{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083615,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083615,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3615","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Alterspolitik. Alters-Survey","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in der Schweiz die Erstellung eines periodischen Alters-Surveys zu pr\u00fcfen. Die regelm\u00e4ssige Berichterstattung \u00fcber die Lebenssituation der Menschen in der zweiten Lebensh\u00e4lfte ist ein strategisch wichtiges Instrument f\u00fcr die Alterspolitik. Sie gibt die notwendigen Hinweise \u00fcber Befindlichkeit, Handlungskompetenzen, Lebensumst\u00e4nde und Beziehungsnetz der \u00e4lteren Bev\u00f6lkerung und Grundlagen f\u00fcr die Fortschrittsmessung.</p>","ReasonText":"<p>Der Bundesrat hat dem Parlament in Erf\u00fcllung des Postulates Leutenegger Oberholzer. 03.3541, \"Alterspolitik. Strategie-Entwicklung\", am 29. August 2007 einen umfassenden Bericht vorgelegt. Dem Bericht fehlt aber eine strategische Ausrichtung. Ein Grund liegt wohl darin, dass in der Schweiz die f\u00fcr eine strategisch orientierte Alterspolitik notwendigen Daten \u00fcber die Menschen in der zweiten Lebensh\u00e4lfte fehlen. Neu existiert ein Schweizer Kinder- und Jugend-Survey, der den Wandel dokumentiert. Der gesellschaftliche Wandel durch die Langlebigkeit ist gleichermassen eine Herausforderung. Auch in diesem Bereich braucht die Politik verl\u00e4ssliche Entscheidungsgrundlagen. </p><p>Das liefern die in verschiedenen L\u00e4ndern erstellten Alters-Surveys. Empfohlen wird die Erstellung eines Alters-Surveys u. a. in den neuen Leitlinien zur Einf\u00fchrung des Aktionsplans bez\u00fcglich einer langlebigen Gesellschaft, gest\u00fctzt auf die zweite Weltkonferenz von Madrid \u00fcber das Altern 2002. Ziel ist es, mit den Daten die Ber\u00fccksichtigung der Alterung in allen Politikbereichen sicherzustellen (Mainstreaming). Damit wird das Alter nicht gesondert, sondern integral ber\u00fccksichtigt. </p><p>Der Deutsche Alters-Survey (DEAS) zum Beispiel umfasst eine bundesweit repr\u00e4sentative Quer- und L\u00e4ngsschnittbefragung von Personen, die sich in der zweiten Lebensh\u00e4lfte befinden (d. h. 40 Jahre und \u00e4lter sind). Die Untersuchung von Personen dient dazu, Mikrodaten bereitzustellen, die sowohl f\u00fcr die sozial- und verhaltenswissenschaftliche Forschung als auch f\u00fcr die Sozialberichterstattung genutzt werden. Die DEAS-Daten bilden damit eine wichtige Informationsgrundlage f\u00fcr die Politik. Die erste Befragung datierte von 1996, die zweite von 2002, die dritte findet 2008 statt. Personen werden umfassend zu ihrer Lebenssituation befragt, zu ihrem beruflichen Status oder ihrem Leben im Ruhestand, zur gesellschaftlichen Partizipation, zu nachberuflichen Aktivit\u00e4ten, zur wirtschaftlichen Lage und Wohnsituation, zu sozialen Kontakten sowie zu Gesundheit, Wohlbefinden und Lebenszielen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Wie in der Stellungnahme des Bundesrates zur Motion Leutenegger Oberholzer 08.3614, \"Alterspolitik. Aktionsplan zur Umsetzung des Strategieberichts\", angef\u00fchrt, hat der Bundesrat im betreffenden Bericht die Grundz\u00fcge einer Strategie f\u00fcr eine schweizerische Alterspolitik definiert.</p><p>Der Bundesrat ist \u00fcberzeugt, dass f\u00fcr die Weiterentwicklung dieser Strategie gen\u00fcgend statistische Informationen vorhanden sind oder mit vertretbarem Aufwand beschafft werden k\u00f6nnen. Die bestehenden Personen- und Haushaltsstatistiken mit den entsprechenden Modulen liefern bereits heute Angaben \u00fcber wichtige Lebensbereiche der \u00e4lteren Bev\u00f6lkerung: wirtschaftliche Lage, Konsum, Lebensbedingungen, Arbeit (auch ehrenamtliche und Haushaltsarbeit), Wohnen, Mobilit\u00e4t und Verkehrsverhalten, Gesundheit und Gesundheitsverhalten sowie Pflegebedarf und -aufwand von Betagten in Altersheimen. In n\u00e4chster Zukunft wird sich die Datenlage aufgrund der modernisierten Volksz\u00e4hlung, welche mehr und h\u00e4ufiger aktuelles Datenmaterial bereitstellt, wesentlich verbessern. Von den neuen Erhebungen, die in das Gesamtsystem der Personen- und Haushaltsstatistiken integriert werden, sind namentlich das Modul \"\u00dcberg\u00e4nge vom Beruf ins Rentenalter\" der Schweizerischen Arbeitskr\u00e4fteerhebung (geplant f\u00fcr 2012) und der Familien- und Generationensurvey (geplant f\u00fcr 2013) zu erw\u00e4hnen.</p><p>Es gilt demnach, die verf\u00fcgbaren Informationen zusammenzutragen und zu analysieren sowie in m\u00f6glichst koh\u00e4renter und harmonisierter Art und Weise zu gliedern. Der Bundesrat ist bereit, den Aufwand absch\u00e4tzen zu lassen, den die Ausarbeitung eines periodischen Altersberichts verursachen w\u00fcrde. Zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt sind die notwendigen Ressourcen nicht vorhanden. Der Bundesrat ist sich allerdings bewusst, dass ein solcher Bericht nicht alle geforderten Elemente der Motion abdeckt. So k\u00f6nnen gewisse Aspekte wie etwa gesellschaftliche Partizipation und soziale Netzwerke wie auch subjektive Einstellungen kaum ber\u00fccksichtigt werden. Der geforderte Alters-Survey, der s\u00e4mtliche Aspekte des Alters ab 40 Jahren umfassend und integrativ abdeckt, wie das z. B. in Deutschland der Fall ist, w\u00e4re aber mit erheblichen zus\u00e4tzlichen finanziellen und personellen Ressourcen verbunden. Angesichts der Finanzlage des Bundes und des Erhebungssystems, das bereits im Rahmen der modernisierten Volksz\u00e4hlung aufzubauen ist, h\u00e4lt der Bundesrat eine zus\u00e4tzliche Erhebung f\u00fcr nicht angebracht.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1228435200000)\/","SubmittedBy":"Leutenegger Oberholzer Susanne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1285891200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690551183590)\/","SubmissionDate":"\/Date(1222905600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4805,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}