{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083953,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083953,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3953","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Modelle f\u00fcr einen Vaterschaftsurlaub","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, verschiedene Modelle f\u00fcr einen Vaterschaftsurlaub auszuarbeiten, inklusive Kostensch\u00e4tzung, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle aufzuzeigen und m\u00f6gliche Finanzierungsvorschl\u00e4ge auszuarbeiten.</p>","ReasonText":"<p>Das Begehren nach einem Vaterschaftsurlaub ist in der Schweiz breit verankert. In verschiedenen Umfragen haben sich jeweils rund drei Viertel f\u00fcr einen Vaterschaftsurlaub ausgesprochen, der diesen Namen auch verdient und mehrere Wochen dauert. Verschiedene Unternehmen zeigen Verst\u00e4ndnis f\u00fcr dieses Bed\u00fcrfnis. Sie d\u00fcrften die 2007 erschienene Studie von McKinsey kennen, die nachwies, dass die wirtschaftliche Effizienz eines Unternehmens steigt, wenn es seinen Arbeitnehmenden, M\u00e4nnern wie Frauen, einen ausgewogenen Lebensstil erm\u00f6glicht und auf deren allgemeines Wohl bedacht ist. Als einziges Argument gegen die Einf\u00fchrung des Vaterschaftsurlaubs werden die zu hohen Kosten angef\u00fchrt. Dabei wird oft vergessen, welchen Nutzen ein Vaterschaftsurlaub mit sich bringt. Der Vaterschaftsurlaub unterst\u00fctzt eine partnerschaftliche Rollenaufteilung zwischen Frauen und M\u00e4nnern und f\u00f6rdert damit auch die Integration der Frauen ins Erwerbsleben. Wertvolle Qualifikationen und Berufserfahrungen der Frauen bleiben somit erhalten. Zudem h\u00e4ngt auch die Geburtsrate von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ab. Ein Vaterschaftsurlaub k\u00f6nnte sich positiv auf die tiefe Geburtsrate der Schweiz auswirken. Zudem ist eine gute Eltern-Kind-Beziehung auch eine wichtige Basis f\u00fcr das sp\u00e4tere gemeinsame Familienleben. </p><p>Der Bundesrat wird beauftragt, verschiedene Modelle f\u00fcr einen Vaterschaftsurlaub zu pr\u00fcfen, damit die politische Debatte aufgrund von Fakten und in Kenntnis der Kosten gef\u00fchrt werden kann. Die Pr\u00fcfung soll insbesondere folgende Punkte ber\u00fccksichtigen: </p><p>Dauer: mehrere Tage bis mehrere Wochen; einmaliger oder gestaffelter Bezug. </p><p>Finanzierung: gesetzliche Regelungen \u00fcber Erwerbsersatzordnung oder andere Finanzierungsquellen, Branchenl\u00f6sungen, weitere Finanzierungsquellen. Finanziert zu 80 Prozent wie der Mutterschaftsurlaub oder Modelle mit abgestufter Finanzierung, abh\u00e4ngig von der L\u00e4nge. Plafonierung des Lohnausfalls nach oben oder offen. </p><p>Bei der Ausarbeitung der Modelle kann sich der Bund auch auf ausl\u00e4ndische Modelle abst\u00fctzen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat lehnt die Einf\u00fchrung eines bezahlten Vaterschaftsurlaubes ab, wie seiner Stellungnahme zur Motion Nordmann 06.3662 zu entnehmen ist. Er vertritt die Ansicht, dass sich die sozialpartnerschaftliche L\u00f6sung bew\u00e4hrt und dass der Einf\u00fchrung eines Vaterschaftsurlaubes aus sozialpolitischer Sicht keine Priorit\u00e4t zukommt. Der Bundesrat hat sich zudem in seiner Stellungnahme zum Postulat Nordmann 08.3315 gegen die Erstellung eines umfassenden Berichts \u00fcber die volkswirtschaftlichen und arbeitsmarktlichen Auswirkungen eines mehrw\u00f6chigen bezahlten Vaterschaftsurlaubes ausgesprochen, weil ein solcher Bericht zu keinen neuen Erkenntnissen f\u00fchren w\u00fcrde.</p><p>Das Parlament ist dem Antrag des Bundesrates zur eingangs erw\u00e4hnten Motion gefolgt und hat damit die Einf\u00fchrung eines Vaterschaftsurlaubs ebenfalls abgelehnt. Zudem hat der Nationalrat erst k\u00fcrzlich, am 11. Dezember 2008, die parlamentarische Initiative Teuscher 06.448 klar abgelehnt, die einen Vaterschaftsurlaub von mindestens acht Wochen verlangte. \u00dcberdies hat er sich bereiterkl\u00e4rt, das Postulat Schmid-Federer 08.3507, \"Elternschaftsurlaub. \u00c4nderung des Erwerbsersatzgesetzes\", teilweise anzunehmen und das Modell C zu pr\u00fcfen, welches es den V\u00e4tern erlauben w\u00fcrde, einen unbezahlten Vaterschaftsurlaub zu beziehen. </p><p>Vor diesem Hintergrund erachtet es der Bundesrat - auch eingedenk der limitierten Ressourcen in der Bundesverwaltung - als nicht zielf\u00fchrend, einen Bericht zu m\u00f6glichen Modellen f\u00fcr einen Vaterschaftsurlaub zu erstellen. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass andere Massnahmen zur F\u00f6rderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie als die Einf\u00fchrung eines Vaterschaftsurlaubes priorit\u00e4r zu verfolgen sind. Hierbei im Zentrum stehen die Reform der Familienbesteuerung, die F\u00f6rderung der familienerg\u00e4nzenden Kinderbetreuung sowie die F\u00f6rderung flexibler Arbeitszeitmodelle auf betrieblicher Ebene.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1235520000000)\/","SubmittedBy":"Teuscher Franziska","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1292544000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690530648840)\/","SubmissionDate":"\/Date(1229644800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4806,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}