{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093446,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093446,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3446","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Vaterschaft. Wie weiter?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird ersucht, dem Parlament einen Bericht \u00fcber seine Politik zur F\u00f6rderung der partnerschaftlichen Arbeitsteilung in der Familie zu unterbreiten. Der Bericht soll insbesondere die folgenden Punkte behandeln:</p><p>1. Welches sind die Ziele der bundesr\u00e4tlichen Politik? Bis wann will der Bundesrat welche - wenn m\u00f6glich quantifizierten - Ziele erreicht haben?</p><p>2. Welche Massnahmen wurden bereits ergriffen, und weshalb haben sie offenbar die Ziele nicht erreicht?</p><p>3. Welche Massnahmen gedenkt der Bundesrat zu ergreifen bzw. vorzuschlagen?</p><p>4. Welche Massnahmen, die in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern ergriffen wurden, will der Bundesrat nicht ergreifen bzw. vorschlagen? Warum nicht?</p>","ReasonText":"<p>In seiner Antwort auf mein Postulat 08.3391 h\u00e4lt der Bundesrat kurz zusammengefasst fest:</p><p>1. Die innerfamili\u00e4re Rollenteilung bleibt immer noch weitgehend traditionell und \u00e4ndert sich nur langsam.</p><p>2. Die Wahl des Familienmodells ist eine private Frage.</p><p>3. In der Wirtschaft fehlt immer noch weitherum die Bereitschaft, die Bedingungen f\u00fcr eine partnerschaftliche Rollenverteilung zu schaffen.</p><p>4. Der Bund hat einiges unternommen, um eine partnerschaftlichere Rollenverteilung zu f\u00f6rdern.</p><p>In seiner Antwort bestreitet der Bundesrat nicht, dass eine partnerschaftlichere Rollenverteilung wirtschaftliche Vorteile bringen w\u00fcrde und, weil Paare ihren Kinderwunsch realisieren k\u00f6nnten, auch zur Stabilisierung der Sozialwerke beitragen w\u00fcrde.</p><p>Selbstverst\u00e4ndlich ist die Wahl eines Familienmodells von den einzelnen Paaren aufgrund ihrer Wertvorstellungen zu entscheiden. Wie der Bundesrat aber selber feststellt, bestehen aufgrund der wirtschaftlichen Gegebenheiten meist gar nicht die M\u00f6glichkeiten, einen solchen pers\u00f6nlichen Entscheid zu f\u00e4llen.</p><p>Der Bundesrat legt dar, dass er Anstrengungen unternommen habe, seine Ziele nicht erreicht habe und die Fortschritte sehr bescheiden seien. Angesichts dieser Analyse stellt sich die Frage, ob die bisher in dieser Frage betriebene Politik effizient und wirksam ist. Diese Frage sollte in einem kurzen Bericht beantwortet werden. Gerade angesichts der beschr\u00e4nkten Ressourcen der Bundesverwaltung sollte \u00fcber die Effizienz einer Politik nachgedacht werden, die nicht in gen\u00fcgendem Masse erfolgreich war.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das Postulat verlangt einen Bericht des Bundesrates \u00fcber seine Politik zur F\u00f6rderung der partnerschaftlichen Arbeitsteilung in der Familie. Diese Forderung deckt sich weitgehend mit derjenigen des Postulates Hochreutener 08.3391, \"Wirtschafts- und familienpolitische Bedeutung aktiver Vaterschaft\". In seiner Antwort auf diesen Vorstoss umriss der Bundesrat kurz die bestehenden Erwerbsmuster bei Paaren mit Kindern und verwies auf die Schwerpunkte seiner Politik. Diese hat in erster Linie eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zum Ziel, wozu auch die Information und die Sensibilisierung von Bev\u00f6lkerung und Wirtschaft geh\u00f6ren. Der Bundesrat erachtete die Erstellung eines Berichtes nicht f\u00fcr n\u00f6tig und beantragte deshalb die Ablehnung des Postulates.</p><p>Der Nationalrat folgte dem Antrag des Bundesrates und lehnte das Postulat am 19. Dezember 2008 ab. Seit diesem Zeitpunkt gibt es keine neuen Erkenntnisse, und im vorliegenden Postulat werden auch keine neuen Argumente geltend gemacht, die heute zu einer anderen Schlussfolgerung f\u00fchren w\u00fcrden. Der Bundesrat bleibt somit bei seiner Meinung, dass die Erstellung eines entsprechenden Berichtes nicht zielf\u00fchrend ist. Er lehnt deshalb das vorliegende Postulat ab und erachtet es als zweckdienlicher, die f\u00fcr den Bericht erforderlichen Ressourcen direkt in konkrete Massnahmen zu investieren.</p><p>Soweit im vorliegenden Postulat aus den fr\u00fcheren Ausf\u00fchrungen des Bundesrates der Schluss gezogen wird, die bundesr\u00e4tliche Politik sei ineffizient bzw. gescheitert, ist ihm zu widersprechen. Die bisherigen Massnahmen des Bundesrates stellen wichtige Schritte zur F\u00f6rderung der Familie bzw. der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie dar. Allerdings \u00e4ndern sich in einer durch pers\u00f6nliche Freiheit und Privatautonomie gepr\u00e4gten Gesellschaft die Rollenverst\u00e4ndnisse im Verh\u00e4ltnis von Frau und Mann nicht von heute auf morgen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1245801600000)\/","SubmittedBy":"Hochreutener Norbert","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1253875329110)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690533718710)\/","SubmissionDate":"\/Date(1241049600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4808,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}