{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093532,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093532,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3532","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Medikamentenabgabe durch \u00c4rztinnen und \u00c4rzte. Margen verringern und n\u00f6tigenfalls Einkommensverluste kompensieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Marge von 15 Prozent, die \u00c4rztinnen und \u00c4rzte in Einklang mit den geltenden Rechtsvorschriften bei der Abgabe von Medikamenten erzielen k\u00f6nnen, um mindestens die H\u00e4lfte zu verringern. Der daraus resultierende Einkommensverlust ist wenn n\u00f6tig - insbesondere in den Randregionen - durch geeignete Massnahmen teilweise zu kompensieren, beispielsweise durch eine Differenzierung des Taxpunktwertes oder durch die Entsch\u00e4digung nichttariflicher Leistungen wie der Teilnahme an Qualit\u00e4tszirkeln.</p>","ReasonText":"<p>Unabh\u00e4ngig von den laufenden Debatten \u00fcber die Abgabe von Heilmitteln durch \u00c4rztinnen und \u00c4rzte und unabh\u00e4ngig von den aktuellen Kontroversen betreffend die meisten der zu diesem Thema publizierten Studien l\u00e4sst sich Folgendes feststellen:</p><p>-  Den Haus\u00e4rztinnen und Haus\u00e4rzten muss ein ausreichendes Einkommen garantiert werden, wenn die fl\u00e4chendeckende Versorgung durch Hausarztpraxen sichergestellt werden soll. Sehr problematisch und in Europa nahezu einzigartig ist aber die Tatsache, dass das \u00e4rztliche Einkommen abh\u00e4ngig ist von der Menge und der Art der verkauften Medikamente, weil so die finanziellen Anreize im Widerspruch stehen zu einer aus therapeutischer Sicht optimalen Medikamentenwahl und damit zum Bem\u00fchen um beste Behandlungsqualit\u00e4t.</p><p>- Die meisten \u00c4rztinnen und \u00c4rzte geben die Medikamente zweifellos nach bestem Wissen und Gewissen ab. H\u00e4ufig sind sie aber gar nicht in der Lage, sich den oft tendenzi\u00f6sen Informationen zu entziehen, die ihnen die Pharmaindustrie bez\u00fcglich der Wirkungen neuer Heilmittel liefert.</p><p>Im Zusammenhang mit der Revision des Heilmittelgesetzes soll die Marge von 15 auf 12 Prozent gesenkt werden. Diese Massnahme scheint bei Weitem ungen\u00fcgend, genauso wie - wenn auch in geringerem Mass - die Differenzierung der Margen, die eine vom St\u00e4nderat angenommene Motion verlangt. \u00dcber die Ank\u00fcndigung des Bundesrates, die Selbstdispensation solle komplett verboten werden, l\u00e4sst sich schon eher diskutieren, auch wenn dies eine eher zuf\u00e4llige Massnahme ist. Daher verlangt die vorliegende Motion, dass die Anreize, die der aus therapeutischer Sicht besten Wahl entgegenstehen, signifikant verringert werden. Gleichzeitig wird der Bundesrat beauftragt zu pr\u00fcfen, welches die geeignetsten Massnahmen sind, mit denen sich n\u00f6tigenfalls die Einkommensverluste kompensieren lassen, die den \u00c4rztinnen und \u00c4rzten aufgrund der geringeren Margen entstehen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Rahmen der am 1. Juli 2009 beschlossenen dringlichen Massnahmen im Bereich der Medikamente wird der preisbezogene Zuschlag des Vertriebsanteils f\u00fcr alle Abgabekan\u00e4le einheitlich um 3 Prozent gesenkt. Diese Senkung wurde gest\u00fctzt auf die aktuellen Parameter berechnet. Sie f\u00fchrt zu einer namhaften Kostenreduktion, ohne die Qualit\u00e4t des Vertriebssystems zu gef\u00e4hrden. </p><p>W\u00fcrde der Vertriebsanteil f\u00fcr die selbstdispensierende \u00c4rzteschaft im Sinne der Motion gesenkt, w\u00e4ren entsprechende Kompensationsforderungen bez\u00fcglich der Einkommenseinbussen zu erwarten. Verlangt w\u00fcrde wohl eine Kompensation bei der Verg\u00fctung der \u00e4rztlichen Leistung durch eine Erh\u00f6hung des Tarmed-Taxpunktwertes, womit die Kosten weiter ansteigen w\u00fcrden. Zudem besteht aber auch die Gefahr, dass mit einem tieferen Preis der Medikamente bei der Selbstdispensation diese verst\u00e4rkt zum Zuge kommt und damit wiederum Druck auf die Apotheken entsteht und das heutige Vertriebssystem zu stark ausgeh\u00f6hlt werden k\u00f6nnte. </p><p>Die Frage der Differenzierung des Vertriebsanteils nach Abgabekan\u00e4len kann aus Sicht des Bundesrates daher nicht losgel\u00f6st von den Fragen der Abgabekompetenz und der Selbstdispensation beurteilt werden. Diese Fragen sind Gegenstand der ordentlichen Revision des Heilmittelgesetzes (zweite Etappe), welche im Herbst 2009 in die Vernehmlassung gehen wird. Der Bundesrat will die allf\u00e4llige Differenzierung des Vertriebsanteils und dessen Modalit\u00e4ten erst in diesem Rahmen kl\u00e4ren und regeln.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1251849600000)\/","SubmittedBy":"Sozialdemokratische Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1302566400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690530021440)\/","SubmissionDate":"\/Date(1244592000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4809,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}