{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083541,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083541,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3541","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Beitrag der Schweiz zur Einschulung von einer Million Kindern in Afrika","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu pr\u00fcfen, ob er bereit w\u00e4re, sich den Anstrengungen Grossbritanniens und Frankreichs anzuschliessen und beispielsweise die Verantwortung f\u00fcr die Einschulung von einer Million Kindern in Afrika bis ins Jahr 2012 zu \u00fcbernehmen.</p>","ReasonText":"<p>In den UN-Millenniumszielen vereinbarten die Staatschefs der Welt, bis 2015 allen Kindern Afrikas eine Grundschulausbildung zu erm\u00f6glichen. Heute - zur Halbzeit - k\u00f6nnen immer noch 33 Millionen Kinder in Afrika nie zur Schule gehen. Grossbritannien und Frankreich haben deswegen im Fr\u00fchjahr einen besonderen Effort vereinbart und beschlossen, daf\u00fcr zu sorgen, dass bis 2010 16 Millionen Kindern in Afrika eine Einschulung erm\u00f6glicht wird. Sie tun dies gemeinsam mit den nationalen Fussballligen und der Fifa. Gleichzeitig laden die beiden Staaten weitere L\u00e4nder ein, ebenfalls solche besondere Anstrengungen zu machen und sich diesem Programm anzuschliessen. Die Schweiz w\u00e4re dazu besonders pr\u00e4destiniert, denn sie verf\u00fcgt nicht nur \u00fcber ausreichende wirtschaftliche Ressourcen, sondern ist auch der Ort, wo die Fifa und die Uefa zu Hause sind.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass das finanzielle Engagement der Schweiz im Bildungsbereich sich mehr auf bestehende Projekte und Programme konzentrieren soll, statt neue Initiativen wie die im Postulat vorgeschlagene zu unterst\u00fctzen.</p><p>In ihrer Entwicklungspolitik f\u00fchrt die Schweiz ihre mit anderen Gebern koordinierten Aktionen fort, die eine St\u00e4rkung der Kapazit\u00e4ten der Staaten und die Umsetzung der nationalen Politiken anstreben. Die von der internationalen Gemeinschaft umgesetzten Initiativen - auch jene im Privatsektor - m\u00fcssen sich ganz auf der Linie der nationalen Priorit\u00e4ten befinden und \u00fcber die bestehenden Kan\u00e4le laufen, um die Bildungsentwicklung in Afrika zu unterst\u00fctzen. Beispielsweise beteiligt sich die Schweiz an der \"Initiative Acc\u00e9l\u00e9r\u00e9e pour l'Education pour Tous\" (EFA-FTI). Bei dieser von der Schweiz mit einem Betrag von 1,4 Millionen Franken pro Jahr unterst\u00fctzten Initiative handelt es sich um eine globale Partnerschaft, die offizielle Staatsvertretungen, regionale Organismen, bilaterale und multilaterale Geber sowie Nichtregierungsorganisationen vereint. Sie will den am wenigsten entwickelten L\u00e4ndern zus\u00e4tzliche Ressourcen sichern. Die Initiative, die auch von Frankreich und Grossbritannien unterst\u00fctzt wird, ist so aufgebaut, dass sie keine parallelen Mechanismen zu den vorhandenen Strukturen schafft, sondern die bereits bestehenden nationalen Systeme nutzt. Zudem werden alle Entscheide auf der Ebene der Gemeinschaft der in den L\u00e4ndern stationierten Geber getroffen, die sich nahe am Geschehen befinden und deshalb am besten die nationalen Bed\u00fcrfnisse und ihre F\u00e4higkeit, zus\u00e4tzliche Gelder angemessen einzusetzen, beurteilen k\u00f6nnen.</p><p>Momentan besteht die Priorit\u00e4t der Schweiz im Bildungsbereich deshalb darin, ihren finanziellen Beitrag in diesem globalen Fonds zu erh\u00f6hen, was auch das Gewicht der Schweiz im politischen Dialog auf nationaler Ebene mit den Empf\u00e4ngerl\u00e4ndern st\u00e4rken w\u00fcrde. Diese globale Initiative mobilisiert gegenw\u00e4rtig Akteure des Privatsektors, um bestm\u00f6gliche Synergien zu schaffen und so die Bildung in Afrika wirksam zu unterst\u00fctzen.</p><p>In seiner Botschaft \u00fcber die Weiterf\u00fchrung der technischen Zusammenarbeit und der Finanzhilfe zugunsten von Entwicklungsl\u00e4ndern vom vergangenen 14. M\u00e4rz hat der Bundesrat zehn priorit\u00e4re Themen festgelegt, darunter die Bildung.</p><p>Das geografische Schwerpunktgebiet der Entwicklungszusammenarbeit im Bereich der Bildungshilfe ist Afrika, genauer Westafrika. Vier L\u00e4nder (Burkina Faso, Benin, Mali, Niger) in dieser Region profitieren von Zusammenarbeitsprogrammen im Bildungsbereich.</p><p>In diesen L\u00e4ndern konzentriert sich die Schweiz auf folgende wichtige Punkte:</p><p>- Verbesserung des Zugangs zur Grundbildung f\u00fcr Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die vom formellen Bildungssystem ausgeschlossen sind (\u00fcber Schulen \"der zweiten Chance\", Gemeinschaftsschulen, Alphabetisierungskurse/Ausbildungen f\u00fcr Jugendliche und Erwachsene usw.).</p><p>- Verbesserung der Qualit\u00e4t und der N\u00fctzlichkeit der Ausbildungsangebote (zum Beispiel durch den Einsatz der afrikanischen Sprachen in den ersten Schuljahren, die Ausbildung der Lehrkr\u00e4fte usw.).</p><p>- Bessere Steuerung der Bildungssysteme, insbesondere durch eine Dezentralisierung und Beteiligung der Zivilgesellschaft (Eltern von Sch\u00fclern usw.) in Bildungsfragen.</p><p>Der Mehrwert der Schweiz liegt in ihrer Innovationskraft und der F\u00e4higkeit, die Koordination unter den beteiligten Akteuren zu f\u00f6rdern.</p><p>Aktiv ist die Schweiz auf globaler Ebene auch \u00fcber:</p><p>1. Uno-Institutionen (namentlich Unesco und Unicef) und die Entwicklungsbanken (Weltbank, Afrikanische Entwicklungsbank); </p><p>2. Organisationen und Netzwerke des politischen Dialogs zwischen Entwicklungsagenturen und afrikanischen Bildungsministern (Adea - Vereinigung f\u00fcr Bildungsentwicklung in Afrika); und </p><p>3. weltweite Initiativen, namentlich die Education for All Fast-Track Initiative.</p><p>Die Summe der j\u00e4hrlichen Beitr\u00e4ge der Schweiz im Bereich der Grundbildung bel\u00e4uft sich im Durchschnitt auf 30 Millionen Franken f\u00fcr die bilaterale Hilfe (davon 8 Millionen f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe) und 24 Millionen Franken f\u00fcr die multilaterale Hilfe.</p><p>Die Deza ist auch \u00fcber Schweizer NGO im Bildungsbereich t\u00e4tig; ungef\u00e4hr 6 Millionen Franken der Gelder, die diese j\u00e4hrlich von ihr erhalten, werden in die Bildung in Afrika investiert.</p><p>Im Rahmen der Reorganisation der Deza und der Umsetzung der S\u00fcdbotschaft wurden die Synergien zwischen den bilateralen und multilateralen Massnahmen gest\u00e4rkt. Dank einem proaktiven politischen Dialog im Rahmen der \"Initiative Acc\u00e9l\u00e9r\u00e9e pour l'Education pour Tous\" (EFA-FTI) setzt sich der Bundesrat f\u00fcr eine St\u00e4rkung der Synergien mit den neuen von Frankreich, Grossbritannien und der Fifa finanzierten Programmen ein.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1234310400000)\/","SubmittedBy":"Gross Andreas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1338508800000)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8","Category":null,"Modified":"\/Date(1750809411400)\/","SubmissionDate":"\/Date(1222646400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4805,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik"}}