{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083486,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083486,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3486","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Zivildienst. Besser informieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Durch die Tatbeweisl\u00f6sung wird das Zulassungsverfahren f\u00fcr den Zivildienst vereinfacht. Damit die Stellungspflichtigen durch diese \u00c4nderung auch tats\u00e4chlich einen besseren Zugang zum Zivildienst erhalten, muss die \u00d6ffentlichkeit jedoch besser dar\u00fcber informiert werden, dass bei Vorliegen eines Gewissenskonflikts anstelle des Milit\u00e4rdienstes auch Zivildienst geleistet werden kann. Der Bundesrat wird beauftragt, daf\u00fcr zu sorgen, dass an den Orientierungs- und Aushebungstagen und auf dem Informationsmaterial, das jeweils an diesen Tagen abgegeben wird, den Informationen \u00fcber den Zivildienst mehr Platz einger\u00e4umt wird.</p>","ReasonText":"<p>Der Zivildienst wird inzwischen als notwendige St\u00fctze f\u00fcr den sozialen Zusammenhalt der Schweiz anerkannt und stellt zudem f\u00fcr zahlreiche junge Menschen eine M\u00f6glichkeit dar, Kompetenzen im Sozialbereich zu erwerben. Viele gemeinn\u00fctzige Institutionen profitieren davon. Jedoch ist bei vielen Jugendlichen der \"blaue Weg\" (Dienstuntauglichkeit) an der Aushebung beliebter als der Zivildienst. Die l\u00e4ngere Dauer des Zivildienstes mag gewiss abschreckend sein, doch auch unzureichende Informationen, Vorurteile und sogar falsche Informationen \u00fcber den Zivildienst halten viele davon ab, diesen solidarischen Weg zu beschreiten.</p><p>Die Stellungspflichtigen sollen, vor allem an den Orientierungstagen, umfassende Informationen \u00fcber den Zivildienst erhalten. Berichten zufolge und gem\u00e4ss den Aussagen des Bundesrates (Antwort vom 24. November 2004 auf die Anfrage 04.1119) wird bislang \"\u00fcber den Zivildienst ... in der Regel w\u00e4hrend l\u00e4ngstens 10 Minuten informiert\". Diese Informationen sollen ausserdem von Personen weitergegeben werden, die in den Zivildienst involviert sind, und nicht - wie dies gegenw\u00e4rtig der Fall ist - von Instruktoren der Armee. Brosch\u00fcren und B\u00fccher \u00fcber den Zivildienst sind in verschiedenen Sprachen vorhanden und k\u00f6nnten kosteng\u00fcnstig verteilt werden. Auch Filme und Ausstellungsmaterial \u00fcber die Zivildienstleistenden existieren bereits und k\u00f6nnten gezeigt werden.</p><p>Seit der Einf\u00fchrung der Armee XXI hat die Zahl der Jugendlichen, die f\u00fcr dienstuntauglich erkl\u00e4rt wurden, stark zugenommen. Sie haben infolgedessen keinen Zugang zum Zivildienst. Paradoxerweise schadet die Armeereform dem Zivildienst - jetzt, da er sich in der Praxis bew\u00e4hrt. Damit die Gemeinschaft weiterhin von den T\u00e4tigkeiten der Zivildienstleistenden profitieren kann, m\u00fcssen die Jugendlichen und generell die Bev\u00f6lkerung besser informiert werden \u00fcber den Zivildienst in der heutigen Zeit - eine Massnahme, die sich einfach und rasch umsetzen l\u00e4sst.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat bef\u00fcrwortet das Anliegen des Motion\u00e4rs, dass Stellungspflichtige, die ihre Dienstpflicht durch eine pers\u00f6nliche Dienstleistung im \u00f6ffentlichen Interesse erf\u00fcllen wollen, in ihrem Engagement unterst\u00fctzt werden. Er unterst\u00fctzt Bestrebungen, die darauf abzielen, die Attraktivit\u00e4t der pers\u00f6nlichen Dienstleistungen zu st\u00e4rken. Die 2008 erfolgte Revision des Bundesgesetzes \u00fcber die Wehrpflichtersatzabgabe ist ein Beispiel daf\u00fcr.</p><p>Stellungspflichtige werden heute an Orientierungstagen und Rekrutierung angemessen \u00fcber den Zivildienst informiert. In der Brosch\u00fcre \"Die Rekrutierung\", die alle Stellungspflichtigen erhalten, sind dem Zivildienst zwei Seiten gewidmet. An den Orientierungstagen wird der Zivildienst mit einem Film und mit m\u00fcndlichen Erl\u00e4uterungen vorgestellt. Interessierten wird weiteres Informationsmaterial abgegeben. Die Vollzugsstelle f\u00fcr den Zivildienst bildet die Moderatoren bzw. Moderatorinnen der Orientierungstage in Belangen des Zivildienstes selbst aus und weiter, sodass diese in der Lage sind, Fragen \u00fcber den Zivildienst sachkundig zu beantworten.</p><p>Zus\u00e4tzliche Massnahmen sind nur in engen Grenzen m\u00f6glich, denn die priorit\u00e4re Form der Erf\u00fcllung der Wehrpflicht ist die Milit\u00e4rdienstleistung. Rund 65 Prozent der ausgehobenen Stellungspflichtigen leisten Milit\u00e4rdienst, 18 Prozent werden dem Zivilschutz zugewiesen, und 4 Prozent werden vor der Rekrutenschule zum Zivildienst zugelassen. Umfang und Schwerpunkte der Information m\u00fcssen die Proportionen wahren. Dazu kommt, dass an den Orientierungstagen, deren Umfang sich nicht weiter ausdehnen l\u00e4sst, in kurzer Zeit sehr viele Informationen zu vermitteln sind.</p><p>Zwei Massnahmen zur Verbesserung der Information sind in die Wege geleitet: Alle Informationsmaterialien \u00fcber den Zivildienst werden aktualisiert. An Orientierungstagen und Rekrutierung wird zudem die Auflage der Informationsmedien zum Zivildienst optisch besser sichtbar gemacht. Einen Verkauf von im Handel erh\u00e4ltlichen Drucksachen in diesem Rahmen lehnt der Bundesrat jedoch ab. Ob dem Zivildienst nahestehende Personen die Informationen \u00fcber den Zivildienst vermitteln sollen, entzieht sich dem Einfluss des Bundes, da f\u00fcr die Rekrutierung der Moderatoren bzw. Moderatorinnen die kantonalen Milit\u00e4rbeh\u00f6rden zust\u00e4ndig sind.</p><p>Der Bundesrat sorgt somit daf\u00fcr, dass die zust\u00e4ndigen Instanzen Informationsmaterialien kostenlos zur Verf\u00fcgung stellen, \u00fcber Aktualit\u00e4ten sofort berichten und umfassende Websites pflegen. Wer sich \u00fcber den Zivildienst informieren will, findet rasch umfassende offizielle Informationen. Mehr zu tun dr\u00e4ngt sich nicht auf, denn die Erf\u00fcllung der Wehrpflicht ist eine B\u00fcrgerpflicht und nicht eine freiwillige Option, die es rechtfertigen w\u00fcrde, mittels Werbemassnahmen daf\u00fcr Kunden zu suchen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1227052800000)\/","SubmittedBy":"Rennwald Jean-Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1268241791407)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9","Category":null,"Modified":"\/Date(1779237910297)\/","SubmissionDate":"\/Date(1221609600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4805,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik"}}