{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083536,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083536,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3536","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Qualifiziertes Personal f\u00fcr die wachsende Solarbranche","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Bildungszentrum WWF hat k\u00fcrzlich eine Befragung bei Unternehmen, die in der einheimischen Solarbranche t\u00e4tig sind, durchgef\u00fchrt - dies mit dem Ziel, ihren Bedarf an Personal und ihre Zufriedenheit mit der Qualifizierung des Personals auf dem Arbeitsmarkt zu beurteilen sowie ihre Zusammenarbeit mit Ausbildungsst\u00e4tten und Forschungsanstalten zu beleuchten. Die Resultate dieser Untersuchung sind im Hinblick auf die Entwicklung dieser vielversprechenden Branche beunruhigend. Mehr als die H\u00e4lfte der befragten Unternehmen beabsichtigt, in den n\u00e4chsten zwei bis drei Jahren den Personalbestand aufzustocken - ein Beweis daf\u00fcr, dass diese Branche einen wahrhaften Boom erlebt. Viele Unternehmen erwarten jedoch einen Mangel an Arbeitskr\u00e4ften in den Bereichen \"Installation und Montage\", \"Planung, Projektierung und Finanzierung\" und in geringerem Mass in den Bereichen \"Service, Wartung und Instandsetzung\" und \"Zulieferung und Produktion\". Die Befragung brachte zudem schwerwiegende Probleme bei den Qualifizierungen ans Licht. Die Mehrheit der an der Befragung teilnehmenden Unternehmen bewertet die Qualifizierung des Personals in der Solarbranche als schlecht. Im Gegensatz zu den Nachbarl\u00e4ndern gibt es in der Schweiz vor allem keine offiziell anerkannten Solarberufe. Die H\u00e4lfte der Unternehmen kennt die T\u00e4tigkeiten der F\u00f6rderagentur f\u00fcr Innovation des Bundes (KTI) nicht, und nicht einmal ein Drittel der Befragten macht vom Fachwissen der Fachhochschulen Gebrauch. Diese Situation wirkt sich ung\u00fcnstig auf den Technologietransfer aus.</p><p>Deshalb stelle ich dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>1. Wie beabsichtigt er, auf die Unzufriedenheit der Unternehmen mit der Qualifizierung des Personals zu reagieren? K\u00f6nnte er sich vorstellen, ein Ausbildungsmodul zum Solarbereich f\u00fcr die Sanit\u00e4r-, Heizungs- und Elektroberufe (eidgen\u00f6ssisches F\u00e4higkeitszeugnis und Weiterbildung) einzuf\u00fchren oder eine Fachausbildung zum Ingenieur im Bereich der Solarenergie zu schaffen?</p><p>2. Wie gedenkt er auf den m\u00f6glichen Arbeitskr\u00e4ftemangel zu reagieren, der die Entwicklung der Solarbranche in den kommenden Jahren behindern k\u00f6nnte? W\u00e4re eine Kampagne zur F\u00f6rderung neuer Solarberufe denkbar?</p><p>3. Wie wird er die angewandte Forschung im Solarbereich an den Universit\u00e4ten und Hochschulen f\u00f6rdern? Wie wird er sich ausserdem f\u00fcr einen verbesserten Technologietransfer einsetzen, der den Erwartungen der Unternehmen besser gerecht wird?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Haustechnikberufe sind mit der st\u00e4rker werdenden Nachfrage nach effizienter Energienutzung und vermehrter Nutzung erneuerbarer Energien stark gefordert. Aufgrund der steigenden Nachfrage sind auch die Technologien in einem raschen Wandel - dies stellt eine zus\u00e4tzliche Herausforderung dar. Die berufliche Grundausbildung kann nicht alle Fachgebiete bis ins letzte Detail abdecken, sondern muss sich auf die Vermittlung der Grundkenntnisse und Zusammenh\u00e4nge beschr\u00e4nken. Darauf aufbauend muss eine dauernde Weiterbildung entsprechend den neuesten Entwicklungen stattfinden.</p><p>Die Solarbranche hat nach einer langen Stagnationsphase in den letzten drei Jahren einen wahren Boom erlebt (+30 Prozent/Jahr), dadurch ist der Personalbedarf schlagartig gestiegen. Der Fachverband Swissolar hat sein Kursangebot mit Unterst\u00fctzung des BFE modernisiert und in den letzten Monaten stark ausgeweitet, um der Nachfrage gerecht zu werden. Ebenso existiert auf Stufe Fachhochschule - an der FHNW - seit 2008 ein spezifisches Weiterbildungsangebot f\u00fcr Planer im Bereich erneuerbare Energien. Ein weiterer Ausbau des Angebots im Solarbereich ist 2009 geplant. So initiiert Swissolar zusammen mit den Fachverb\u00e4nden in der Deutschschweiz und der Romandie die Realisierung von Zertifikatskursen in den Bereichen Solarw\u00e4rme (6 Kurstage) und Fotovoltaik (3 Kurstage).</p><p>Solarenergie ist ein integraler Bestandteil der Haustechnik, wie W\u00e4rmepumpen, Holzheizungen, \u00d6l- und Gasheizungen. Das Schaffen spezieller Solarenergieberufe mit entsprechend eng spezialisierter Grundausbildung w\u00fcrde wohl das Problem der fehlenden Solarspezialisten l\u00f6sen, jedoch wieder neue Schnittstellen zu den anderen Haustechnikberufen schaffen. Der Bundesrat ist deshalb der Ansicht, dass die berufliche Weiterbildung die angebrachtere, flexiblere L\u00f6sung bleibt. Den Fokus auf die berufliche Weiterbildung setzen richtigerweise auch die Fachverb\u00e4nde, welche eine eigenst\u00e4ndige Berufsgrundausbildung momentan als nicht tragf\u00e4hig erachten.</p><p>Die in der Interpellation zitierte WWF-Studie scheint ein Problem im Technologietransfer aufzuzeigen. Da die Mehrheit der befragten Unternehmen (einfache Installateurunternehmen) keine eigene Forschung und Entwicklung betreibt, haben sie auch keine Kontakte mit Forschungsstellen und dem Technologietransfer. Die Studie ist deshalb mit Vorsicht zu geniessen.</p><p>Die meisten in Forschung und Entwicklung involvierten Schweizer Unternehmungen (Hersteller) haben durchaus einen guten Kontakt zu den Hochschulen, ebenso zur KTI. Die Umsetzung neuer Erkenntnisse in die Praxis erfolgt in der Regel auch \u00fcber die an den KTI-Projekten beteiligten Fachhochschulen. Die Solarenergie kann sogar als wirklich vorbildlicher Bereich gelten. Besonders hier besteht kein zus\u00e4tzlicher Handlungsbedarf.</p><p>Sicher aber ist seitens des Bundes eine erh\u00f6hte Koordination der Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich notwendig. Deshalb hat der Bundesrat in seinen Aktionspl\u00e4nen auch f\u00fcr eine Bildungsoffensive pl\u00e4diert. Beim BFE ist man daran, eine solche Bildungsoffensive in Zusammenarbeit mit den Hochschulen und Berufsverb\u00e4nden vorzubereiten.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1229040000000)\/","SubmittedBy":"Thorens Goumaz Ad\u00e8le","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1229694727307)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690541013360)\/","SubmissionDate":"\/Date(1222300800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4805,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Energie"}}