{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083494,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083494,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3494","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Gleichstellung in der Armee","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt:</p><p>1. In der Kaderausbildung und -selektion der Armee die Gleichstellung von Frau und Mann zu integrieren und umzusetzen.</p><p>2. Bei Nachfolgeregelungen in den obersten Hierarchiestufen der Armee die Personalsuche gezielt nach Frauen vorzunehmen.</p><p>3. Daf\u00fcr zu sorgen, dass Frauen in den Findungskommissionen und Selektionsgremien f\u00fcr die Besetzung der obersten Hierarchiestufen der Armee zu mindestens einem Drittel vertreten sind.</p>","ReasonText":"<p>J\u00fcngste Vorkommnisse deuten darauf hin, dass der gesellschaftliche Wandel der letzten 50 Jahre hin zur Gleichstellung von Frau und Mann an der Armee vorbeigegangen ist.</p><p>Dabei ist es besonders wichtig, dass alle Angeh\u00f6rigen der Armee, ganz besonders die F\u00fchrungskr\u00e4fte, die Gleichstellung der Geschlechter kennen und in jeder Form respektieren lernen.</p><p>Daf\u00fcr braucht es Massnahmen. Die Armee muss sich auf allen Hierarchiestufen zu einer geschlechtergerechten Organisation entwickeln. Auch an der Armeespitze braucht es Frauen. Die Kaderausbildung und -selektion sowie Nachfolgeregelungen an der Armeespitze sind gezielt darauf auszurichten.</p><p>J\u00fcngste Vorkommnisse haben aufgezeigt, dass zwecks Qualit\u00e4tssicherung Frauen in den Findungskommissionen und Selektionsgremien f\u00fcr die Besetzung der obersten Funktionen in der Armee vertreten sein m\u00fcssen. Da die qualitativ gute Besetzung der Armee von nationalem Interesse ist, m\u00fcssen Frauen in solchen Gremien zu mindestens einem Drittel vertreten sein. Dies gilt auch, solange die Wehrpflicht f\u00fcr M\u00e4nner noch anh\u00e4lt.</p><p>Diese Grunds\u00e4tze sind bereits f\u00fcr die laufende Selektion der Nachfolge f\u00fcr Herrn Roland Nef zu befolgen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Seit der Reform Armee XXI sind die Frauen in der Armee den M\u00e4nnern, abgesehen von der grunds\u00e4tzlichen Freiwilligkeit des Milit\u00e4rdienstes und der Befreiung vom Wehrpflichtersatz, v\u00f6llig gleichgestellt. Die Frauen sind in der neuen Armee vollst\u00e4ndig integriert. Sie erhalten dieselbe Ausbildung und leisten gleich lange Dienst wie ihre m\u00e4nnlichen Kameraden. Frauen k\u00f6nnen bei entsprechender Eignung in allen Truppengattungen Dienst leisten und jeden Grad bekleiden. Der gesellschaftliche Wandel der letzten 50 Jahre hin zur Gleichstellung von Frau und Mann ist an der Armee somit keineswegs vorbeigegangen.</p><p>Das Dienstreglement 2004 h\u00e4lt in Ziffer 82 ausdr\u00fccklich fest: \"Die Angeh\u00f6rigen der Armee arbeiten kameradschaftlich zusammen. Sie respektieren gegenseitig Pers\u00f6nlichkeit und Eigentum und stehen einander in Not und Gefahr bei. Die Kameradschaftspflicht besteht unabh\u00e4ngig vom milit\u00e4rischen Grad, von politischer oder religi\u00f6ser \u00dcberzeugung, von Alter, Geschlecht, Sprache, Herkunft und Hautfarbe.\" </p><p>Zudem wurden im Auftrag des Chefs VBS von Januar 2006 bis Mai 2008 rund 2000 zivile und milit\u00e4rische Kaderangeh\u00f6rige aller Stufen im Departementsbereich Verteidigung auf die Chancengleichheit sensibilisiert, und das Thema Chancengleichheit soll auch in Zukunft als fester Bestandteil in die F\u00fchrungsausbildung integriert werden. Gleichzeitig hat der Chef der Armee a. i. am 24. September 2008 die Handhabung von Diversity Management im Departementsbereich Verteidigung angeordnet, welches unter anderem auch die Chancengleichheit vonFrau und Mann zum Ziel hat. </p><p>Den Forderungen der Motion\u00e4rin sind, bedingt durch die Freiwilligkeit des Milit\u00e4rdienstes f\u00fcr Frauen, klare Grenzen gesetzt. In unserer Milizarmee sind Frauen deutlich untervertreten.</p><p>Stand Oktober 2008</p><p>Gradgruppe: Mannschaft: Anzahl Frauen: 490 (48,5 Prozent); Anzahl M\u00e4nner: 156 559 (72,8 Prozent); Frauenquote: 0,3 Prozent.</p><p>Gradgruppe: Unteroffiziere: Anzahl Frauen: 200 (19,8 Prozent); Anzahl M\u00e4nner: 32 081 (14,9 Prozent); Frauenquote: 0,6 Prozent.</p><p>Gradgruppe: h\u00f6here Unteroffiziere: Anzahl Frauen: 77 (7,6 Prozent); Anzahl M\u00e4nner: 6458 (3 Prozent); Frauenquote: 1,2 Prozent.</p><p>Gradgruppe: Offiziere: Anzahl Frauen: 243 (24,1 Prozent); Anzahl M\u00e4nner: 19 709 (9,2 Prozent); Frauenquote: 1,2 Prozent.</p><p>Gradgruppe: h\u00f6here Stabsoffiziere: Anzahl Frauen: 0 Prozent; Anzahl M\u00e4nner: 54 (0,03 Prozent); Frauenquote: 0 Prozent.</p><p>Gradgruppe: Total: Anzahl Frauen: 1010 (100 Prozent); Anzahl M\u00e4nner: 214 861 (100 Prozent); Frauenquote: 0,5 Prozent.</p><p>(Die Vorst\u00f6sse mit Tabellen und Grafiken k\u00f6nnen heruntergeladen werden unter: Ratsbetrieb / Curia Vista / Vorst\u00f6sse mit Tabellen und Grafiken, die in der Gesch\u00e4ftsdatenbank nicht abgebildet werden k\u00f6nnen.)</p><p>Auch f\u00fcr das milit\u00e4rische Berufspersonal konnten bis heute lediglich 90 Frauen (2,4 Prozent der 3803 Personen), davon insgesamt 13 Berufsoffiziere und -unteroffiziere, gewonnen werden. </p><p>Die Art und Weise, wie ein Selektionsprozess durchgef\u00fchrt wird, liegt in der Kompetenz der F\u00fchrung. Die Forderung nach mindestens einem Drittel Frauen in Selektionsgremien k\u00e4me einer Quotenregelung gleich, welche f\u00fcr sich allein keine Garantie f\u00fcr eine gute Qualit\u00e4t des Prozesses ist. Das VBS ist grunds\u00e4tzlich bestrebt, die Qualit\u00e4t der Selektion durch Ber\u00fccksichtigung der Perspektivenvielfalt sicherzustellen oder zu erh\u00f6hen. Im \u00dcbrigen ist darauf hinzuweisen, dass im Wahlgremium (Bundesrat) f\u00fcr die Besetzung von obersten Hierarchiestufen beide Geschlechter vertreten sind.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1227657600000)\/","SubmittedBy":"Kiener Nellen Margret","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1285891200000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9","Category":null,"Modified":"\/Date(1690490319023)\/","SubmissionDate":"\/Date(1221696000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4805,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik"}}