{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083800,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083800,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3800","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Mobilit\u00e4t mit erneuerbaren Energien","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Sinne eines nationalen Entwicklungsplans konkrete M\u00f6glichkeiten zur F\u00f6rderung des Einsatzes von erneuerbaren Energien in der Mobilit\u00e4t aufzuzeigen und dem Parlament entsprechende Vorschl\u00e4ge zu unterbreiten.</p>","ReasonText":"<p>Die Mobilit\u00e4t der Zukunft basiert auf erneuerbaren Energien und effizienten Fahrzeugen. Elektrische Antriebe, aus erneuerbaren Quellen gespiesene Hybrid-, Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeuge bieten ein grosses Potenzial zur Verringerung der Erd\u00f6labh\u00e4ngigkeit sowie zur Reduktion der Schadstoffemissionen. Dies haben Japan und China bereits erkannt. Sie unterst\u00fctzen ihre Industrien mit umfangreichen Programmen auf dem Weg zur Elektromobilit\u00e4t.</p><p>Die Nutzung der Potenziale der Elektromobilit\u00e4t ist mit vielen Herausforderungen verbunden. Die Schwerpunkte sind:</p><p>Forschung und Entwicklung in der Energiespeicherung, der Fahrzeugtechnik (Leistungselektronik), m\u00f6glicherweise auch betreffend die Netzintegration. Der vorgeschlagene nationale Aktions- und Entwicklungsplan wird die Chancen der erneuerbaren Energien wie auch der Produkte der Auto-Zulieferindustrie auf dem Markt zus\u00e4tzlich st\u00e4rken. Er hat jedoch nicht nur neue Fahrzeugtechnologien zu f\u00f6rdern, sondern auch die Kapazit\u00e4t der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien anzukurbeln, die Strategie f\u00fcr ein Stromtanknetz aufzuzeigen und die n\u00f6tige Aus- und Weiterbildung zu f\u00f6rdern.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bund unterscheidet bei seinen F\u00f6rderbem\u00fchungen zwischen Energieerzeugung und -bereitstellung auf der einen Seite sowie dem Energieeinsatz bzw. -verbrauch auf der anderen Seite. Das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) unterst\u00fctzt die Erzeugung und Bereitstellung erneuerbarer Energien im Rahmen von Energie Schweiz. Dank der am 1. Januar 2009 in Kraft getretenen kostendeckenden Einspeiseverg\u00fctung (KEV) wird Strom aus erneuerbaren Energiequellen zus\u00e4tzlich gezielt gef\u00f6rdert.</p><p>Auf der Verbrauchsseite hingegen steht die F\u00f6rderung der Effizienz im Zentrum. F\u00fcr biogene Treibstoffe hat das BFE dazu ein Positionspapier erarbeitet (siehe: http://www.bfe.admin.ch/themen/00490/00496/index.html?lang=de&amp;dossier_id=02173).</p><p>Die Position ist gleichermassen auch f\u00fcr Strom aus erneuerbaren Energiequellen anwendbar:</p><p>\"Energie Schweiz und das BFE verfolgen die zwei Hauptstossrichtungen:</p><p>1. sparsame und rationelle Energieverwendung (Effizienz);</p><p>2. Einsatz von erneuerbaren Energien.</p><p>Es ist sinnvoll, dass zwischen Produktion (Herstellung/Angebot) und Verwendung (Verbrauch) unterschieden wird. Biogene Treibstoffe gelten von der Herstellung bis zum Angebot an der Tankstelle unter bestimmten Bedingungen (vgl. Befreiung von Treibstoffen aus erneuerbaren Rohstoffen von der Min\u00f6St) als f\u00f6rderw\u00fcrdig. Auf der Verbrauchsseite hingegen steht die sparsame und effiziente Verwendung der Energie im Vordergrund, um eine Zunahme des Verbrauchs zu vermeiden.\"</p><p>Gem\u00e4ss Begr\u00fcndung des Postulates geht es den Unterzeichnenden aber vor allem um ein Gesamtkonzept f\u00fcr eine \"nachhaltige Elektromobilit\u00e4t\". Das BFE erwartet im kommenden Jahrzehnt beim motorisierten Privatverkehr eine Entwicklung hin zur Elektromobilit\u00e4t. Die Konsequenzen dieser Entwicklung umfassen u. a. einen Mehrverbrauch an Elektrizit\u00e4t, dessen Kompensation oder die Bereitstellung der zus\u00e4tzlich ben\u00f6tigten Produktionskapazit\u00e4ten. Erste Sch\u00e4tzungen des BFE haben ergeben, dass bei einer Umstellung von 50 Prozent des heutigen Fahrzeugbestandes der Stromverbrauch der Schweiz um gut 13 Prozent ansteigen w\u00fcrde. Dies entspricht etwa der Produktion des Kernkraftwerkes G\u00f6sgen oder von 1700 Windkraftanlagen mit einer Leistung von je 2 Megawatt.</p><p>Eine Strategie bez\u00fcglich der Elektromobilit\u00e4t als Teil der schweizerischen Energiepolitik ist deshalb durchaus sinnvoll. In diesem Zusammenhang spielt das Programm Energie Schweiz des BFE eine zentrale Rolle. Das Programm ist bis 2010 befristet. Die Programmleitung erarbeitet ein Konzept f\u00fcr die n\u00e4chste Etappe von Energie Schweiz. Dem Anliegen eines Gesamtkonzeptes f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t, darin integriert die verschiedenen Fragestellungen in Zusammenhang mit Elektromobilit\u00e4t, soll deshalb bei diesen Arbeiten besondere Beachtung beigemessen werden. Ein eigentlicher Entwicklungsplan zur F\u00f6rderung des Einsatzes von erneuerbaren Energien in der Mobilit\u00e4t ist hingegen nicht vorzusehen.</p><p>Die F\u00f6rderagentur f\u00fcr Innovation KTI und das BFE unterst\u00fctzen seit vielen Jahren anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, die Unternehmen zusammen mit Hochschulen im Bereich der erneuerbaren Energien und der Entwicklung energieeffizienter Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen durchf\u00fchren. In den letzten sieben Jahren wurden allein durch die KTI \u00fcber 90 F&amp;E-Projekte realisiert. Die Aktivit\u00e4ten des BFE sind ebenso zahlreich. Bereits von 1992 bis 2001 f\u00f6rderte das BFE die Elektrofahrzeuge mit dem Pilot- und Demonstrationsprogramm Leicht(elektro)mobil (LEM). Hinzuweisen ist zudem auf die Aktivit\u00e4ten des CCEM (http://ccem-ch.web.rsi.ch/publications.html), welches im Verbund mit dem ETH-Bereich und den Fachhochschulen die aufgeworfene Thematik (Energy&amp;Mobility) zum Inhalt hat. Dieses Kompetenzzentrum wird sowohl von der KTI wie vom BFE unterst\u00fctzt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1236297600000)\/","SubmittedBy":"Heim Bea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1292544000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690523425333)\/","SubmissionDate":"\/Date(1228953600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4806,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr|Energie"}}