{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093232,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093232,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3232","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Wissenschaftliche Publikationen in elektronischer Form. Zugang f\u00fcr die Hochschulen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat soll sicherstellen, dass s\u00e4mtliche Schweizer Hochschulen gleichen Zugang erhalten zu wissenschaftlichen Zeitschriften und anderen Publikationen in elektronischer Form wie in der heutzutage haupts\u00e4chlichen Form der Verbreitung von wissenschaftlichen Ideen und Forschungsresultaten.</p>","ReasonText":"<p>Gegenw\u00e4rtig bem\u00fcht sich das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung und Forschung (SBF) sehr darum, den Wettbewerb unter den Institutionen der h\u00f6heren Bildung zu f\u00f6rdern. Eine solche Politik, die mehr den Wettstreit und weniger die Zusammenarbeit beg\u00fcnstigt, verleitet die Hochschulen zu isolierten und unkoordinierten Einzelaktionen. Das endet jedoch nicht selten in einer ganz und gar kontraproduktiven Schw\u00e4chung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit der einzelnen Hochschule im Kontext einer Globalisierung auch der Bildung und der Forschung.</p><p>Der Zugang zu wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen ist ein gutes Beispiel f\u00fcr diese Art von Problemen. Heutzutage stellen die elektronischen wissenschaftlichen Zeitschriften und anderen Publikationen in allen Wissenschaftsbereichen die haupts\u00e4chliche Form der Verbreitung von wissenschaftlichen Ideen und Forschungsresultaten dar. Nun haben jedoch die einzelnen Hochschulen sehr ungleichen Zugang zu solchen Publikationen. Zwar kommt es vor, dass sich Hochschulen f\u00fcr gemeinsame Abonnemente zusammentun, und doch m\u00fcssen wir feststellen, dass die finanzkr\u00e4ftigsten Hochschulen heute einen weitaus gr\u00f6sseren und besseren Zugang zu Online-Wissen anbieten k\u00f6nnen als die Hochschulen mit schmaleren Budgets. Diese Ungleichheit, die im Widerspruch steht zum Grundsatz des freien Wettbewerbs, wie ihn das SBF propagiert, k\u00f6nnte sehr einfach vermieden werden. Deutschland hat 2004 mithilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft einen Gesamtvertrag f\u00fcr alle Hochschulbibliotheken ausgehandelt, sodass jede Studentin, jeder Student und alle in der Forschung T\u00e4tigen gleichen Zugang zum Wissen haben. Die Schweizer Hochschulen k\u00f6nnten von einer analogen L\u00f6sung profitieren. Damit ein solcher Vertrag jedoch f\u00fcr die ganze Schweiz zustande kommt, muss sich der Bund einschalten. Ein solches Unternehmen w\u00fcrde s\u00e4mtlichen Studierenden, Lehrenden und Forschenden in der Schweiz die gleichen Arbeitsbedingungen bescheren. Die Hochschulen k\u00f6nnten bedeutende Summen sparen im Bereich der Abonnemente, die viel teurer sind, wenn jede Hochschule sie f\u00fcr sich abschliesst, als wenn man sie f\u00fcr einen Zusammenschluss von Institutionen gemeinsam abschliesst.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Es handelt sich um ein sehr wichtiges Anliegen der Forschenden an Schweizer Hochschulen, uneingeschr\u00e4nkten Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen, die f\u00fcr die Forschendengemeinschaft von allgemeinem Interesse sind, zu haben.</p><p>Aus diesem Grund finanzierte der Bund das Konsortium der Schweizer Hochschulbibliotheken von 2000 bis 2007 im Rahmen der Kooperationsprojekte mit (projektgebundene Beitr\u00e4ge gem\u00e4ss Art. 20 und 21 UFG; SR 414.20). Das Konsortium der Schweizer Hochschulbibliotheken ist im Jahr 2000 als nationales Projekt von der Konferenz der Universit\u00e4tsbibliotheken der Schweiz initiiert worden; ihm geh\u00f6ren alle kantonalen Universit\u00e4ten, der ETH-Bereich, alle Fachhochschulen, mehrere P\u00e4dagogische Hochschulen, die Schweizerische Nationalbibliothek und weitere sekund\u00e4re Partner aus \u00f6ffentlich finanzierten Einrichtungen in der Schweiz an.</p><p>Das Unterprojekt \"Lizenzen\", dessen zentrale Aufgabe aus der Lizenzierung von elektronischen Informationsprodukten f\u00fcr die Partnerbibliotheken besteht, ist seit dem Jahr 2006 selbsttragend, w\u00e4hrend der Bund das Unterprojekt \"E-Archiving\" bis 2007 finanziell unterst\u00fctzt hat. Seit 2008 finanziert er das Folgeprojekt \"E-Lib.ch\". Auch \"E-Archiving\" und \"E-Lib.ch\" tragen zu einem vereinfachten Zugang zu wissenschaftlichen Informationen bei (f\u00fcr weitere Informationen siehe http://lib.consortium.ch und http://www.e-lib.ch).</p><p>Durch die vom Konsortium ausgehandelten Lizenzen wird der Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen verg\u00fcnstigt und unter den Hochschulen koordiniert. Es ist allerdings festzustellen, dass das Angebot an wissenschaftlichen Publikationen nicht vollst\u00e4ndig und ein umfassender Zugang nicht \u00fcberall gleich gegeben ist. Der Bundesrat hat in diesem Zusammenhang Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Wunsch, ad\u00e4quate Rahmenbedingungen zu schaffen. Es handelt sich allerdings um eine prim\u00e4re Aufgabe der Hochschulen bzw. ihrer Tr\u00e4ger, ihren Forschenden die bestm\u00f6glichen Rahmenbedingungen betreffend Zugang zu Publikationen anzubieten. Der Bund verf\u00fcgt \u00fcber beschr\u00e4nkte Kompetenzen in diesem Bereich. Es liegt in der Grundkompetenz der Tr\u00e4gerkantone und ihrer Hochschulen, nach einschl\u00e4gigen L\u00f6sungen zu suchen. In der strategischen Planung und Priorit\u00e4tensetzung sind die Schweizer Hochschulen autonom.</p><p>Der Bund hat mit der Co-Finanzierung des Konsortiums der Schweizer Hochschulbibliotheken eine Anschubfinanzierung geleistet, die es den Hochschulen erlaubt hat, sich zu koordinieren und den Zugang zu wissenschaftlichen Zeitschriften zu vereinfachen. Es ist nun Sache der Hochschulen, sich untereinander zu verst\u00e4ndigen f\u00fcr weitere konkrete Schritte. Eine Verlagerung der Kosten von den Kantonen zum Bund kann nicht das Ziel sein. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die in der Motion als Beispiel genannt wird, wird denn auch von den L\u00e4ndern mitfinanziert, was eine ganz andere Ausgangslage schafft.</p><p>Es muss daher abgekl\u00e4rt werden, inwieweit es Aufgabe des Bundes ist, zu einem umfassenden Zugang der Hochschulen zu wissenschaftlichen Informationen beizutragen. Dabei sind auch die umfangreichen Koordinationskompetenzen der Schweizerischen Hochschulkonferenz nach dem neuen Bundesgesetz \u00fcber die F\u00f6rderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (HFKG), das derzeit erarbeitet wird, mit einzubeziehen. In einem n\u00e4chsten Schritt m\u00fcssten die Finanzfl\u00fcsse in diesem Bereich offen dargelegt und die Bedingungen zum Erhalt von Nationallizenzen abgekl\u00e4rt werden. Das Konsortium der Hochschulbibliotheken hat eine Studie in Auftrag gegeben, die die Rahmenbedingungen zu Nationallizenzen in der Schweiz kl\u00e4ren wird. Die Resultate werden demn\u00e4chst publiziert und k\u00f6nnen hierf\u00fcr als Grundlage dienen.</p><p>Der Bundesrat muss die Motion ablehnen, da die Frage nach der Bundesaufgabe zuerst gepr\u00fcft werden muss. Er beh\u00e4lt sich aber vor, bei Annahme der Motion durch den Erstrat der Kommission des Zweitrates einen Antrag auf \u00c4nderung der Motion in einen Pr\u00fcfungsauftrag zu stellen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1242777600000)\/","SubmittedBy":"Thorens Goumaz Ad\u00e8le","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1300406400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36","Category":null,"Modified":"\/Date(1690534550170)\/","SubmissionDate":"\/Date(1237420800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4807,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung"}}