auch die Pr\u00e4zision. Mit der neuen pers\u00f6nlichen Identifikationsnummer, die ja 2009 eingef\u00fchrt wird, wird \u00fcberdies auch der Datenaustausch erleichtert. Selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssten die Daten anonym bleiben, ein Datenaustausch innerhalb der Unternehmen \u00fcber dieselben Datenschl\u00fcssel w\u00e4re aber trotzdem m\u00f6glich. Das Ergebnis w\u00e4re ein leistungsf\u00e4higeres System f\u00fcr alle Beteiligten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Besch\u00e4ftigungs- und Lohnstatistiken z\u00e4hlen zu den Arbeitsmarktstatistiken. Diesen liegen verschiedene Ans\u00e4tze zugrunde: Der personenbezogene Ansatz basiert auf der schweizerischen Arbeitskr\u00e4fteerhebung Sake. Diese Erhebung wird j\u00e4hrlich durchgef\u00fchrt (ab 2010 viertelj\u00e4hrlich) und erfasst spezifische Arbeitsmarktmerkmale sowie eine gewisse Anzahl soziodemografischer Informationen. Die Sake ist eine Datenquelle f\u00fcr weitere Arbeitsmarktstatistiken wie die Erwerbst\u00e4tigenstatistik und die Arbeitsvolumenstatistik. Der unternehmensbezogene Ansatz basiert auf der Betriebsz\u00e4hlung - einer Vollerhebung mit aktueller Periodizit\u00e4t von drei bis vier Jahren -, auf der Besch\u00e4ftigungsstatistik, die viertelj\u00e4hrliche Ergebnisse liefert, und auf der Lohnstrukturerhebung, die im Zweijahresrhythmus durchgef\u00fchrt wird. Mit dem schweizerischen Lohnindex kann die j\u00e4hrliche Lohnentwicklung gemessen werden. </p><p>Diese Statistiken geben zusammen ein nahezu vollst\u00e4ndiges und aktuelles Bild der Besch\u00e4ftigungs- und Lohnsituation in der Schweiz wieder. Schliesslich wird j\u00e4hrlich eine Analyse der Auswirkungen des bilateralen Abkommens \u00fcber den freien Personenverkehr auf die Besch\u00e4ftigung und die L\u00f6hne vorgenommen, und das Observatorium zum Personenfreiz\u00fcgigkeitsabkommen publiziert unter der Leitung des Seco und in Zusammenarbeit mit dem BFM und dem BFS einen Bericht.</p><p>Die schnellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sowie der Wille, die Belastung der Befragten auf ein Minimum zu reduzieren, haben das BFS veranlasst, Projekte zu lancieren, die registerbasierte Informationen maximal nutzen und gleichzeitig die Datenerhebungsverfahren vereinfachen und effizienter gestalten. Genannt seien folgende Projekte:</p><p>Das Projekt Sesam (Synthese-Erhebung soziale Sicherheit und Arbeitsmarkt) zielt darauf ab, die Daten der Sake mit den Informationen aus den Registern im Sozialversicherungsbereich, die dem Seco und der Zentralen Ausgleichsstelle unterstehen, zu verkn\u00fcpfen. F\u00fcr die Befragten entsteht durch den erzielten Informationsgewinn keine zus\u00e4tzliche Belastung.</p><p>Mit dem Projekt \"Lohnstandard-CH\", einem Gemeinschaftsprojekt des BFS, der Suva, der Organisation AHV/IV, des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV) und der Schweizerischen Steuerkonferenz (SSK), wurden die Definitionen der L\u00f6hne in der ganzen Schweiz harmonisiert sowie die Erhebung und \u00dcbermittlung der Lohndaten vereinfacht. Die Buchhaltungen der Unternehmen k\u00f6nnen die Daten den verschiedenen Benutzern mit einem einzigen Schritt elektronisch \u00fcbermitteln. Dank diesem Projekt stehen mittelfristig genaue, j\u00e4hrlich aktualisierte Informationen zum Lohnniveau in der Schweiz zur Verf\u00fcgung.</p><p>Ein weiteres Projekt ist die Betriebsz\u00e4hlung, die sich k\u00fcnftig auf Daten bereits existierender Register st\u00fctzen wird (z. B. Zollregister, MWST-Register, AHV-Register). Die erste Betriebsz\u00e4hlung, die haupts\u00e4chlich auf Verwaltungsdaten basiert, ist f\u00fcr das Jahr 2011 geplant. Ab diesem Zeitpunkt werden die diesbez\u00fcglichen Statistiken im Jahresrhythmus verf\u00fcgbar sein.</p><p>Die vom Motion\u00e4r aufgef\u00fchrten Zielsetzungen werden im Wesentlichen im Rahmen der Modernisierungsprojekte des BFS bereits verfolgt. Die Besch\u00e4ftigungs- und Lohndaten, die den AHV-Ausgleichskassen zur Verf\u00fcgung stehen, stellen ein offensichtliches Potenzial dar, das vom BFS bereits evaluiert wird. Eine einfache Umsetzung der vorgeschlagenen L\u00f6sung ist nicht m\u00f6glich, da zahlreiche Variablen im AHV-Verwaltungssystem nicht verf\u00fcgbar sind und daher vom Arbeitgeber weiterhin auf individueller Basis erhoben werden m\u00fcssten. Es sind umfassendere Integrations- und Optimierungsmassnahmen, wie sie das BFS vorgesehen hat, n\u00f6tig, um eine L\u00f6sung zu finden, die den vielf\u00e4ltigen Anforderungen der Datenlieferanten und Informationsnutzern gerecht wird. </p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die aktuellen Publikationen des BFS - erg\u00e4nzt und/oder ersetzt durch die Publikationen zu den genannten Projekten - eine solide Grundlage bilden, die kurz- und mittelfristig den vom Motion\u00e4r geforderten Kriterien Effizienz, Aktualit\u00e4t und Verminderung der Belastung der Befragten entsprechen wird.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1221004800000)\/","SubmittedBy":"Berberat Didier","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1276819200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15","Category":null,"Modified":"\/Date(1690530434850)\/","SubmissionDate":"\/Date(1213315200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4804,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft"}}