{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083490,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083490,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3490","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Kant\u00f6nligeist in der beruflichen Weiterbildung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Finanzierung der h\u00f6heren Berufsbildung ist Sache der Kantone. Die Kantone haben eine interkantonale Fachschulvereinbarung abgeschlossen, welche u. a. die Beitragszahlungen f\u00fcr Studierende aus anderen Kantonen regelt.</p><p>Idee dieser Vereinbarung war es, den Berufsleuten einen m\u00f6glichst freien Zugang zu Ausbildungen anzubieten (analog den Hochschulen und Fachhochschulen). Die Berufsleute sollten ihr Angebot nach ihren zeitlichen M\u00f6glichkeiten und den Kursprogrammen w\u00e4hlen k\u00f6nnen.</p><p>Die Fachschulvereinbarung bzw. die Liste, welche die Zahlungsbereitschaft der Kantone anzeigt, ist aber leider zu einer Liste der Ausnahmen und Spezialbewilligungen verkommen.</p><p>Der Zugang zu geeigneten Ausbildungen wird durch administrative H\u00fcrden stark erschwert. Die weiterbildungswilligen Personen werden gezwungen, Angebote im Wohnkanton unabh\u00e4ngig von der Eignung zu belegen oder einen hohen Zusatzbetrag f\u00fcr ein Angebot in einem anderen Kanton aus der eigenen Tasche zu bezahlen.</p><p>Ich bitte daher den Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><p>1. Wie f\u00f6rdert er die in Artikel\u00a01 Absatz\u00a03 des Berufsbildungsgesetzes vorgesehene Zusammenarbeit zwischen den Kantonen?</p><p>2. Was kann er dazu beitragen, dass \u00e4hnliche Zugangsbedingungen entstehen wie bei den Hochschulen und Fachhochschulen?</p><p>3. Wie will er die Bereitschaft zur permanenten beruflichen Weiterbildung f\u00f6rdern, wenn die Kantone gegenseitig grosse administrative H\u00fcrden einbauen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Berufsbildung ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt. Alle Beteiligten tragen zur Finanzierung bei. Das gilt insbesondere f\u00fcr die h\u00f6here Berufsbildung, w\u00e4hrend in der Grundbildung die Kantone den aufseiten der \u00f6ffentlichen Hand bedeutendsten Anteil \u00fcbernehmen.</p><p>Gem\u00e4ss den j\u00e4hrlichen Erhebungen des Bundesamtes f\u00fcr Berufsbildung und Technologie gibt die \u00f6ffentliche Hand f\u00fcr die Berufsbildung zurzeit 3 Milliarden Franken aus. Vier F\u00fcnftel werden von den Kantonen getragen. Der durchschnittliche Anteil der h\u00f6heren Berufsbildung entspricht zurzeit knapp 15,3 Prozent oder 480 Millionen Franken.</p><p>Die h\u00f6here Berufsbildung wird sehr unterschiedlich subventioniert. Viele Angebote sind selbsttragend. Bei den Subventionen variiert der Beitrag der \u00f6ffentlichen Hand zwischen 10 Prozent f\u00fcr Vorbereitungskurse f\u00fcr eidgen\u00f6ssische Berufs- und Fachpr\u00fcfungen bis zu 100 Prozent bei den Angeboten der h\u00f6heren Fachschulen in den Bereichen Gesundheit und Landwirtschaft.</p><p>Die Angebote der h\u00f6heren Berufsbildung und der berufsorientierten Weiterbildung zeichnen sich dadurch aus, dass sie \u00e4usserst arbeitsmarktbezogen und gleichzeitig in hohem Masse regionalisiert sind. Die N\u00e4he zum Wohnort oder Arbeitsplatz ist gem\u00e4ss neusten Untersuchungen neben der M\u00f6glichkeit, die Ausbildung berufsbegleitend zu absolvieren, einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die Angebotswahl.</p><p>Die interkantonale Fachschulvereinbarung (FSV) aus dem Jahr 1998 steht gegenw\u00e4rtig in Revision. Angestrebt ist eine Vereinbarung \u00fcber die interkantonale Finanzierung der ganzen h\u00f6heren Berufsbildung.</p><p>Die FSV hat zum Ziel, den interkantonalen Austausch zu erleichtern. Es handelt sich um eine Positivliste, die in den letzten Jahren st\u00e4ndig erg\u00e4nzt wurde. Es ist aber in der Tat so, dass die Kantone entscheiden, an welche ausserkantonalen Angebote sie Beitr\u00e4ge leisten (\"A-la-carte-Prinzip\").</p><p>1. Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt sind daran, die historisch gewachsene und entsprechend unterschiedlich subventionierte h\u00f6here Berufsbildung auf neue Grundlagen zu stellen. Sie haben dazu die Arbeitsgruppe Masterplan h\u00f6here Berufsbildung gebildet. Ziel ist eine neue interkantonale Vereinbarung \u00fcber die h\u00f6here Berufsbildung, durch die h\u00f6chstm\u00f6gliche Freiz\u00fcgigkeit sowie bestm\u00f6gliche Transparenz \u00fcber die Angebote geschaffen werden.</p><p>2. Das Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie hat zuhanden der Arbeitsgruppe Masterplan Studien in Auftrag gegeben, um die Motivationen der Studierenden und die Finanzfl\u00fcsse zu kl\u00e4ren. Diese Studien werden demn\u00e4chst abgeschlossen. Voraussichtlich bis Ende Jahr werden die Grundlagen so weit gekl\u00e4rt sein, dass ein ausgewogenes und in seinen Konsequenzen absehbares Finanzierungssystem ins Auge gefasst werden kann. \u00dcber die Finanzierung soll auch eine sinnvolle Koordination der Angebote und der Anbieter gef\u00f6rdert werden.</p><p>3. Die erw\u00e4hnten Massnahmen zur Positionierung und Finanzierung der h\u00f6heren Berufsbildung zielen auf eine St\u00e4rkung dieses wichtigen Teils der Berufsbildung. Dazu dienen neben einer neuen, transparenten und chancengleichen Finanzierung und dem Abbau administrativer H\u00fcrden auch die laufenden inhaltlichen und strukturellen Reformen der h\u00f6heren Fachschulen sowie der eidgen\u00f6ssischen Berufs- und h\u00f6heren Fachpr\u00fcfungen.</p><p>Mit der h\u00f6heren Berufsbildung verf\u00fcgen wir \u00fcber ein \u00e4usserst kosteng\u00fcnstiges, praxisnahes und arbeitsmarktbezogenes Bildungsangebot. Es leistet einen substanziellen Beitrag zur Deckung des Bedarfs an Fachkr\u00e4ften der Schweizer Wirtschaft. Mehr als die H\u00e4lfte aller j\u00e4hrlichen Terti\u00e4rabschl\u00fcsse der Schweiz erfolgen in diesem Bereich.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1227052800000)\/","SubmittedBy":"Hutter Markus","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1229689288743)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779237267100)\/","SubmissionDate":"\/Date(1221609600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4805,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Bildung"}}