{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093255,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093255,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3255","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Einsparpotenzial bei der Medikamentenversorgung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, bei der Medikamentenversorgung die Anreize f\u00fcr eine qualitativ bessere und kosteneffizientere Medikamentenversorgung zu schaffen. Damit sind insbesondere folgende Massnahmen zu pr\u00fcfen: </p><p>1. Neugestaltung und Differenzierung der Margen bez\u00fcglich verschiedener Abgabekan\u00e4le;</p><p>2. Verbesserung der Medikamente-Compliance; Verhinderung von Medikamenten\u00fcberversorgung sowie Medikamentenverschwendung;</p><p>3. Einf\u00fchrung von kleineren Packungen in der Medikamentenabgabe.</p>","ReasonText":"<p>Mit der Senkung der Medikamentenpreise und der Generika-Substitution hat das EDI in den letzten Jahren wirkungsvolle Massnahmen gegen die Kostensteigerung im Medikamentenbereich durchgesetzt. </p><p>Bisher nicht diskutiert wurden die Margen bei der Medikamentenabgabe bez\u00fcglich der verschiedenen Abgabekan\u00e4le wie auch die Medikamenten\u00fcberversorgung oder gar Verschwendung von Medikamenten. Die Marge ist heute unabh\u00e4ngig von Abgabekanal und erbrachter Leistung, was nicht sachgerecht ist, weil bei Selbstdispensation oder Versandhandel tiefere Logistikkosten entstehen als bei Verkauf in den Apotheken. Margen m\u00fcssen daher unterschiedlich ausgestaltet und den tieferen Kosten angepasst werden. Eine solche Differenzierung dr\u00e4ngt sich umso mehr auf, als die \u00fcber den Arztkanal abgegebenen Mengen und realisierten Ums\u00e4tze in den letzten Jahren st\u00e4rker angestiegen sind als jene der Apotheken. </p><p>Ein weiteres bisher kaum thematisiertes Problem ist die Medikamenten\u00fcberversorgung. Rund ein F\u00fcnftel der \u00e4lteren Menschen soll t\u00e4glich f\u00fcnf oder mehr Medikamente gleichzeitig zu sich nehmen, was oft zu Nebenwirkungen und Komplikationen f\u00fchrt. Falsch dosierte Medikamente oder gef\u00e4hrliche Medikamenteninteraktionen k\u00f6nnen gesundheitssch\u00e4digend statt -f\u00f6rdernd wirken. Dabei sind u. a. auch kleinere Packungen in der Medikamentenabgabe einzuf\u00fchren. Im Weitern werden viele Medikamente verschrieben und abgegeben, welche nicht konsumiert, sondern direkt entsorgt werden. Sch\u00e4tzungen gehen davon aus, dass die Kosten f\u00fcr abgegebene, jedoch nicht konsumierte Medikamente zulasten der Krankenversicherung rund 500 Millionen Franken betragen d\u00fcrften. Diese Beispiele zeigen, dass bei der Medikamentenversorgung ein grosses Sparpotenzial vorhanden ist, welches im Hinblick auf eine qualitativ bessere und kosteneffizientere Versorgung realisiert werden muss.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Eine ausreichende und kosteng\u00fcnstige Versorgung der Bev\u00f6lkerung mit Arzneimitteln ist eine Kernaufgabe jedes Gesundheitssystems. Es liegt indessen in der \u00e4rztlichen Therapieverantwortung, aufgrund der Krankengeschichte der Patientin oder des Patienten und der Diagnose zu entscheiden, welche Behandlung und damit welches Arzneimittel zur Therapie am besten geeignet ist. Bei der Verschreibung und Abgabe von Arzneimitteln m\u00fcssen die anerkannten Regeln der medizinischen und pharmazeutischen Wissenschaften beachtet werden (Art. 26 HMG). Was die Kontrolle der von den \u00c4rzten verschriebenen Arzneimittel durch die Apotheker anbelangt, so beinhaltet diese unter anderem die \u00dcberpr\u00fcfung der vom Arzt geforderten Dosierung. Diese Kontrolle kann in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt dazu beitragen, dass der Patient die Behandlungsinstruktionen besser befolgt. Trotzdem gibt es viele Patientinnen und Patienten, welche die Medikamente anders oder gar nicht nach der \u00e4rztlichen Verordnung einnehmen. Es entzieht sich jedoch der M\u00f6glichkeit des Bundesrates, auf das Medikamenteneinnahmeverhalten der Patienten direkt einzuwirken. Gefordert ist hier in erster Linie die Beratung durch den verschreibenden Arzt und Apotheker.</p><p>Zur Frage der Packungsgr\u00f6ssen hat sich der Bundesrat bereits in seiner Stellungnahme vom 31. Mai 2006 zur Motion Joder 06.3124 ge\u00e4ussert. Er hat dabei festgehalten, dass bei der Aufnahme von Arzneimitteln in die Spezialit\u00e4tenliste (SL) geeignete Packungsgr\u00f6ssen von den Herstellern gefordert werden, um das Kriterium der Zweckm\u00e4ssigkeit zur Anerkennung als Pflichtleistung in der sozialen Krankenversicherung zu erf\u00fcllen (Art. 32 KVG). Die Pr\u00fcfung der zweckm\u00e4ssigen Packungsgr\u00f6sse allein kann allerdings noch keinen entscheidenden Fortschritt zur Senkung der Gesundheitskosten bewirken. Es ist Aufgabe aller Akteure im Gesundheitswesen, mittels effektiver Zusammenarbeit eine hohe und m\u00f6glichst kosteng\u00fcnstige Behandlung der Versicherten durchzusetzen. Nur auf diese Weise kann eine Medikamenten\u00fcberversorgung vermieden werden.</p><p>Bez\u00fcglich Vertriebsanteil \u00e4ussert sich der Bundesrat ausf\u00fchrlicher in seiner Stellungnahme zur Motion Diener 09.3089. Mit dem heute geltenden H\u00f6chstpreissystem ist es den Leistungserbringern bereits m\u00f6glich, tiefere Preise anzubieten und somit den Wettbewerb spielen zu lassen. W\u00fcrde der Bund selbst differenzierte H\u00f6chstpreise festsetzen, w\u00fcrde er eine Gewichtung der Vertriebskan\u00e4le vornehmen und dabei massgeblichen Einfluss auf die Wettbewerbsgestaltung aus\u00fcben, was aus heutiger Sicht abzulehnen ist.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1242777600000)\/","SubmittedBy":"Humbel Ruth","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1300406400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690547397483)\/","SubmissionDate":"\/Date(1237507200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4807,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}