{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093317,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093317,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3317","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Umstellung auf Jungebermast. Massnahmeplan und Finanzierung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, einen Massnahmeplan zur vollst\u00e4ndigen Umstellung auf Jungebermast in der Schweiz bis 2015 vorzulegen. Der Massnahmeplan muss sowohl einen Fahrplan f\u00fcr die Umstellung, die gezielten F\u00f6rdermassnahmen und deren Finanzierung sowie die Zusammenarbeit unter allen Akteuren beinhalten.</p>","ReasonText":"<p>Die Ebermast ist die nat\u00fcrlichste und tierfreundlichste Methode. Die m\u00e4nnlichen Jungtiere bleiben unversehrt und m\u00fcssen weder kastriert noch geimpft, weder narkotisiert noch gespritzt werden. Eber weisen eine bessere Futterverwertung und einen h\u00f6heren Magerfleischanteil auf. Nur wenige Tiere haben Ebergeruch. Die Zahl geruchsbelasteter oder unruhiger Tiere kann durch Optimierung von F\u00fctterung, Haltung und Management minimiert werden. </p><p>Auch die gezielte Zucht kann zu weniger Ebergeruch f\u00fchren. Wie der Bundesrat in der Antwort auf meine Interpellation 08.3777 festh\u00e4lt, w\u00e4re er bereit, im Rahmen der Festlegung finanzieller Mittel in der Schweinezucht diese auch dazu zu verwenden, \"um f\u00fcr die Jungebermast geeignete Zuchtlinien gezielt zu f\u00f6rdern\". Weiter muss die elektronische Sp\u00fcrnase - oder andere taugliche Methoden zur Erkennung geruchsbelasteter Schlachtk\u00f6rper - im Hinblick auf ihre grossfl\u00e4chige Anwendung in den Schlachtbetrieben weiterentwickelt und finanziell gef\u00f6rdert werden. Alle Akteure wie die Schweinehalter, Grossmetzgereien, Konsumenten- und Tierschutzorganisationen sollen aktiv in die Umsetzung involviert werden. </p><p>Die Jungebermast bringt sowohl f\u00fcr Produzenten, Konsumentinnen und Konsumenten, Tierschutz und Handel Vorteile. Und sie gibt uns im Tierschutz und somit in unserer landwirtschaftlichen Qualit\u00e4tsstrategie einen Vorsprung gegen\u00fcber dem europ\u00e4ischen Markt, respektive sie verhindert, dass die Schweizer Schweinefleischproduzenten wegen einer teuren Methode im Nachteil sind. </p><p>Denn in der EU, namentlich in den Niederlanden, ist - zwar etwas zeitverschoben zur Schweiz - das Thema \"Ferkelkastration\" ebenfalls lanciert, ebenso in Norwegen. Und es wird auf die Unversehrtheit der Ferkel gesetzt! </p><p>Aus all diesen Gr\u00fcnden sollte die Schweiz ab 2015 auf die Kastration von Ferkeln ebenfalls verzichten und die Zeit bis dann f\u00fcr die Umstellung auf Jungebermast mit finanziellen F\u00f6rdermitteln und Steuerung durch den Bund aktiv angehen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat begr\u00fcsst die Bestrebungen f\u00fcr eine Umstellung der Schweineproduktion auf Jungebermast. Aus heutiger Sicht ist allerdings v\u00f6llig offen, ob die fachlichen Voraussetzungen, wie z. B. die z\u00fcchterischen Anpassungen, bis zu dem von der Motion\u00e4rin geforderten Zeitpunkt erf\u00fcllt sein werden. Insbesondere wird die Jungebermast in der Schweiz erst erfolgreich sein, wenn eine objektive Erkennungsmethode f\u00fcr geruchsbelastetes Fleisch zur Verf\u00fcgung steht. Die elektronische Nase f\u00fcr Ebergeruch steht jedoch erst am Anfang der technologischen Entwicklung. Zudem sollte eine v\u00f6llige Umstellung auf Jungebermast in Abstimmung mit der diesbez\u00fcglichen Entwicklung in der EU erfolgen, da diese Thematik den Handel mit der Europ\u00e4ischen Union tangiert. </p><p>Die F\u00f6rderung der Jungebermast muss prim\u00e4r \u00fcber die schweizerische Schweinebranche (Produzenten und Abnehmer) und mit der Weiterentwicklung der elektronischen Sp\u00fcrnase f\u00fcr Ebergeruch erfolgen. Gest\u00fctzt auf die Verordnung \u00fcber die Tierzucht (SR 916.310) unterst\u00fctzt der Bund die schweizerische Schweinezucht mit j\u00e4hrlich h\u00f6chstens 3,4 Millionen Franken. Im Rahmen der Festlegung der z\u00fcchterischen Massnahmen durch die Zuchtorganisationen k\u00f6nnen diese Mittel auch dazu verwendet werden, um f\u00fcr die Jungebermast geeignete Zuchtlinien gezielt zu f\u00f6rdern.</p><p>Ein staatlicher Massnahmeplan f\u00fcr eine v\u00f6llige Umstellung auf die Jungebermast auf das Jahr 2015 ist unter diesen Gegebenheiten nicht angezeigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1242172800000)\/","SubmittedBy":"Graf Maya","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1259843465173)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779237364130)\/","SubmissionDate":"\/Date(1237507200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4807,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}