{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093520,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093520,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3520","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Soziales und \u00f6kologisches Engagement von Unternehmen. Mehr Transparenz und Anerkennung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich beauftrage den Bundesrat, daf\u00fcr zu sorgen, dass die b\u00f6rsenkotierten Unternehmen verpflichtet werden, ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt j\u00e4hrlich im Verwaltungsbericht, der an der Hauptversammlung der Aktion\u00e4re pr\u00e4sentiert wird, darzulegen.</p>","ReasonText":"<p>Heutzutage wird es f\u00fcr die Investorinnen und Investoren immer wichtiger, die soziale und \u00f6kologische Verantwortlichkeit der Unternehmen, in die sie Geld investieren, einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Dies ist nicht nur eine Frage der Ethik, sondern auch eine der Sicherheit ihrer Investition. Ein Unternehmen, das sich der Umwelt und seinen Angestellten gegen\u00fcber verantwortungslos verh\u00e4lt, ger\u00e4t mittelfristig unvermeidlich in die Kritik und nimmt Schaden. Wer in der Schweiz heute die Auswirkungen der Unternehmen auf Gesellschaft und Umwelt evaluieren m\u00f6chte, hat Schwierigkeiten, die n\u00f6tigen Daten zusammenzutragen. Diese fehlende Transparenz schadet den Investorinnen und Investoren, aber auch den Stakeholdern, einschliesslich der \u00f6ffentlichen Hand, der Angestellten sowie der Kundschaft eines Unternehmens.</p><p>In Grossbritannien verpflichtet der \"Companies Act\" an die 1300 Firmen zur Transparenz hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt. In Frankreich gelten derartige Bestimmungen f\u00fcr etwa 700 Firmen (vgl. Art. 116 Loi sur les nouvelles r\u00e9gulations \u00e9conomiques, NRE). In Frankreich wurde \u00fcber die Anwendung dieser Massnahme Bilanz gezogen. Die Schweiz k\u00f6nnte sich daran orientieren, um m\u00f6glichst wirksame Bestimmungen einzuf\u00fchren, die ausserdem flexibel genug sind, um auf die Unterschiede zwischen den betroffenen Unternehmen R\u00fccksicht zu nehmen. In jedem Fall sollte der Gesetzgeber eine gewisse Anzahl von Kriterien und Indikatoren festlegen, damit die Berichte glaubw\u00fcrdig und miteinander vergleichbar sind. Die Richtlinien der \"Global Reporting Initiative\" bieten eine gute Arbeitsgrundlage. </p><p>Eine solche Massnahme w\u00fcrde denjenigen Unternehmen zu Anerkennung verhelfen, die sich der Umwelt, ihren Angestellten und der Gesellschaft gegen\u00fcber verantwortungsvoll verhalten. F\u00fcr die anderen Unternehmen w\u00e4re diese Massnahme ein Anreiz, und sie w\u00fcrde es ihnen erm\u00f6glichen, ihre Fortschritte besser zu bestimmen und auf die vorgenommenen Verbesserungen aufmerksam zu machen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat bef\u00fcrwortet die von der Motion\u00e4rin verfolgten Ziele und erachtet es als w\u00fcnschenswert, dass wirtschaftlich bedeutende Unternehmen \u00fcber ihre Sozial- und Umweltpolitik Bericht erstatten.</p><p>Es kann vermehrt festgestellt werden, dass die Investoren, die Konsumenten und die Gesellschaft jene Unternehmen ber\u00fccksichtigen, die f\u00fcr ihre verantwortungsvolle Sozial- und Umweltpolitik bekannt sind. Es ist ein Bed\u00fcrfnis geworden, Produkte konsumieren zu k\u00f6nnen, die mit einem \"Ethik-Label\" versehen sind.</p><p>In diesem Bereich werden gegenw\u00e4rtig neue Verhaltensweisen f\u00fcr die Praxis entwickelt. Diese wichtige Entwicklung ist zu begr\u00fcssen. Die Unternehmen bem\u00fchen sich konsequent darum, alle ihre Gesch\u00e4ftspartner dar\u00fcber in Kenntnis zu setzen. Schon aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden haben die Unternehmen ein Interesse daran, \u00fcber dieses Thema zu berichten. Sie informieren immer h\u00e4ufiger \u00fcber ihre Politik und ver\u00f6ffentlichen regelm\u00e4ssig die Ergebnisse.</p><p>Zahlreiche Unternehmen verpflichten sich, in \u00dcbereinstimmung mit der internationalen Praxis Standards einzuhalten, die zu einem verantwortungsvollen Verhalten der Unternehmen f\u00fchren sollen (insbesondere die OECD-Leits\u00e4tze f\u00fcr multinationale Unternehmen oder den UN Global Compact). Einige Unternehmen ver\u00f6ffentlichen auch selber Berichte zu ihren Anstrengungen im Sozial- und Umweltbereich.</p><p>Stiftungen wie Ethos tragen gleichzeitig dazu bei, dass die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber die diesbez\u00fcgliche Praxis der grossen Gesellschaften in Kenntnis gesetzt wird. Dadurch wird wiederum die Weiterentwicklung dieses Verhaltensmusters beg\u00fcnstigt, es entsteht ein Dominoeffekt.</p><p>Bereits nach geltendem Recht k\u00f6nnen alle Gesellschaften, unabh\u00e4ngig davon, ob ihre Beteiligungspapiere an einer B\u00f6rse kotiert sind oder nicht, ihren Anlegern \u00fcber ihre sozialen Verpflichtungen und ihr Engagement zugunsten der Umwelt Bericht erstatten. Folglich ist es den Investoren sowie den Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4ren m\u00f6glich, relevante Informationen zu erhalten, auch ohne dass zwingende Vorschriften bestehen.</p><p>Ein Ziel der derzeit h\u00e4ngigen Aktienrechtsrevision ist es, das Auskunfts- und Einsichtsrecht der Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4re zu verbessern. Den Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4ren sollen grunds\u00e4tzlich mehr Informationen zug\u00e4nglich gemacht werden, dazu geh\u00f6rt auch, sie gegebenenfalls \u00fcber die Sozial- und Umweltpolitik der Gesellschaft ins Bild zu setzen.</p><p>Aus Sicht des Bundesrates ist es daher verfr\u00fcht, diese Frage zwingend zu regeln. Vielmehr sollten das Verhalten der Unternehmungen und das Informationsbed\u00fcrfnis der \u00d6ffentlichkeit weiterhin beobachtet und analysiert und sollte die Entwicklung auf internationalem Niveau ber\u00fccksichtigt werden.</p><p>Demnach ist der Bundesrat der Ansicht, dass in dieser Sache momentan kein gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1250640000000)\/","SubmittedBy":"Thorens Goumaz Ad\u00e8le","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1308268800000)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690541752333)\/","SubmissionDate":"\/Date(1244505600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4809,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Umwelt"}}