{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093458,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093458,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3458","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Haltung von Pferden auf Weiden. Unangemessenes Stacheldrahtverbot","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Artikel\u00a063 der Tierschutzverordnung so anzupassen, dass Pferde weiterhin auf Weiden mit Stacheldrahtz\u00e4unen gehalten werden d\u00fcrfen.</p>","ReasonText":"<p>Artikel\u00a063 der Tierschutzverordnung verbietet die Haltung von Pferden in Gehegen mit Stacheldrahtz\u00e4unen. Diese Bestimmung ist verst\u00e4ndlich, soweit sie dauerhaft eingerichtete, an einen Stall grenzende Fl\u00e4chen betrifft. Sie ist hingegen unangemessen, wenn es um Pferdeherden geht, die - allein oder zusammen mit Rindvieh - auf Weiden gehalten werden.</p><p>Solche Weiden sind weitl\u00e4ufig, h\u00e4ufig baumbestanden und bieten Platz f\u00fcr zahlreiche Tiere. Sie sind von Stacheldrahtz\u00e4unen umschlossen, da nur diese eine sichere Haltung der Tiere erm\u00f6glichen. Elektrische Z\u00e4une sind f\u00fcr S\u00f6mmerungsweiden nicht geeignet, da eine regelm\u00e4ssige Kontrolle der Elektrodr\u00e4hte zu aufwendig und zu teuer w\u00e4re.</p><p>Ausserdem best\u00fcnde die Gefahr, dass pl\u00f6tzlich Tiere in der Landschaft oder auf den Strassen herumspazieren. Verantwortlich f\u00fcr Vieh sind im \u00dcbrigen der Eigent\u00fcmer oder die Eigent\u00fcmerin oder sogar der Hirte oder die Hirtin.</p><p>Daher ist aus Gr\u00fcnden der Sicherheit, der Kosten und auch des gesunden Menschenverstandes die Haltung von Pferden mithilfe von Stacheldrahtz\u00e4unen zu erlauben, insbesondere auf Wiesen und Weiden. Das in der Verordnung verankerte Verbot ist unangemessen. Es zeugt von Unkenntnis der guten Praxis einer sicheren Tierhaltung.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Rahmen der in der zweiten H\u00e4lfte 2006 durchgef\u00fchrten Anh\u00f6rung zur neuen Tierschutzverordnung unterst\u00fctzte die grosse Mehrheit der Stellungnahmen den Vorschlag, in der Pferdehaltung das Verwenden von Stacheldraht zu verbieten.</p><p>Im Unterschied zum Rindvieh haben Pferde ein gesteigertes Fluchtverhalten. Wenn sie in Stacheldrahtz\u00e4unen h\u00e4ngen bleiben, kann es zu massiven Verletzungen, vor allem an den Beinen, f\u00fchren. Die Verletzungsgefahr f\u00fcr Pferde ist aufgrund der Beschaffenheit ihrer Haut gr\u00f6sser als beim Rindvieh, und Beinverletzungen sind h\u00e4ufig mit schweren Gelenksinfektionen verbunden. Auch in der Juraregion mit ihren weitl\u00e4ufigen Weiden begegnen Tier\u00e4rzte und Tier\u00e4rztinnen immer wieder F\u00e4llen mit tiefen und schweren Stacheldrahtverletzungen von Pferden.</p><p>Es gibt heute gen\u00fcgend Alternativen zu Stacheldrahtumz\u00e4unungen, die je nach Situation eingesetzt werden k\u00f6nnen und ebenfalls Sicherheit bieten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1246406400000)\/","SubmittedBy":"Favre Laurent","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1324339200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779237765123)\/","SubmissionDate":"\/Date(1241049600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4808,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}