{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083456,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083456,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3456","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Politik der SBB zur F\u00f6rderung von Park-and-Rail-Parkpl\u00e4tzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die SBB haben k\u00fcrzlich beschlossen, den Parkplatz am Bahnhof von Romainm\u00f4tier-Envy im Kanton Waadt aufzuwerten. Die Mehrheit der Parkplatzbenutzerinnen und -benutzer zeigt sich zufrieden mit der Anlage, nicht jedoch mit dem Entscheid der SBB, die Parkpl\u00e4tze kostenpflichtig anzubieten. Einige sind der Meinung, dass das Projekt der SBB Pendlerinnen und Pendler davon abhalten wird, den Zug zu nehmen. </p><p>Dieser Konflikt ist in diesem Fall sicher ein lokales Problem. Dennoch stellt sich generell die Frage, ob eine F\u00f6rderung von Park-and-Rail-Parkpl\u00e4tzen wichtig ist und ob es sinnvoll ist, wenn Pendlerinnen und Pendler auf ihr eigenes Fahrzeug angewiesen sind, um von ihrem Wohnort an den n\u00e4chstgelegenen Bahnhof zu gelangen.</p><p>Pendlerinnen und Pendler sollen ermutigt werden, die regionalen \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel (z. B. Busse) zu benutzen oder zu Fuss oder mit dem Velo zu gehen (Langsamverkehr), um Anschluss an das Verkehrsnetz der SBB zu haben.</p><p>An vielen Orten, insbesondere in Randregionen oder in Gebieten, in denen die Siedlungen verstreut sind, existiert nur ein ungen\u00fcgendes oder gar kein Angebot an \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln, die benutzt werden k\u00f6nnen, um die SBB-Bahnh\u00f6fe zu erreichen. Die Distanzen, die zur\u00fcckgelegt werden m\u00fcssen, sind zudem oft zu gross f\u00fcr den Langsamverkehr. Deshalb sind Pendlerinnen und Pendler in solchen F\u00e4llen gezwungen, in ihrem eigenen Fahrzeug zum Bahnhof zu fahren, um dort auf den Zug zu wechseln. Durch die kostenpflichtigen Parkpl\u00e4tze am Bahnhof wird nun also riskiert, dass diese Pendlerinnen und Pendler den ganzen Weg auf der Strasse zur\u00fccklegen. Der Entscheid der SBB tr\u00e4gt nicht gerade zur F\u00f6rderung der Verkehrsverlagerung von der Strasse auf die Schiene bei. Auf jeden Fall werden die Pendlerinnen und Pendler nicht daf\u00fcr belohnt, dass sie auf ihrem Reiseweg so fr\u00fch wie m\u00f6glich von ihrem eigenen Fahrzeug auf ein \u00f6kologischeres Transportmittel wechseln ...</p><p>Deshalb stelle ich dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>1. Welche Strategie verfolgen die SBB im Bereich der Entwicklung und der F\u00f6rderung des Park-and-Rail-Angebots, und wie sieht die Preispolitik in diesem Bereich aus?</p><p>2. Gibt es in dieser Strategie \u00dcberlegungen dazu, wie sich der Preis der Park-and-Rail-Angebote darauf auswirkt, welches Transportmittel die Pendlerinnen und Pendler f\u00fcr den Weg von ihrem Wohnort zum n\u00e4chstgelegenen Bahnhof w\u00e4hlen? Enth\u00e4lt die Strategie allenfalls Leitlinien dazu? Wenn ja: Wie sehen diese \u00dcberlegungen oder evtl. diese Leitlinien genau aus?</p><p>3. Wie hoch ist aktuell der Prozentsatz an Park-and-Rail-Anlagen, die kostenlos zur Verf\u00fcgung gestellt werden? Gibt es f\u00fcr diese Park-and-Rail-Anlagen spezifische Kriterien?</p><p>4. Wie hoch sind die Geb\u00fchren, die f\u00fcr kostenpflichtige Park-and-Rail-Anlagen verlangt werden?</p><p>5. Wie hoch sind die Einnahmen der Park-and-Rail-Anlagen f\u00fcr die SBB?</p><p>6. W\u00e4re ein Preissystem denkbar, in dem ber\u00fccksichtigt wird, welche Verkehrsm\u00f6glichkeiten es gibt, um an den Bahnhof zu gelangen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Park-und-Rail-Angebote stehen an rund 500 Bahnh\u00f6fen mit etwa 24 000 Parkpl\u00e4tzen zur Verf\u00fcgung. Sie richten sich in erster Linie an Pendler, deren Wohn- und Arbeitsorte nicht optimal mit \u00f6ffentlichem Verkehr erschlossen sind. Der Sinn von Park-and-Rail-Anlagen ist, dass diese von Bahnkunden benutzt werden und somit ein Teil der Reise mit dem \u00f6ffentlichen Verkehr erfolgen kann.</p><p>Der Bundesrat hat die SBB aufgefordert, zu den Fragen des Interpellanten Stellung zu nehmen.</p><p>1. Die Entwicklung von Park-and-Rail-Angeboten h\u00e4ngt von den Kosten, dem Nutzen und der Marktrelevanz ab. Bei der Preispolitik nehmen die SBB R\u00fccksicht auf die \u00f6rtlichen Gegebenheiten. F\u00fcr eine gute Einbindung in die Parkplatzpolitik der Gemeinden werden die Park-and-Rail-Tarife mit den Standortgemeinden abgesprochen.</p><p>2. Park-and-Rail-Anlagen werden vor allem durch Inhaber von General-, Strecken- oder Verbundabonnementen belegt, deren Wohn- oder Arbeitsorte nicht optimal mit den \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen sind. Um die Nutzung des \u00f6ffentlichen Verkehrs weiter zu f\u00f6rdern, setzen die SBB die Tarife im Bereich Monats- und Jahreskarten unter den vergleichbaren orts\u00fcblichen Parkplatzgeb\u00fchren an. Aus einer Marktforschung von 2005 geht hervor, dass der Preis nur einen relativ geringen Einfluss auf die Nachfrage nach Park-and-Rail-Parkpl\u00e4tzen hat. Wichtiger ist der Nutzen beispielsweise in Form des Zeitgewinns, der sich aus der Kombination von Auto und Bahn ergibt. Wesentlich sind auch die Bezugsbedingungen f\u00fcr Monats- und Jahres-Abonnemente von Parkkarten. Die Anlagen sollen w\u00e4hrend der Hauptverkehrszeiten in erster Linie den Stammkunden der SBB zur Verf\u00fcgung stehen.</p><p>3. S\u00e4mtliche Park-and-Rail-Anlagen der SBB sind geb\u00fchrenpflichtig. Es gibt jedoch auch Bahnh\u00f6fe mit geb\u00fchrenfreien Abstellm\u00f6glichkeiten.</p><p>4. Die \u00dcbersicht der Parkplatzgeb\u00fchren findet sich im Internet unter:</p><p>http://mct.sbb.ch/mct/reisemarkt/services/mobilitaet/parking.htm</p><p>5. SBB Immobilien erwirtschaftete 2007 mit den Park-and-Rail-Anlagen einen Umsatz von 23 Millionen Franken.</p><p>6. Preisdifferenzierungen werden insbesondere bei stark ausgelasteten Anlagen gepr\u00fcft. Die Differenzierung soll sich in erster Linie an den saisonalen oder von Tageszeit oder Wochentag abh\u00e4ngigen Schwankungen der Nachfrage orientieren. Gleichzeitig soll bei der Frage der Preisgestaltung auch stets der urspr\u00fcngliche Zweck - Parkierende benutzen die Bahn - mitber\u00fccksichtigt werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1228435200000)\/","SubmittedBy":"Thorens Goumaz Ad\u00e8le","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1229694370307)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690491990237)\/","SubmissionDate":"\/Date(1221523200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4805,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}