{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20090469,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20090469,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.469","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Bestockte Weiden der Landwirtschaftszone zuteilen","Description":null,"InitialSituation":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und auf Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Damit die Nutzung bestockter Weiden klar definiert und gegen die Ausdehnung der Waldfl\u00e4che angek\u00e4mpft werden kann, sollen das Wald-, das Landwirtschafts- und das Raumplanungsgesetz dahingehend ge\u00e4ndert werden, dass die bestockten Weiden der Landwirtschaftszone zugeteilt werden.</p>","Proceedings":"<p><b>Debatte im Nationalrat, 12.09.2012</b></p><p>(sda) Landwirtschaft: Der Nationalrat will, dass bestockte Weidefl\u00e4chen - auch bekannt als Wytweiden - nicht mehr der Wald-, sondern der Landwirtschaftszone zugerechnet werden. Eine parlamentarische Initiative von Laurent Favre (FDP/NE) mit diesem Inhalt bef\u00fcrwortete der Rat mit 88 zu 73 Stimmen und 5 Enthaltungen. Betroffen w\u00e4ren rund 87'000 Hektaren Weide, die teilweise bewaldet sind. Sie liegen je zur H\u00e4lfte im Jura- und im Alpenbogen. Mit der Umteilung sollen die Bauern einen monet\u00e4ren Anreiz f\u00fcr die weitere Nutzung erhalten, so dass die Weiden nicht ganz verwalden. Das Agrarbudget d\u00fcrfte mit rund 1,5 Millionen Franken belastet werden. Die Gegner monierten, dass die Bauern f\u00fcr diese Fl\u00e4chen schon heute Zahlungen erhielten. Zudem k\u00f6nnte Kulturlandschaft verloren gehen. Die Initiative geht nun in den St\u00e4nderat.</p><p></p><p><b>Debatte im St\u00e4nderat, 08.12.2014</b></p><p>(sda) Der St\u00e4nderat lehnt es ab, dass bestockte Weidefl\u00e4chen - auch bekannt als Wytweiden - der Landwirtschaftszone statt dem Wald zugerechnet werden. Er hat eine parlamentarische Initiative von Laurent Favre (FDP/NE) abgelehnt. Mit der neuen Zuteilung sollten die Bauern einen finanziellen Anreiz f\u00fcr die weitere Nutzung erhalten, so dass die Weiden nicht ganz verwalden. Der Nationalrat hat diesem Anliegen zugestimmt. Der St\u00e4nderat folgte seiner Kommission. Diese hatte darauf hingewiesen, dass die Ziele der Initiative mit der Umsetzung der Agrarpolitik 2014-2017 und der Revision des Waldgesetzes erreicht werden.</p>","DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und auf Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Damit die Nutzung bestockter Weiden klar definiert und gegen die Ausdehnung der Waldfl\u00e4che angek\u00e4mpft werden kann, sollen das Wald-, das Landwirtschafts- und das Raumplanungsgesetz dahingehend ge\u00e4ndert werden, dass die bestockten Weiden der Landwirtschaftszone zugeteilt werden.</p>","ReasonText":"<p>Besonders im Jurabogen, aber auch in mehreren Alpenkantonen, sind bestockte Weiden (sogenannte Wytweiden) ein einzigartiges landwirtschaftliches Kulturerbe. Dieses Mosaik aus Weide- und Waldfl\u00e4chen bietet ideale Bedingungen f\u00fcr die Viehweide. Ausserdem ist bekannt, dass dieses \u00d6kosystem zur Erhaltung einer grossen Artenvielfalt beitr\u00e4gt. Landwirtinnen und Landwirte k\u00f6nnen Wytweiden deshalb als \u00f6kologische Ausgleichsfl\u00e4chen anrechnen lassen. Sie erhalten daf\u00fcr jedoch keine finanzielle Unterst\u00fctzung.</p><p>Wytweiden haben einen hybriden Charakter. Denn obwohl sie haupts\u00e4chlich landwirtschaftlich genutzt werden, geh\u00f6ren sie zum Waldareal. Diese Zuordnung l\u00e4sst sich dadurch erkl\u00e4ren, dass diese Gebiete von Baumgruppen durchsetzt sind. Im Jurabogen sind die Wytweiden ungef\u00e4hr zu 30 Prozent bewaldet. Dies ist ein deutliches Zeichen daf\u00fcr, dass die landwirtschaftliche Nutzung wichtiger ist als die forstwirtschaftliche (wobei v. a. Brennholz f\u00fcr die Bauernh\u00f6fe gewonnen wird). Ausserdem sei erw\u00e4hnt, dass die Wytweiden haupts\u00e4chlich in b\u00e4uerlichem Besitz sind. </p><p>Dennoch liegen die Nutzungsrechte prim\u00e4r bei den \u00f6ffentlichen Forstdiensten. Dies ist nicht mehr nachvollziehbar in einer Zeit, in der eine Wiederbewaldung in unserem Land festzustellen ist. </p><p>Die Wytweiden sind einst durch das Roden der W\u00e4lder zur Gewinnung von Weideland entstanden. Nat\u00fcrlich ist dies nun seit etwa einem Jahrhundert verboten. Heute jedoch nimmt die Bewaldung in den Berggebieten allm\u00e4hlich wieder zu. Deshalb m\u00fcssen grosse Anstrengungen unternommen werden, damit nicht zu viel an landwirtschaftlicher Nutzfl\u00e4che verloren geht. Der Unterhalt von Wytweiden stellt sich in der Praxis als schwere, undankbare Arbeit mit einem mittelm\u00e4ssigen wirtschaftlichen Ertrag dar. </p><p>Um die landwirtschaftliche Nutzung dieser bestockten Weiden zu f\u00f6rdern, ist es ausserdem an der Zeit, deren vollst\u00e4ndig landwirtschaftlichen Charakter anzuerkennen. Dies schliesst nicht aus, dass die Schlaganzeichnung f\u00fcr das F\u00e4llen von B\u00e4umen weiterhin vom Forstdienst durchgef\u00fchrt wird, wie es im Waldgesetz vorgesehen ist. Es geht lediglich darum, den Status der Wytweiden zu \u00e4ndern. Diese sollen nicht mehr als Bestandteil des Waldareals betrachtet werden, in dem eine landwirtschaftliche Nutzung geduldet wird, sondern nun der Landwirtschaftszone zugeteilt werden, in der aufgrund des Baumbestands gewisse gesetzliche Einschr\u00e4nkungen gelten.</p><p>Auf diese Weise w\u00fcrden Wytweiden vermehrt als S\u00f6mmerungsfl\u00e4chen und landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4chen anerkannt, und die Landwirtinnen und Landwirte k\u00f6nnten die allm\u00e4hliche Bewaldung in unserem Land bremsen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Favre Laurent","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1417996800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":"IV","Modified":"\/Date(1712738609897)\/","SubmissionDate":"\/Date(1244764800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4809,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}