{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20083966,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20083966,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.3966","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"F\u00f6rderung der Aus- und Weiterbildung in Wirtschaftsethik","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat soll sich zusammen mit den Kantonen daf\u00fcr einsetzen, dass in die Bildungsg\u00e4nge k\u00fcnftiger F\u00fchrungspersonen und Fachleute der Wirtschafts- und Finanzwelt auch Lehrinhalte in Wirtschaftsethik integriert werden. Der Bundesrat soll ausserdem daf\u00fcr sorgen, dass eine Weiterbildung in diesem Bereich f\u00fcr bereits berufst\u00e4tige Personen angeboten wird.</p>","ReasonText":"<p>Zahlreiche Faktoren haben zu der gegenw\u00e4rtigen Finanz- und Wirtschaftskrise beigetragen. Einer dieser Faktoren ist sicherlich, dass manche F\u00fchrungspersonen und Fachleute der Wirtschafts- und Finanzwelt zu wenig Kenntnisse in Wirtschaftsethik haben. In der Schweiz, wie anderswo, haben zahlreiche Akteure ihr Handeln nur auf das N\u00e4chstliegende ausgerichtet und die langfristigen Folgen f\u00fcr die Gesellschaft und die Wirtschaft nicht ber\u00fccksichtigt. Manche haben dabei jeden beruflichen Ehrenkodex und jede Moral missachtet oder sogar v\u00f6llig verantwortungslos gehandelt. Nat\u00fcrlich beruht die Beachtung ethischer Grunds\u00e4tze wie der \u00dcbernahme von Verantwortung in erster Linie auf pers\u00f6nlicher Entscheidung und pers\u00f6nlichem Engagement. Dennoch kann eine geeignete berufliche Ausbildung - besonders in solch heiklen Bereichen - dazu beitragen, dass die jeweiligen Akteure ihre Arbeit verantwortungsbewusster angehen und sie f\u00fcr ethische Fragen sensibilisieren, die von ihren t\u00e4glichen Entscheidungen betroffen sind.</p><p>In der Schweiz gibt es nur zwei Lehrst\u00fchle f\u00fcr Wirtschaftsethik: an der Universit\u00e4t St. Gallen und an der Universit\u00e4t Lausanne. Ausserdem verf\u00fcgt die Haute \u00e9cole d'ing\u00e9nierie et de gestion des Kantons Waadt \u00fcber eine Forschungseinheit in Unternehmensethik. Solche Lehrst\u00fchle oder Abteilungen m\u00fcssten in allen Ausbildungsst\u00e4tten f\u00fcr k\u00fcnftige F\u00fchrungspersonen und Fachleute der Wirtschafts- und Finanzwelt geschaffen werden, und die entsprechenden Lehrinhalte sollten zum obligatorischen Programm geh\u00f6ren. Ausserdem sollten die Ausbildungsst\u00e4tten \u00fcber die n\u00f6tigen Mittel f\u00fcr Forschungsaktivit\u00e4ten verf\u00fcgen, die den Rahmen einer k\u00fcnftigen verantwortungsvollen Wirtschafts- und Finanzt\u00e4tigkeit abstecken k\u00f6nnten. Zudem ist von zentraler Bedeutung, den bereits berufst\u00e4tigen F\u00fchrungspersonen und Fachleuten der Wirtschafts- und Finanzwelt dazu zu verhelfen, ihre Kompetenzen auf den neuesten Stand zu bringen. In diesem Zusammenhang sollte ein attraktives Weiterbildungsangebot in Wirtschafts- und Unternehmensethik bereitgestellt und in den betroffenen Kreisen aktiv propagiert werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Finanz- und Wirtschaftskrise stellt in den n\u00e4chsten Jahren hohe Herausforderungen an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei sind auch die Ausbildungsanbieter im Terti\u00e4rbereich als \"Kaderschmieden\" im Management und Finanzbereich in der Aus- und Weiterbildung gefordert. Der Bundesrat ist \u00fcberzeugt, dass sich die Anbieter im Bereich der h\u00f6heren Berufsbildung sowie die Universit\u00e4ten, einschliesslich der Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen (ETH), und die Fachhochschulen eigenverantwortlich und in Absprache mit ihren Tr\u00e4gern dieser Aufgabe bewusst sind. Ethik und nachhaltige Entwicklung sind bereits heute vielfach Teil entsprechender Aus- und Weiterbildungen. Die Anbieter der h\u00f6heren Berufsbildung und die Hochschulen sind leistungsf\u00e4hig sowie bereit, ver\u00e4nderte Aufgabenstellungen umgehend aufzugreifen. Sie werden namentlich in Lehre und Forschung gezielte Anstrengungen unternehmen, wirtschaftsethische Fragestellungen unter aktuellen Bedingungen auf betriebs- und volkswirtschaftlicher Ebene noch st\u00e4rker zu reflektieren und die Sensibilisierung der Studierenden f\u00fcr diese komplexen Zusammenh\u00e4nge zu erh\u00f6hen. Hochschulen und Anbieter der h\u00f6heren Berufsbildung verf\u00fcgen bereits heute \u00fcber den n\u00f6tigen Spielraum, um ihre Aktivit\u00e4ten im Rahmen ihrer Autonomie zu verst\u00e4rken. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass es nicht Sache des Bundes sein kann, direkt in Forschung und Entwicklung sowie die Lehre einzelner Disziplinen und Fachbereiche an den Universit\u00e4ten und Fachhochschulen bzw. in die detaillierten Lerninhalte im Bereich der h\u00f6heren Berufsbildung einzugreifen.</p><p>Der Bundesrat beantragt aus diesen Gr\u00fcnden die Ablehnung der Motion. Er beh\u00e4lt sich vor, bei Annahme der Motion durch den Erstrat, der Kommission des Zweitrates einen Antrag auf \u00c4nderung der Motion in einen Pr\u00fcfungsauftrag zu stellen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1235520000000)\/","SubmittedBy":"Thorens Goumaz Ad\u00e8le","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1236556800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|24","Category":null,"Modified":"\/Date(1779237636600)\/","SubmissionDate":"\/Date(1229644800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4806,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Finanzwesen"}}