{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083583,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083583,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3583","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Wertpr\u00fcfung f\u00fcr Getreidesorten im biologischen Anbau","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu pr\u00fcfen, wie die Wertpr\u00fcfung (VAT) zur Eintragung neuer Sorten in den nationalen Sortenkatalog unter biologischen Anbaubedingungen durchgef\u00fchrt werden kann.</p>","ReasonText":"<p>Heute wird die Wertpr\u00fcfung (VAT) an zehn Standorten durchgef\u00fchrt, wovon neun konventionell und lediglich einer biologisch bewirtschaftet werden. Die f\u00fcr biologische Anbaubedingungen gez\u00fcchteten Sorten werden somit haupts\u00e4chlich auf konventionellen Anbaufeldern gepr\u00fcft und m\u00fcssen dabei denselben Kriterien wie die konventionellen Sorten gen\u00fcgen. Damit werden die Bio-Sorten unter realit\u00e4tsfremden Bedingungen getestet. W\u00e4hrend beispielsweise in der biologischen Landwirtschaft kein synthetischer Stickstoffd\u00fcnger verwendet wird, verwenden die neun konventionellen Tests gr\u00f6ssere Mengen Stickstoff, was nicht nur die Pflanzenentwicklung (Standfestigkeit, Krankheitsbefall usw.), sondern auch die Ertrags- und Qualit\u00e4tsbildung stark beeinflusst.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Bestimmungen f\u00fcr den Nationalen Sortenkatalog und die Anforderungen an die Produktion und das Inverkehrbringen von pflanzlichem Vermehrungsmaterial (Landwirtschaftsgesetz, SR 910.1) sind im Saatgutrecht geregelt und mit der EU harmonisiert (bilaterales Abkommen). In der Saatgut-Verordnung des Bundesrates (SR 916.151) sind nebst Grunds\u00e4tzen f\u00fcr die Aufnahme von Sorten in den Nationalen Sortenkatalog und deren Streichung auch weitere Punkte (z. B. Produktion, Anerkennung) geregelt. Die Saat- und Pflanzgut-Verordnung des EVD (SR 916.151.1) regelt die technischen Details. In den Anh\u00e4ngen sind unter anderem die betroffenen Arten und insbesondere auch die Anforderungen an die Sortenpr\u00fcfung festgelegt.</p><p>F\u00fcr die Aufnahme in den Sortenkatalog m\u00fcssen unter anderem zwei Pr\u00fcfungen erfolgreich abgeschlossen sein. Erstere dient der Bestimmung, ob eine Sorte morphologisch eindeutig von allen existierenden Sorten unterscheidbar (differenzierbar) ist und ob sie homogen und stabil ist (DHS-Pr\u00fcfung). Die DHS-Pr\u00fcfung wird ausschliesslich im Ausland durchgef\u00fchrt. Die zweite ist die Wertepr\u00fcfung (VAT = valeur agronomique et technologique) und wird im Weiteren als offizielle Sortenpr\u00fcfung bezeichnet. Die offizielle Sortenpr\u00fcfung wird unter klimatischen, pedologischen und produktionstechnischen Bedingungen, die f\u00fcr die Schweiz \u00fcblich sind, durchgef\u00fchrt. Die Sorte als Tr\u00e4ger des genetischen Fortschrittes wird sowohl auf ihre Ertrags- und Resistenzeigenschaften als auch auf kultur-, markt- und verarbeitungsspezifische Parameter \u00fcber zwei Jahre an mehreren Standorten gepr\u00fcft.</p><p>Die Durchf\u00fchrung der offiziellen Sortenpr\u00fcfung ist an die eidgen\u00f6ssischen landwirtschaftlichen Forschungsanstalten (Agroscope) delegiert. Agroscope pr\u00fcft die Sorten verschiedener Ackerkulturen und Futterbaupflanzen aus dem In- und Ausland gem\u00e4ss den Vorgaben der Verordnung in der ganzen Schweiz. </p><p>Die offizielle Sortenpr\u00fcfung bei Getreide wird unter extensiven Anbaubedingungen durchgef\u00fchrt (d. h. ohne Einsatz von Fungiziden und Wachstumsregulatoren, aber mit moderatem Einsatz von mineralischem D\u00fcnger, Herbizid, bei Bedarf Insektizid und teilweise Saatgutbeizung), wobei einer der zehn Standorte nach den Bio-Richtlinien bewirtschaftet wird. Nach erfolgreichem Abschluss der offiziellen Sorten- und DHS-Pr\u00fcfung erfolgt die Aufnahme in den Sortenkatalog.</p><p>In Erg\u00e4nzung dazu f\u00fchrt Agroscope seit den Achtzigerjahren f\u00fcr Winterweizen zus\u00e4tzlich zu der offiziellen Sortenpr\u00fcfung noch Bio-Sortenversuche durch. Heute vergleicht Agroscope in diesem Versuchsnetz ausgew\u00e4hlte Sorten von Weizen an zehn Standorten in der Schweiz unter Bio-Bedingungen. Die Resultate der Bio-Sortenversuche sind eine zus\u00e4tzliche, erg\u00e4nzende Information f\u00fcr Bio-Landwirtinnen und -Landwirte, Branchen und Organisationen, da Sorten mitgetestet werden, die nicht im Rahmen des offiziellen Pr\u00fcfnetzes untersucht werden. Die Resultate bilden die Grundlage f\u00fcr die empfohlene Bio-Getreidesortenliste. Diese wird von der Fachkommission Ackerkulturen Bio Suisse erstellt. Die Liste enth\u00e4lt nur Sorten, die in den nationalen schweizerischen bzw. den gemeinsamen Sortenkatalog der EU aufgenommen sind und von denen Saatgut in Bio-Qualit\u00e4t in der Schweiz verf\u00fcgbar ist.</p><p>Zurzeit sieht der Bundesrat keinen Handlungsbedarf. Agroscope ist jedoch bestrebt, das System zusammen mit den beteiligten Kreisen laufend zu optimieren.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1227657600000)\/","SubmittedBy":"Girod Bastien","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1259842334463)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779237792530)\/","SubmissionDate":"\/Date(1222819200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4805,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}