{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093409,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093409,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3409","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Investition in die Pflegeversorgung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, angesichts des ausgepr\u00e4gten Mangels an qualifiziertem Pflege- und Betreuungspersonal im Gesundheits- und Sozialwesen daf\u00fcr zu sorgen, dass rasch, auch als Konjunktur und Besch\u00e4ftigung st\u00e4rkende Massnahme, zus\u00e4tzliche Ausbildungspl\u00e4tze, Umschulungs- und Qualifikationsangebote im Pflege- und Sozialbereich geschaffen werden.</p>","ReasonText":"<p>Dass in der Pflegebranche Personalmangel besteht, ist bekannt. Fachkreise weisen darauf hin, dass sich dieser mit der demografischen Entwicklung und den sich verk\u00fcrzenden Aufenthaltsdauern in Spit\u00e4lern ohne aktive F\u00f6rderung des Pflegeberufes und dessen Wertsch\u00e4tzung weiter versch\u00e4rfen wird. Es werden alle Bereiche davon betroffen sein, Spit\u00e4ler, Spitex und auch Alters- und Pflegeheime. Damit besteht ein Bedarf an Fachkr\u00e4ften aus allen Bildungsstufen. Andererseits zeichnet sich in der sich versch\u00e4rfenden Wirtschaftskrise ein markanter Einbruch in der Besch\u00e4ftigung ab. Deshalb dr\u00e4ngen sich besch\u00e4ftigungswirksame Massnahmen auch im rezessionsresistenten Pflege- und Betreuungsbereich auf. Sie sind unter Nutzung der bestehenden gesetzlichen Grundlagen, wie z. B. im Berufsbildungs- und im Arbeitslosengesetz (Innovationsfonds), m\u00f6glichst rasch umzusetzen. Es sind zudem Angebote f\u00fcr Berufsumsteigende, Wiedereinsteigerinnen und -einsteiger ebenso zu f\u00f6rdern wie die berufliche Qualifizierung von Personen ohne anerkannten Abschluss, die bereits - oft seit vielen Jahren - in der pflegerischen Betreuung berufst\u00e4tig sind. Auch sie sollen \u00fcber die Validierung von Bildungsleistungen und Einf\u00fchrung einer Attestausbildung einen Abschluss erreichen und damit Zugang zur modularen Ausbildung erhalten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der Problematik des Mangels an Pflege- und Betreuungspersonal in der Schweiz bewusst. Das Eidgen\u00f6ssische Volkswirtschaftsdepartement ist denn auch daran, zusammen mit den zust\u00e4ndigen \u00c4mtern und Institutionen von Bund, Kantonen und der Arbeitswelt einen Bericht \u00fcber den politischen Steuerungs- und Koordinationsbedarf zur Umsetzung der Bildungssystematik und zur Sicherstellung eines bedarfsorientierten Bildungsangebotes namentlich bei den Pflegeberufen zu erarbeiten. Der Bericht soll noch dieses Jahr vorliegen. Er erg\u00e4nzt den bei der Gesundheitsdirektorenkonferenz und der Dachorganisation OdA-Sant\u00e9 in Erarbeitung befindlichen nationalen Versorgungsbericht f\u00fcr die Gesundheitsberufe. Dieser richtet sich in erster Linie an die Kantone und an die Betriebe des Gesundheitswesens und konzentriert sich auf die F\u00f6rderung der Ausbildung sowie auf Massnahmen zum Personalerhalt und zum Wiedereinstieg.</p><p>Was die Schaffung neuer und die Revision bestehender Berufe betrifft, so kann die Initiative grunds\u00e4tzlich von allen beteiligten Partnern (Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt) ergriffen werden. Ein Erfolg sind neue Berufsbildungsangebote dann, a. wenn sie ein Bed\u00fcrfnis der Arbeitswelt abdecken, b. wenn die Betriebe in der Lage sind, die Lernenden in den angestrebten Bereichen auszubilden, und c. wenn die ausgebildeten Personen eine Anstellung finden. Gew\u00e4hr f\u00fcr die Erf\u00fcllung dieser Erfolgsfaktoren bieten die Organisationen der Arbeitswelt.</p><p>Bis zum Inkrafttreten des neuen Berufsbildungsgesetzes im Jahr 2004 waren die Gesundheitsberufe kantonal geregelt. Mit der \u00dcberf\u00fchrung in die Bundeskompetenz wurden die Bildungsangebote neu ausgerichtet. Inzwischen finden sich auf allen Bildungsstufen eidgen\u00f6ssisch geregelte Bildungsangebote, oder sie sind in Vorbereitung:</p><p>- Eine zweij\u00e4hrige berufliche Grundbildung mit eidgen\u00f6ssischem Berufsattest soll im Jahr 2011 in Kraft treten. Dadurch k\u00f6nnen zum einen zus\u00e4tzliche Berufsleute f\u00fcr den Gesundheitsbereich gewonnen werden. Zum andern erhalten praxisorientierte Jugendliche einen eidgen\u00f6ssisch anerkannten Abschluss.</p><p>- Bereits in Kraft ist die Ausbildung Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ. Die dreij\u00e4hrige berufliche Grundbildung st\u00f6sst auf eine grosse Nachfrage (2006: 2100 neue Lehrverh\u00e4ltnisse; 2007: 2300 neue Lehrverh\u00e4ltnisse; insgesamt 5850 Lehrverh\u00e4ltnisse).</p><p>- Im Jahr 2007 ist ein Rahmenlehrplan f\u00fcr die h\u00f6heren Fachschulen Pflege und Gesundheit erlassen worden, der bisherige Pflegeausbildungen des Schweizerischen Roten Kreuzes abl\u00f6st. Auf der Basis des Rahmenlehrplans entwickeln die Anbieter Bildungsg\u00e4nge und k\u00f6nnen sie eidgen\u00f6ssisch anerkennen lassen (2006: 2300 Abschl\u00fcsse; 2007: 2500 Abschl\u00fcsse).</p><p>Im Bereich der Validierung von Bildungsleistungen sind f\u00fcr Wiedereinsteigende im Gesundheitswesen die entsprechenden Grundlagen vorhanden und werden nun in den Kantonen umgesetzt. Um die neuen Bildungsm\u00f6glichkeiten bekannter zu machen, plant die Dachorganisation OdA-Sant\u00e9 entsprechende Kommunikationsmassnahmen. Sie wird vom Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie unterst\u00fctzt. Die Attraktivit\u00e4t der Berufe im Gesundheitswesen h\u00e4ngt jedoch nicht nur von der Ausgestaltung der Bildungsangebote ab, sondern auch von \u00e4usseren Rahmenbedingungen wie L\u00f6hnen, Arbeitszeiten und Besch\u00e4ftigungsmodellen.</p><p>Sollte die Motion im Erstrat angenommen werden, beh\u00e4lt sich der Bundesrat vor, der Kommission des Zweitrates einen Antrag auf Ab\u00e4nderung der Motion in einen Pr\u00fcfauftrag zu stellen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1246406400000)\/","SubmittedBy":"Heim Bea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1253033167190)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1779237201737)\/","SubmissionDate":"\/Date(1240963200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4808,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Gesundheit"}}