{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20084036,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20084036,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"08.4036","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Aktivit\u00e4ten mit Schneeschuhen. Sicherheit und Umweltschutz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Welche Massnahmen wird der Bundesrat ergreifen, um den Schneeschuhl\u00e4uferinnen und Schneeschuhl\u00e4ufern zu garantieren, dass sie diese Aktivit\u00e4t unter angemessenen Sicherheitsbedingungen aus\u00fcben k\u00f6nnen?</p><p>Wie wird der Bundesrat sicherstellen, dass sich diese Aktivit\u00e4t auf Zonen beschr\u00e4nkt, in denen sie sich im Einklang mit der Natur entwickeln kann und keine Belastung f\u00fcr die wildlebenden Tiere darstellt?</p>","ReasonText":"<p>Schneeschuhlaufen ist ein sehr popul\u00e4rer Sport - daf\u00fcr stehen die 500 000 Paar verkaufter Schneeschuhe. Diese leicht zug\u00e4ngliche und preisg\u00fcnstige Aktivit\u00e4t erm\u00f6glicht zahlreichen Personen, etwas f\u00fcr ihre Gesundheit zu tun und in der Natur Energie zu tanken. Wie der tragische Unfall vor einigen Tagen am Col de la Faucille gezeigt hat, kann sich dieser Sport jedoch auch als problematisch erweisen, insbesondere was die Sicherheit betrifft. Manche Schneeschuhl\u00e4uferinnen und Schneeschuhl\u00e4ufer benutzen mitten im Winter markierte Sommerwanderwege, die bei einer hohen Schneedecke keine ausreichende Sicherheit mehr gew\u00e4hrleisten. Schlimmer noch, manche bewegen sich sogar abseits von markierten Wegen. Ein zus\u00e4tzliches Problem liegt darin, dass dieser Sport sch\u00e4dliche Auswirkungen auf die Natur und insbesondere auf die im Winter stark geschw\u00e4chte Fauna haben kann. Es kommt vor, dass Schneeschuhl\u00e4uferinnen und Schneeschuhl\u00e4ufer in gesch\u00fctzte oder \u00f6kologisch gef\u00e4hrdete Gebiete eindringen, was f\u00fcr die wildlebenden Tiere eine erhebliche Belastung darstellt. </p><p>Der Schweizerische Schneeschuhverband arbeitet seit 2001 an der F\u00f6rderung dieser Aktivit\u00e4t und bem\u00fcht sich dabei, Kriterien der Sicherheit und des Umweltschutzes zu ber\u00fccksichtigen. Er unterh\u00e4lt insbesondere ein Netz von \u00fcber 1000 Kilometern markierter Wege und richtet sich dabei nach einem Sicherheitsleitbild, das in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle f\u00fcr Unfallverh\u00fctung und der Schweizerischen Kommission f\u00fcr Unfallverh\u00fctung auf Schneesportabfahrten erarbeitet wurde. Damit sollen die Schneeschuhl\u00e4uferinnen und Schneeschuhl\u00e4ufer kanalisiert und ihre Einwirkung auf die Natur verringert werden. Der Verband st\u00fctzt sich jedoch fast ausschliesslich auf ehrenamtliche T\u00e4tigkeit und kann seine Aufgaben nur schwer erf\u00fcllen, weil angemessene Mittel fehlen. Angesichts der starken Entwicklung des Schneeschuhlaufens, das inzwischen selbst in den Prospekten von Schweiz Tourismus angepriesen wird, bef\u00fcrchten die Verantwortlichen des Verbands, bereits auf relativ kurze Sicht ihre Aufgabe nicht mehr korrekt erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen, wenn sich die Bedingungen nicht \u00e4ndern. Die Markierung der Wege, die einen grossen Ausseneinsatz erfordert, sowie die Sensibilisierung der Schneeschuhl\u00e4uferinnen und Schneeschuhl\u00e4ufer, insbesondere was den Respekt der Umwelt betrifft, erfordern zus\u00e4tzliche Mittel, einen klaren Rahmen und eine professionelle Umsetzung.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit der wachsenden Beliebtheit des Schneeschuhlaufens als Freizeitaktivit\u00e4t in den vergangenen Jahren hat auch die Anzahl der damit zusammenh\u00e4ngenden Unf\u00e4lle zugenommen. Der Bund ist nicht unmittelbar f\u00fcr die Sicherheit der Schneeschuhl\u00e4uferinnen und Schneeschuhl\u00e4ufer verantwortlich. Er ist aber seit vielen Jahren im Bereich der Unfallverh\u00fctung t\u00e4tig, sei es durch Sensibilisierungskampagnen oder durch die Beratung der verschiedenen betroffenen Akteure. Diejenigen, die Schneeschuhwege markieren, m\u00fcssen die Sicherheit der Schneeschuhl\u00e4uferinnen und -l\u00e4ufer garantieren. Wer sich jedoch abseits der markierten Schneeschuhpfade bewegt, ist f\u00fcr seine Sicherheit selbst verantwortlich.</p><p>Sportliche Aktivit\u00e4ten im Freien wie das Schneeschuhlaufen haben stark zugenommen, gerade auch in R\u00fcckzugsr\u00e4umen von Wildtieren, wodurch das \u00dcberleben dieser Tiere gef\u00e4hrdet sein kann. Artikel\u00a07 Absatz\u00a04 des Bundesgesetzes \u00fcber die Jagd und den Schutz wildlebender S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel (JSG, SR 922.0) beauftragt die Kantone, f\u00fcr einen ausreichenden Schutz der wildlebenden S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel vor St\u00f6rungen zu sorgen. Wie der Bundesrat in seiner Antwort auf das Postulat Allemann (07.3131) best\u00e4tigte, sind Wildruhezonen (oder -gebiete) ein taugliches Mittel, um den Freizeitsport in einem f\u00fcr die Wildtiere ertr\u00e4glichen Sinn zu lenken. In seiner Antwort erkl\u00e4rte er sich ebenfalls bereit, den betreffenden Artikel bei der n\u00e4chsten Revision des Jagdrechtes zu pr\u00e4zisieren. Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (Bafu) arbeitet derzeit an einer entsprechenden Revision der Verordnung \u00fcber die Jagd und den Schutz wildlebender S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel (JSV, SR 922.01). Die Kantone werden ihrerseits aufgefordert, die Ausscheidung von Wildruhezonen in Gebieten vorzunehmen, in denen die St\u00f6rungen ein zumutbares Mass \u00fcberschreiten.</p><p>Neben den gesetzlich vorgesehenen Massnahmen erlauben Mittel zur Information und Sensibilisierung der \u00d6ffentlichkeit eine Weiterentwicklung der Sport- und Erholungsaktivit\u00e4ten im Freien, ohne dass Wildtiere, insbesondere in sensiblen Gebieten, zu sehr belastet werden. Das Bafu unterst\u00fctzt ein Projekt, dessen Ziel genau darin besteht, die Wintersportlerinnen und -sportler auf die Problematik der St\u00f6rung der Wildtiere aufmerksam zu machen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1234915200000)\/","SubmittedBy":"Thorens Goumaz Ad\u00e8le","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1237565536607)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690533178890)\/","SubmissionDate":"\/Date(1229644800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4806,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Umwelt"}}