{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093662,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093662,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3662","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Nutzung von Abw\u00e4rme aus Kernkraftwerken und grosstechnischen Anlagen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, technische L\u00f6sungen und Massnahmen zu pr\u00fcfen, um im Rahmen des F\u00f6rderprogramms Fernw\u00e4rme die Nutzung von Abw\u00e4rme aus Kernkraftwerken und weiteren grosstechnischen Anlagen zu aktivieren und zu f\u00f6rdern. Ebenso sei zu pr\u00fcfen, ob im Rahmen des Aktionsplans Erneuerbare Energien bei der zurzeit in Bearbeitung stehenden Gesetzesvorlage diese Nutzung ber\u00fccksichtigt werden kann. Dazu sind Anreizsysteme f\u00fcr Kantone und Gemeinden ebenfalls ins Auge zu fassen und zu pr\u00fcfen.</p>","ReasonText":"<p>Heute werden lediglich 4 Prozent des W\u00e4rmebedarfs in der Schweiz durch Fernw\u00e4rme gedeckt, davon 50 Prozent aus Kehrichtverbrennungsanlagen. Zwei Drittel der Gesamtenergieproduktion der KKW geht in Form von Abw\u00e4rme verloren. Vor Jahren wurde die Nutzung dieser Abw\u00e4rme aufgrund fehlender Konkurrenzf\u00e4higkeit mit Erd\u00f6l fallengelassen. Von allen Fernw\u00e4rmeprojekten in der Schweiz, welche die Abw\u00e4rme beispielsweise von KKW nutzen sollten, wurde einzig Refuna realisiert. Die Nutzung der Abw\u00e4rme von Beznau I und II ist nach anf\u00e4nglichen Schwierigkeiten heute wirtschaftlich und bietet den Kunden zuverl\u00e4ssig W\u00e4rme zu einem gegen\u00fcber Erd\u00f6l und Gas konkurrenzf\u00e4higen Preis.</p><p>Aufgrund der Energieversorgungs- und Klimaproblematik erlebt die Fernw\u00e4rme einen Aufschwung, gerade auch im Bereich der erneuerbaren Energien. Im Faktenblatt vom 11. Februar 2009 weist denn das BFE auch darauf hin, \"dass im Hinblick auf die tendenziell immer weiter steigenden Preise f\u00fcr \u00d6l und Gas l\u00e4ngerfristig Fernw\u00e4rmeprojekte wirtschaftlich interessant sind. Fernw\u00e4rmeanlagen tragen zur Reduktion der CO2-Emissionen und der Luftschadstoffe bei, indem sie die Zahl von dezentralen, fossilen Heizungen reduzieren.\" Das BFE weist darauf hin, dass Fernw\u00e4rmeprojekte einen relativ kurzen Realisierungszeitraum in Anspruch nehmen, sodass bereits 2009 gr\u00f6ssere Fernw\u00e4rmesysteme realisiert werden k\u00f6nnten. In diese Betrachtungen ist auch die Nutzung von Abw\u00e4rme aus Kernkraftwerken sowie aus bestehenden und k\u00fcnftigen grosstechnischen Anlagen miteinzubeziehen.</p><p>Ein Wiederbeleben der Fernw\u00e4rmeprojekte mit Nutzung der KKW-Abw\u00e4rme schafft keine erh\u00f6hte Abh\u00e4ngigkeit von der Kernenergie. Es kann davon ausgegangen werden, dass die bestehenden Anlagen durch thermische Kraftwerke gleicher Leistungsklasse ersetzt werden. So wird denn auch \u00fcber die Lebensdauer der heutigen KKW hinaus gen\u00fcgend Abw\u00e4rme, voraussichtlich an den gleichen Standorten, vorhanden sein.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die F\u00f6rderung aller Formen der Abw\u00e4rmenutzung ist, aus den bereits im Postulat angef\u00fchrten Gr\u00fcnden, schon lange ein Anliegen der Energiepolitik. </p><p>Bereits seit Ende der Siebzigerjahre haben sich die Eidgen\u00f6ssische Abw\u00e4rme- und die Fernw\u00e4rmekommission damit befasst. In den Neunzigerjahren wurden direkte F\u00f6rderbeitr\u00e4ge im Rahmen des Programms Energie 2000 entrichtet. Mit der Verabschiedung des Energiegesetzes r\u00fcckte die F\u00f6rderung der Fernw\u00e4rme zugunsten anderer Technologien in den Hintergrund. Einzelne Kantone unterst\u00fctzen weiterhin Fernw\u00e4rmesysteme. </p><p>Der Bundesrat sieht im Aktionsplan Erneuerbare Energien wieder eine landesweite F\u00f6rderung von Fernw\u00e4rme aus erneuerbaren Energien oder Abw\u00e4rme vor. Die konkreten M\u00f6glichkeiten eines F\u00f6rderprogramms Fernw\u00e4rme - eingeschlossen sind darin auch die Anliegen des Postulates - werden derzeit unter Einbezug des Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnisses umfassend gepr\u00fcft. Die Lancierung eines entsprechenden Programms wird durch die vom Parlament beschlossene Teilzweckbindung der CO2-Abgabe m\u00f6glich.</p><p>Ob die Nutzung von Abw\u00e4rme aus Kernkraftwerken (KKW) oder anderen thermischen Grosskraftwerken auch von diesen Finanzbeitr\u00e4gen profitieren wird, ist allerdings fraglich, da deren Abw\u00e4rme auf so tiefer Temperatur anf\u00e4llt, dass sie nicht direkt nutzbar ist. Die Nutzung ist nur durch die W\u00e4rmeauskopplung aus dem Dampfkreislauf m\u00f6glich. Zudem sind bei den bestehenden KKW die Entfernungen von m\u00f6glichen Abnehmern in der Regel betr\u00e4chtlich, die Kosten f\u00fcr Fernw\u00e4rmeleitungen entsprechend hoch.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1250640000000)\/","SubmittedBy":"Egger-Wyss Esther","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1302480000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690493502250)\/","SubmissionDate":"\/Date(1244764800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4809,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Energie"}}