{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093237,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093237,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3237","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Bildungsgutscheine f\u00fcr Wiedereinsteigerinnen und -einsteiger mit tiefem und mittlerem Einkommen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, f\u00fcr Personen, die ihre Berufst\u00e4tigkeit vor\u00fcbergehend eingeschr\u00e4nkt oder aufgegeben haben (Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger), das Instrument der Bildungsgutscheine einzuf\u00fchren. Die H\u00f6he des finanziellen Anreizes in Form von Gutscheinen soll vom Einkommen abh\u00e4ngen: je tiefer das Einkommen, umso h\u00f6her der finanzielle Anreiz.</p>","ReasonText":"<p>Eine Untersuchung der Forschungsstelle f\u00fcr Bildungs\u00f6konomie an der Universit\u00e4t Bern (FfB), im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT), zu Bildungsgutscheinen (Stefan C. Wolter und Dolores Messer, 2009: Weiterbildung und Bildungsgutscheine. Resultate aus einem experimentellen Feldversuch, Bern: BBT) zeigt, dass gezielt eingesetzte Gutscheine die Weiterbildungsbeteiligung erfolgreich steigern k\u00f6nnen, dies auch bei Personengruppen, die der Bildung sonst eher fernstehen. Belegt wurde auch, dass ein finanzieller Anreiz - was die Beteiligungsquote an Weiterbildung anbelangt - als Instrument deutlich entscheidender ist als eine Weiterbildungsberatung.</p><p>Dieses Resultat zeigt, dass eine grosse Chance besteht, gerade Personen mit kleinen Einkommen und aus eher bildungsfernen Schichten \u00fcber Bildungsgutscheine arbeitsmarktf\u00e4hig zu machen und ihnen damit den Wiedereinstieg zu erm\u00f6glichen. Das h\u00e4tte positive Wirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Sozialversicherungen. Ausserdem w\u00fcrde mit der Einschr\u00e4nkung auf die Zielgruppe der Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger der oft kritisierte \"Mitnahmeeffekt\" klein gehalten und die Effizienz des Mitteleinsatzes maximiert. </p><p>Gem\u00e4ss Artikel\u00a032 Absatz\u00a02 Buchstabe\u00a0b des Bundesgesetzes vom 13. Dezember 2002 \u00fcber die Berufsbildung unterst\u00fctzt der Bund Angebote, die darauf ausgerichtet sind, Personen, die ihre Berufst\u00e4tigkeit vor\u00fcbergehend eingeschr\u00e4nkt oder aufgegeben haben, den Wiedereinstieg zu erm\u00f6glichen. Bis heute ist die Finanzierung solcher Angebote jedoch nicht geregelt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Weiterbildung als Teil eines gesamtheitlichen Bildungsraumes Schweiz hatte bisher keine Verfassungsgrundlage. Bestimmungen zur Weiterbildung finden sich in verschiedensten Spezialgesetzen. Es hat sich jedoch nie ein Konsens \u00fcber eine allgemeine Ausgestaltung der Weiterbildungspolitik, \u00fcber die F\u00f6rderung spezifischer Bereiche und \u00fcber die Finanzierung herausgebildet. </p><p>Mit den neuen Verfassungsartikeln \u00fcber die Bildung vom 21. Mai 2006 hat der Bund den Auftrag erhalten, Grunds\u00e4tze \u00fcber die Weiterbildung festzulegen (Art. 64a Abs. 1 BV). Zudem erhielt er die Kompetenz, die Weiterbildung zu f\u00f6rdern (Abs. 2) und Kriterien festzulegen (Abs. 3).</p><p>Im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten zur Umsetzung dieser Verfassungsbestimmungen wird umfassend gepr\u00fcft, f\u00fcr welche Zielgruppen der Zugang zur Weiterbildung verbessert werden soll und mit welchen Instrumenten dies erreicht werden soll. Dabei wird auch die Situation der Wiedereinsteigerinnen und -einsteiger n\u00e4her untersucht und den Resultaten der aktuellen Studie der Universit\u00e4t Bern \u00fcber Bildungsgutscheine Rechnung getragen.</p><p>Aus diesen Gr\u00fcnden beantragt der Bundesrat die Ablehnung der Motion. Er beh\u00e4lt sich vor, im Falle einer Annahme im Erstrat der Kommission des Zweitrates einen Antrag auf Ab\u00e4nderung der Motion in einen Pr\u00fcfungsauftrag zu stellen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1242172800000)\/","SubmittedBy":"Weber-Gobet Marie-Th\u00e9r\u00e8se","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1268221973173)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779237647207)\/","SubmissionDate":"\/Date(1237420800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4807,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}