{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093408,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093408,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3408","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Weiterbesch\u00e4ftigung von Lernenden in bundesnahen Betrieben","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, durch Anpassung der strategischen Ziele und weiterer F\u00fchrungsinstrumente darauf hinzuwirken, dass Jugendliche nach Abschluss der Lehre in den bundesnahen Betrieben (Post, SBB, Swisscom, Skyguide, SRG, Ruag) der jeweiligen Situation entsprechend angemessen befristet weiterbesch\u00e4ftigt werden und in diesem Zeitraum bei der Suche nach einer Festanstellung unterst\u00fctzt werden. Diese Anstellungen d\u00fcrfen nicht zulasten des bisherigen Lehrstellenplanes erfolgen. Wo vorhanden, wird der Bundesvertretung im jeweiligen Verwaltungsrat der Auftrag erteilt, die Umsetzung dieser Massnahme wirkungsvoll zu unterst\u00fctzen.</p>","ReasonText":"<p>Im Monat M\u00e4rz 2009 betrug die Arbeitslosenquote in der Alterskategorie der 20- bis 24-J\u00e4hrigen 5,1 Prozent. Nach den Lehrabschlusspr\u00fcfungen im Sommer 2009 d\u00fcrfte diese Zahl weiter ansteigen. Lehrabg\u00e4ngerinnen und Lehrabg\u00e4nger ohne Anschlussl\u00f6sung im Lehrbetrieb dr\u00e4ngen zus\u00e4tzlich auf den Stellenmarkt. F\u00fcr eine grosse Zahl von Jugendlichen drohen nach der Lehre anstelle erster Berufserfahrungen als leistungsbereite und vollwertige Arbeitskr\u00e4fte Arbeitslosigkeit, Abh\u00e4ngigkeit und Perspektivenlosigkeit, aber auch der Verlust von Leistungsmotivation und die Gew\u00f6hnung an materielle Unterst\u00fctzung durch die \u00f6ffentliche Hand.</p><p>Durch die genannte Massnahme sollen die bundesnahen Betriebe bei der Begrenzung des individuellen und namentlich auch des volkswirtschaftlichen Langzeitschadens von Jugendarbeitslosigkeit mitwirken.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Allen in der Motion genannten Unternehmen mit Ausnahme der SRG, die nicht im Besitz des Bundes ist und die der Bundesrat daher nicht mit strategischen Zielen steuern kann, hat der Bundesrat in den strategischen Zielen vorgegeben, dass er von ihnen \"eine fortschrittliche und sozialverantwortliche Personalpolitik\" und \"eine zeitgem\u00e4sse Lehrlingspolitik\" erwartet. Die Unternehmen werden dieser Vorgabe zun\u00e4chst dadurch gerecht, dass sie ausnahmslos einen \u00fcberdurchschnittlich hohen Anteil Lernende gemessen an der Anzahl Besch\u00e4ftigte aufweisen. Die Werte bewegen sich zwischen 4,5 Prozent und 6 Prozent.</p><p>S\u00e4mtliche Betriebe unternehmen sodann grosse Anstrengungen, die Lehrabg\u00e4nger und Lehrabg\u00e4ngerinnen nach Berufsabschluss weiterzubesch\u00e4ftigen: Dank verschiedener Massnahmen kann die Post fast allen ihren 476 Lehrabg\u00e4ngern und Lehrabg\u00e4ngerinnen, die im Unternehmen bleiben m\u00f6chten, eine feste Anstellung anbieten. Die Swisscom hat in Anlehnung an die Bundesverwaltung das \u00dcberbr\u00fcckungsprogramm \"Job Bridge 09\" lanciert, das s\u00e4mtlichen Lehrabg\u00e4ngern und Lehrabg\u00e4ngerinnen, die weder eine Stelle gefunden noch eine Weiterbildung oder \u00c4hnliches geplant haben, eine befristete Stelle von drei bis maximal neun Monaten offeriert. Die Berufsbildung in der SBB ist im Ausbildungsverbund \"login\" organisiert, dem auch andere Transportunternehmungen angeschlossen sind. \u00dcber 60 Prozent der Lehrabg\u00e4nger und Lehrabg\u00e4ngerinnen haben 2009 eine unbefristete Anstellung erhalten. Die SBB Cargo, BLS und SBB haben ausserdem ein Programm mit befristeten, sechs bis zw\u00f6lf Monate dauernden Praktikumstellen geschaffen; allein dasjenige der SBB bietet rund 100 Lehrabg\u00e4ngern und Lehrabg\u00e4ngerinnen eine Weiterbesch\u00e4ftigung. Die Ruag, das Bundesunternehmen mit dem h\u00f6chsten Anteil Lernende (10 Prozent), bietet 63 von 90 Lehrabg\u00e4ngern und Lehrabg\u00e4ngerinnen eine Anstellung. Bei Bedarf k\u00f6nnen weitere Abg\u00e4nger und Lehrabg\u00e4ngerinnen zum Sammeln erster Berufserfahrungen befristet weiterbesch\u00e4ftigt werden, z. B. bis zum Beginn der Rekrutenschule.</p><p>S\u00e4mtliche Betriebe haben zudem spezifische Unterst\u00fctzungsangebote entwickelt, um die Lehrabg\u00e4nger und Lehrabg\u00e4ngerinnen bei der Suche nach einer Festanstellung oder einer Weiterbildung zu unterst\u00fctzen. Dazu geh\u00f6ren Bewerbungsseminare und -workshops, Laufbahnberatungen, die Zusammenarbeit mit den regionalen Arbeitsvermittlungen sowie die Schaffung von Teilzeitstellen f\u00fcr Lehrabg\u00e4nger und Lehrabg\u00e4ngerinnen, die eine Weiterbildung absolvieren.</p><p>Der Bundesrat ist der Auffassung, dass die bundesnahen Unternehmen - im Sinne der Zielvorgaben - die Verantwortung gegen\u00fcber den von ihnen ausgebildeten Jugendlichen wahrnehmen und damit einen wichtigen Beitrag zur Bek\u00e4mpfung der Jugendarbeitslosigkeit leisten. Er ist daher der Ansicht, dass die durch die Motion angestrebten Ziele ohne Anpassung der strategischen Ziele erreicht werden k\u00f6nnen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1250640000000)\/","SubmittedBy":"Sozialdemokratische Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1253033139657)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15","Category":null,"Modified":"\/Date(1690528941553)\/","SubmissionDate":"\/Date(1240963200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4808,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft"}}