{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083607,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083607,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3607","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Lohngleichheit im Kader der Verwaltung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die neue \"Vergleichende Analyse der L\u00f6hne von Frauen und M\u00e4nnern anhand der Lohnstrukturerhebungen 1998 bis 2006\" des B\u00fcro Bass zeigt klar, dass sich die Lohnschere zwischen Frauen und M\u00e4nnern im oberen Lohnbereich vergr\u00f6ssert hat. </p><p>Diese Tatsache d\u00fcrfte, nach dem Bericht, unter anderem mit der zunehmenden Verbreitung von Sonderzahlungen (erfolgsabh\u00e4ngige Lohnbestandteile wie Boni, Pr\u00e4mien usw.) zusammenh\u00e4ngen, die vor allem Besch\u00e4ftigten in Kaderpositionen und dort besonders den M\u00e4nnern zugutekommen. Der Trend zu mehr und h\u00f6heren Sonderzahlungen h\u00e4lt auch im Jahr 2006 unver\u00e4ndert an und tr\u00e4gt somit zur wachsenden Lohnschere im oberen Lohnbereich und damit auch zur Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern bei.</p><p>Die \u00f6ffentliche Hand ist grunds\u00e4tzlich eine wichtige Arbeitgeberin f\u00fcr Frauen, und sie war Wegbereiterin vermehrter Erwerbsbeteiligung von Frauen, vor allem auch im qualifizierten Segment. Deshalb betreffen Ver\u00e4nderungen in diesem Sektor die Arbeitsverh\u00e4ltnisse von Frauen \u00fcberdurchschnittlich stark.</p><p>Der Frauenanteil im Kader der Bundesverwaltung betr\u00e4gt 20,78 Prozent. In Bezug auf die Erfolgspr\u00e4mien l\u00e4sst sich ein Unterschied nach Geschlecht von 40 Prozent feststellen (betragsm\u00e4ssig im Durchschnitt f\u00fcr Frauen 443 Franken und f\u00fcr M\u00e4nner 739 Franken).</p><p>Mit dem Ansinnen, die h\u00f6heren L\u00f6hne noch zu steigern, wie dies Bundesrat Hans-Rudolf Merz in mehreren Medien vertrat, um anscheinend f\u00fcr Kader attraktiv zu sein, wird dieser Unterschied noch verst\u00e4rkt.</p><p>Die Weisungen des Bundesrates zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frau und Mann in der Bundesverwaltung (Chancengleichheitsweisungen) sehen in Abschnitt 13 vor, dass die Chancengleichheit von Frau und Mann in das gesamte Human-Resources-Management auf allen Stufen, in alle Prozesse, insbesondere in die F\u00fchrungsprozesse, sowie in alle Instrumente und Massnahmen integriert wird (Gender Mainstreaming).</p><p>1. Wie also gedenkt der Bund seinen eigenen Richtlinien bez\u00fcglich der Chancengleichheit gerecht zu werden, wenn er den Unterschied nach Geschlecht (Gender Gap) in der Lohnfrage anschaut? </p><p>2. Welche konkreten Ziele und Massnahmen werden bis wann ergriffen, um diesen Missstand zu beheben?</p><p>3. Wann gedenkt er endlich \"Logib\" (Lohngleichheitsinstrument Bund) fl\u00e4chendeckend anzuwenden, um die Lohndiskriminierung in der eigenen Verwaltung anzugehen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat unterst\u00fctzt kraft der Verfassung den Grundsatz \"gleicher Lohn f\u00fcr gleichwertige Arbeit\". Dieser Grundsatz ist das Fundament der Lohnpolitik des Bundes. \"Das Lohnsystem der Bundesverwaltung wurde so aufgebaut, dass es grunds\u00e4tzlich keine Diskriminierung mehr zul\u00e4sst, und zwar weder eine direkte noch eine indirekte\" (siehe Motion Teuscher 06.3338). Es bietet eine den Anforderungen und der Leistung entsprechende Entl\u00f6hnung.</p><p>Mit dem Antrag auf Annahme des Postulates Graf (06.3029) bewies der Bundesrat zudem, dass er gewillt ist, st\u00e4rker auf eine diskriminierungsfreie Anwendung des Lohnsystems in der Bundesverwaltung zu achten. \"Er wird die Massnahmen einleiten, die sich aufgrund des regelm\u00e4ssigen Controllings und Reportings durch das Eidgen\u00f6ssische Personalamt (EPA) als erforderlich erweisen.\"</p><p>1. Die Departemente steuern die Umsetzung der Weisungen des Bundesrates zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frau und Mann in der Bundesverwaltung und sorgen f\u00fcr ein Personalmanagement, das den Bed\u00fcrfnissen beider Geschlechter angepasst ist. Verantwortlich f\u00fcr die diskriminierungsfreie Umsetzung sind die Verwaltungseinheiten.</p><p>2. Was die Verteilung der Beurteilungen angeht, so sind die bestehenden Unterschiede in erster Linie auf den h\u00f6heren Frauenanteil bei den Teilzeitbesch\u00e4ftigten und in den unteren Lohnklassen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Teilzeitbesch\u00e4ftigte sowie Personen in den unteren Lohnklassen haben genauso Anspruch auf eine objektive Beurteilung ihrer Leistungen. Zudem muss es in jeder Funktion m\u00f6glich sein, die Anforderungen bei Weitem zu \u00fcbertreffen oder sie voll und ganz zu erf\u00fcllen. Zur Erreichung der tats\u00e4chlichen Gleichstellung verfolgt der Bundesrat als Ziel einen Anteil von 33 Prozent Frauen in den mittleren Kaderpositionen bis ins Jahr 2011. Tats\u00e4chlich liegt der derzeitige Anteil erheblich unter diesem Zielwert. Die Departemente und die Verwaltungseinheiten m\u00fcssen im Hinblick auf die Rekrutierung von weiblichem Personal besondere Anstrengungen unternehmen und Frauen in Kaderpositionen f\u00f6rdern, um den angestrebten Wert erreichen zu k\u00f6nnen. Im \u00dcbrigen sind sie nach Artikel\u00a016 Absatz\u00a01 BPV verpflichtet, eine diskriminierungsfreie Personalbeurteilung vorzunehmen. Das EPA verpflichtet sich, gegen\u00fcber Vorgesetzten, HR-Fachpersonen und Gleichstellungsbeauftragten diesbez\u00fcgliche Sensibilisierungsmassnahmen zu ergreifen. Was die Einhaltung der Lohngleichheit angeht, stellt das EPA ausserdem - bisher in elektronischer Form - die Benutzungsanleitung des Logib-Tests f\u00fcr die Bundesverwaltung zur Verf\u00fcgung, die mit der fachlichen Unterst\u00fctzung des Eidgen\u00f6ssischen B\u00fcros f\u00fcr die Gleichstellung von Mann und Frau ausgearbeitet wurde. Die Gebrauchsanleitung steht kurz vor ihrer Publikation; sie soll im Laufe des Monats November 2008 erscheinen.</p><p>3. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass die Durchf\u00fchrung des Logib-Tests in die Zust\u00e4ndigkeit der Departemente und \u00c4mter f\u00e4llt, da die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frau und Mann eine zentrale F\u00fchrungsaufgabe ist. Die Verwaltungseinheiten werden ermutigt, diesen Test wenn n\u00f6tig mit Unterst\u00fctzung des EPA durchzuf\u00fchren. Er wurde bereits in mehreren Departementen und \u00c4mtern (EVD, UVEK, EDA, EDI bis Ende Oktober 2008) realisiert.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1227052800000)\/","SubmittedBy":"Bernasconi Maria","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1285891200000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4","Category":null,"Modified":"\/Date(1690546501100)\/","SubmissionDate":"\/Date(1222905600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4805,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik"}}